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            <title>Bundesdelegiertenversammlung: Alles</title>
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                        <title>A12: Wegweiser Nachhaltigkeit der Deutschen Wanderjugend </title>
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                        <author>Bundesjugendbeirat (dort beschlossen am: 20.03.2025)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Deutsche Wanderjugend (DWJ) ist die Jugendorganisation des Deutschen Wanderverbandes (DWV). Alle Mitglieder in dem den DWV angeschlossenen Wandervereinen unter 27 Jahren sind automatisch Mitglied der DWJ. Das höchste Gremium der Deutschen Wanderjugend ist die Bundesdelegiertenversammlung (BDV), in der Delegierte aller Mitgliedsvereine und Landesverbände zusammenkommen. Am 6. April 2025 beschloss die Bundesdelegiertenversammlung in Homburg (Saar) folgende Erklärung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die DWJ vertritt eine tolerante und offene Weltanschauung und setzt sich für Demokratie und Umweltschutz ein. Diese Werte hat die DWJ in ihrem Leitbild mit seinen vier Schwerpunkten verankert. Der zweite Schwerpunkt lautet: Natur erleben – Natur schützen – Umwelt gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diesen Schwerpunkt mit praktischem Leben zu füllen hat der Arbeitskreis Nachhaltigkeit der Deutschen Wanderjugend diesen <em>Wegweiser </em><em>Nachhaltigkeit</em> zu den Bereichen Ökologie und Umweltschutz entwickelt. Der Wegweiser ist nicht als politisches Papier, sondern praktische Handlungsempfehlung gedacht. Deshalb ist sie in die folgenden für Kinder, Jugendliche und Ehrenamtliche relevanten Bereiche gegliedert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Programm</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verpflegung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterkünfte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mobilität</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitales</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ressourcen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Bereiche richten sich an die DWJ-Aktiven auf allen Ebenen und betrachten Situationen aus dem DWJ Alltag: Gruppenstunden, Lehrgänge, Freizeiten, Zeltlager, Sitzungen, Planungs- und Vorbereitungsabläufe, Kommunikation u. a.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu all diesen Situationen werden Beispiele und praktische Handlungsempfehlungen gegeben. Unsere Jugendleitungen, Jugendvorstände und Gruppen sind herzlich eingeladen, bei Vereinsaktivitäten und auch im Privaten diese Empfehlungen umzusetzen und vor allem auch eigenständig nach Bedarf zu erweitern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Programm</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du möchtest mit Deinem Programm zu nachhaltigem Verhalten motivieren? Es gibt viele Möglichkeiten, um Nachhaltigkeitsaspekte in Deinen Aktionen und Angeboten sichtbar und auf spannende Art und Weise erlebbar zu machen. Unsere nachhaltigen Ideen zur Programmgestaltung bringen nicht nur Spaß, sondern fördern auch das Verantwortungs- und Umweltbewusstsein Deiner Teilnehmenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Programmgestaltung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Themen sichtbar machen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nahezu jeder Bereich Deines Ehrenamtsalltags lässt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit verknüpfen. Um nachhaltige Lernprozesse zu fördern, kannst Du genau diese Aspekte sichtbar machen. Zum Beispiel:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ressourcen: Wasser- oder Stromsparchallenge organisieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltiges Verbrauchsmaterial selbst herstellen: Umweltfreundlich lässt sich im Prinzip alles herstellen. Dafür gibt es mittlerweile viele Anleitungen im Internet, so auch in den #DWJnachhaltigkeitstipps bei YouTube.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ökologischer Fußabdruck: Um seinen eigenen Lebensstil nachhaltiger zu gestalten, kann man im Internet seinen individuellen ökologischen Fußabdruck berechnen lassen, etwa hier: www.fussabdruck.de/fussabdrucktest</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ökologischer Handabdruck: der neue, positive Abdruck: Hier kannst Du auch darauf aufmerksam machen, was Deine Veranstaltung schon gewährleistet. Es reicht oft schon aus, wenn Du Deiner Jugendgruppe ein Bewusstsein über umweltfreundliche Praktiken vermittelst und aufzeigst, wie Du oder Deine Jugendgruppe sich aktiv für das nachhaltige gesellschaftliche Handeln einsetzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit spielerisch lernen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch spielerische Methoden können Themen mit Umwelt- und Klimaschutzbezug neu erlebt werden. Kombinationen von Formaten (z. B. Müllbeseitigung beim Spazieren, Radfahren oder Spielen) sorgen für eine Aktivierung Deiner Gruppe. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einer Müllsammel-Challenge, die sich mit der ökologischen (Nicht-)Verwertbarkeit unseres Abfalls beschäftigt, oder einer Kleidertauschparty, bei der die Kinder und Jugendlichen lernen, was nachhaltiger Konsum ist? Nachhaltige Spielideen findet Ihr auch in unserer Spielesammlung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Programmideen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Naturschutz mit dem Wanderverein</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Wandervereine haben Naturschutzwarte, mit denen Ihr gemeinsame Aktionen machen könnt. Erkundigt Euch einfach bei Euren Erwachsenenstrukturen, wen es da gibt und wer Lust hat, mit Kindern und Jugendlichen gemeinsame Aktionen durchzuführen. Oft können diese auch finanziell gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Walderlebnisse mit Förster*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Schwerpunkt in vielen Forstämtern liegt mittlerweile darin, Kindern und Jugendlichen das Ökosystem Wald zu zeigen oder auch gemeinsam aktiven Naturschutz im Wald zu betreiben. Fragt beim zuständigen Forstamt in dem Gebiet an, in dem Eure Freizeit stattfindet, was sie für Euch im Angebot haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Stadtrundgänge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es kann spannend sein, die eigene Stadt unter nachhaltigen Aspekten neu zu erleben. Viele Jugendverbände und regionale Akteure*innen bieten daher konsumkritische Stadtrundgänge an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst aber auch selbst kreativ werden und eine nachhaltige Stadtrallye für oder gemeinsam mit Deinen Teilnehmenden erstellen. Ein Muster einer nachhaltigen Stadtrallye durch Heidelberg könnt Ihr bei der DWJ Bundesgeschäftsstelle anfordern. Mehr Ideen zu nachhaltiger Mobilität findest Du im Kapitel Mobilität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Exkursionen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zu verstehen, wie Nachhaltigkeit praktisch umgesetzt wird, könnt Ihr andere Akteure*innen aus Eurem Sozialraum einbeziehen, zum Beispiel eine Windkraft- oder Müllaufbereitungsanlage in der Region. Auch Partnerschaften mit lokalen, nachhaltigen Unternehmen, Vereinen und Organisationen können wertvolle Einblicke in praktische Nachhaltigkeitsprojekte geben, z. B. ein Repair-Café vor Ort, oder ein Fairtrade-Laden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landwirtschaftliche Erzeuger</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Thema Ernährung betrifft nicht nur die Verarbeitung von Lebensmitteln, sondern auch die Erzeugung. Es gibt viele Schulbauernhöfe oder auch (Bio-)Bauernhöfe, die nachhaltig produzieren und die Ihr mit Euren Gruppen besuchen könnt, um zu erfahren, wie Landwirtschaft abseits von großindustrieller Produktion aussieht und welche Schwierigkeiten dort zu bewältigen sind. Mehr dazu gibt es im Kapitel Verpflegung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Planspiele</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt viele Planspiele zu ganz unterschiedlichen Themen des Natur- und Umweltschutzes und der globalen Gerechtigkeit. Wenn Ihr Themen habt, die Euch interessieren, dann meldet Euch in der Bundesgeschäftsstelle der DWJ, wir beraten Euch gern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lehrgänge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr bestimmte Natur- und Umweltschutzschwerpunkte habt, zu denen Ihr gern mit Euren Jugendleitungen und Jugendvorständen Lehrgänge anbieten möchtet, dann meldet Euch in der Bundesgeschäftsstelle der DWJ, wir entwickeln mit Euch gemeinsam geeignete Formate, zum Beispiel unser Nachhaltigkeitswochenende FAIRfressen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Chillige Programmpunkte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Teilnehmenden können auch durch Filmeabende (&quot;Sustainability &amp; Chill&quot;) zu verschiedenen Themen der Nachhaltigkeit sensibilisiert werden. Mögliche Filme sind beispielsweise &quot;2040: Wir retten die Welt&quot;, &quot;Seaspiracy&quot;, &quot;Cowspiracy&quot;, &quot;Eine unbequeme Warheit&quot;,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Achtet dabei allerdings immer auf die zugehörigen Altersempfehlungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade bei längeren Veranstaltungen wie Zeltlagern, wird die mentale Gesundheit unserer Jugendleitungen oft stark strapaziert - ein für die Teilnehmenden entspannter Programmpunkt gibt auch den Teams Zeit, sich auf sich zu konzentrieren und zur Ruhe zu kommen um nach der Veranstaltung nicht &quot;ausgebrannt&quot; zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierzu könnt Ihr z. B. auch Ruhezonen für Jugendleitungen und Teilnehmende einrichten, in denen im Sinne unseres Schutzkonzepts FAIR.STARK.MITEINANDER jede*r ungestört einen Rückzugsort hat und die inneren Batterien aufgeladen werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Arten- und Naturschutz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr draußen gemeinsam unterwegs seid, könnt Ihr folgende Aspekte beachten und thematisieren:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beachten von Naturschutzregeln in Schutzgebieten und Biosphärenreservaten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beachten des Weggebotes</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Pflücken von Kräutern, Blumen nur in Mengen für Eigenverzehr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>statt Zoobesuch einen Ausflug in ein Tierheim, Wildtierpark oder eine lokale Tierrettungsinitiative</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sichtbarmachen der Abbaubarkeit verschiedener Müll-Arten (z. B. Glas, Kunststoff, Zigaretten, ...)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Verpflegung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verpflegung bei Touren, Zeltlagern, Sitzungen, Gruppenstunden und Freizeiten spielt eine wichtige Rolle. Lecker mögen es auch alle und günstig soll es auch sein. Da bleibt der Umweltgedanke oft auf der Strecke. Hier geben wir Tipps, wie Du Deine Gruppe und Dich nachhaltig verpflegen kannst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als erste Orientierung solltest Du Dir folgende Fragen beim Einkauf stellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wo werden die Lebensmittel produziert: handelt es sich um regionale Produkte oder haben sie lange Transportwege?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wann werden Lebensmittel produziert: Hat das, was ich kaufe, gerade Saison oder musste es über einen längeren Zeitraum mit hohem Energieaufwand gelagert werden bzw. kommt von weit her?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie sind die Lebensmittel verpackt: Sind meine Lebensmittel in Folien und Verbundstoffen verpackt, die nicht recyclingfähig sind?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie werden Lebensmittel produziert: Kommt es zu einem großen Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln oder sind Futtermitteln im Einsatz, die weit entfernt produziert wurden?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Du diese Fragestellung beachtest, bist Du auf einem guten Weg, Deine Gruppe und Dich nachhaltig zu verpflegen. Das muss trotzdem nicht teuer sein. Es ist am Anfang nur zeitaufwendig und damit nicht so bequem wie gewohnt. Wer sich aber aus seiner Komfortzone begibt, lernt schnell, worauf es zu achten gilt und hat bald keinen Mehraufwand mehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Regional</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein bedeutender Faktor bei der Umweltbilanz von Lebensmitteln sind die Transportwege. Ein regionaler Einkauf heißt daher, dass Lebensmittel gekauft werden, die in der näheren Umgebung erzeugt wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele regionale Produkte gibt es direkt beim Erzeuger in Hofläden oder auf Wochenmärkten. Dort kann gerade als Jugendgruppe und / oder der Abnahme größerer Mengen gut Vergünstigungen raushandeln. Was bei regionalen Erzeugern auch sehr gut möglich ist, ist der Verzicht auf Verpackungen, wenn man eigene Behältnisse mitbringt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Lebensmittel wie bspw. Kaffee, Bananen oder Kakao von weit her kommen, dann achte auf die Produktionsbedingungen. Oft müssen diejenigen, die diese Lebensmittel produzieren unter gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen leiden und werden mit viel zu geringen Löhnen bezahlt. Es gibt verschiedene Gütesiegel (Labels) die auf faire Erzeugungsbedingungen „FairTrade“ hinweisen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Saisonal</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit saisonal ist gemeint, Gemüse zu kaufen, das gerade in Deutschland reif ist. Dadurch entfallen lange Transportwege oder auch die teilweise energieaufwendige Lagerung. In den Wintermonaten ist die Auswahl zwar etwas kleiner, aber verschiedener Kohl und Rüben, Möhren, Feldsalat, Pastinaken, Pilze etc. werden auch im Januar geerntet. Gib einfach im Internet in eine Suchmaschine das Wort „Saisonkalender“ ein und Du wirst eine ganze Reihe an Tabellen bekommen, die Dir zeigen, was wann in Deutschland geerntet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verpackung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großes Umweltproblem ist der viele Verpackungsmüll, der bei Lebensmitteln anfällt. Auf Milch- und Saftkartons wird mit der Recyclingfähigkeit dieser Gebinde geworben, das stimmt aber nur in der Theorie. Die verschiedenen Komponenten, die dabei zusammengefügt wurden, sind so aufwendig zu trennen, dass diese als Restmüll entsorgt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Lebensmittel im Supermarkt befinden sich in durchsichtigen Kunststoffverpackungen. Dabei handelt es sich meistens um Mehrschichtfolien. Bei der Herstellung wird auf verschiedene Merkmale geachtet, wie dehnbar, stabil, sperrt gegen Wasserdampf, kostengünstig, gleitfähig, bedruckbar, brechen das Licht für optimale Darstellung der Lebensmittel etc. Alle Merkmale in einer Folie sind schwierig zu vereinen, daher werden Folien mit verschiedenen Merkmalen zu Mehrschichtfolien zusammengeführt. Die können vieles, nur in aller Regel nicht recycelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am umweltfreundlichsten ist es daher, möglichst unverpackte Ware zu kaufen und selbst Behältnisse und Taschen zum Transport mitzunehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Biologisch oder konventionell</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Produktion biologischer Lebensmittel ist in der Regel umweltfreundlicher als die Produktion konventioneller Erzeugnisse. Das heißt aber trotzdem nicht, dass biologische Lebensmittel zwangsläufig die bessere Wahl sein müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Entscheidung, ob biologisch oder konventionell, sollten die oben erläuterten Faktoren saisonal, regional und Verpackung Beachtung finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bevor ich im November Bioheidelbeeren aus Chile kaufe, nehme ich doch lieber heimisches Obst, das gerade Saison hat. Statt Biozwiebeln aus Neuseeland kaufe ich lieber konventionelle aus dem Nachbardorf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Fleisch, vegetarisch oder vegan</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Ökobilanz wird besser, je weniger tierische Produkte verwendet werden. Das liegt daran, dass für Tierfutter große Flächen und viel Wasser benötigt werden. Gerade in der Großproduktion ist das am häufigsten verwendete Futtermittel Soja. Große Flächen an Regenwald werden gerodet, um auf ihnen das Futtermittel Soja anzubauen, das dann nach Deutschland geliefert wird, um günstiges Fleisch im Supermarkt verkaufen zu können. Günstig ist es aber nur auf den ersten Blick, denn die Folgen für unsere Umwelt und das globale Klima sind verheerend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr beim Fleischer oder Marktstand tierische Produkte kauft, dann fragt einfach: Woher kommt denn das Futter?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Getränke</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Trinkwasser in Deutschland hat höchste Qualität, es gibt also keinen Grund, auf in Flaschen abgefülltes Wasser zurückzugreifen. Wer es gern mit Kohlensäure mag, kann einfach selbst sprudeln. Wenn Ihr abgefüllte Getränke kauft, dann achtet vor allem auf die Mehrwegverpackung. Getränkekartons werden nicht recycelt und Pfand Flaschen in Kisten bedeutet nicht gleich Mehrweg. Nur Mehrwegflaschen werden auch wiederbefüllt, alle Kunststoffflaschen mit 25 Cent Pfand sind Einwegflaschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Restevermeidung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders schade und gar nicht nachhaltig ist es, wenn Lebensmittel entsorgt werden, weil sie vermeintlich übrig oder sogar zu viel sind. Es ist kein Zeichen von Geiz oder schlechter Planung, wenn nicht immer alles im Übermaß da ist. Ein Beispiel: Wenn es Kartoffeln mit Gemüse und Rührei gibt, dann darf das Rührei auch irgendwann alle sein, denn das kann ich aus Gründen der Lebensmittelhygiene nicht gut aufbewahren. Kartoffeln dagegen kann ich reichlich kochen, da werden immer noch leckere Bratkartoffeln draus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade bei mehrtägigen Veranstaltungen ist es überhaupt nicht schlimm, wenn zum Ende beim Frühstück nicht mehr von allem alles da ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die letzte warme Mahlzeit, bei mehrtägigen Veranstaltungen braucht auch in der Regel nicht im Vorfeld eingekauft zu werden. In der Regel finden sich genug übriggebliebene Komponenten für ein reichhaltiges Essen. Was dann doch übrig ist, sollte verteilt und nicht entsorgt werden.<br>
Übrige Lebensmittel verwerten kannst Du beim Foodsharing. Suche im Internet nach dem Begriff „FAIRteiler“ und Deiner Stadt. Günstige Restlebensmittel kannst Du über die App To-Good-To-Go beziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier die Verpflegungstipps zusammengefasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kauf beim regionalen Erzeuger und auf dem Wochenmarkt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frage nach Vergünstigungen für Jugendgruppen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Achte auf die Herkunft, was in Deutschland wächst, sollte auch aus Deutschland kommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Produkten aus dem Ausland (Kaffee, Kakao) achte aufs FAIR-Trade-Siegel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Richte Deine Mahlzeiten nach der Erntesaison aus</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frage nach der Möglichkeit eigene Behältnisse zum Einkauf mitzubringen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verzichte auf Fleisch oder reduziere dies (Hackfleischsoße statt Schnitzel)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kaufst Du tierische Produkte im Supermarkt achte auf das Tierwohllabel: Haltungsform: 4</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vermeide Folienverpackungen, Getränkekartons und Einwegflaschen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutze Lebensmittel, die sich ohne Hygienebedenken weiterverarbeiten lassen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verteile Lebensmittel, die sich nicht lagern lassen an die Teilnehmenden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was Du nicht verteilen kannst gebe bspw. an www.tafel.de</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Unterkünfte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbstversorgerhäuser</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großer Pluspunkt bei Selbstversorgerhäusern ist die Möglichkeit, die Verpflegung ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und nach den Bedürfnissen der Gruppe auszurichten. Was die Verpflegung betrifft, gibt es die Ausführungen dazu im Artikel „Verpflegung“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ob im Selbstversorgerhaus oder der Herberge, ein paar Grundregeln sollten mit der Gruppe besprochen werden. Viele Jugendleitungen denken, dass die Grundlagen bekannt sind, weil sie sie selbst schon oft gehört haben, das ist meist ein Irrtum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wasser sparen: Das ist oft gar keine böse Absicht, aber es gibt immer wieder einige, die glauben, dass sich das Wasser am Waschbecken automatisch abstellt. Das sollte erläutert werden, wie und warum ein Wasserhahn wieder abgestellt wird, ebenfalls die Sparspülung der Toiletten, wenn denn hoffentlich vorhanden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Energie sparen: Licht aus, kann nicht häufig genug betont werden. Wer als Letztes aus dem Zimmer und den Sanitärräumen geht, macht das Licht aus. Das kann auch mit auffälligen Schildern betont werden, die am besten wieder eingesammelt und ein weiteres Mal benutzt werden. Oder es kann Licht-Beauftragte geben, die nach noch brennendem Licht schauen und die Gruppe dann informieren und sensibilisieren. Hierdurch wird auch eine Gruppen-Verantwortung gefördert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Heizen: Viel Energie geht auch über die Heizung verloren. Die Drehregler an den Heizungen heißen Thermostate und sind meistens mit den Zahlen 1 bis 5 versehen. Zwischen jeder Zahl ist ein Abstand von vier Grad, die Stufe drei bedeutet 20° Grad, Stufe zwei sind damit vier Grad weniger, also 16 Grad, und Stufe vier, vier Grad mehr als Stufe drei, also 24° Grad. Die Thermostate haben einen Temperaturfühler und öffnen ihr Ventil für das heiße Heizungswasser, je nach Bedarf. Ist die Stufe drei eingestellt und es sind 18° Grad im Raum wird die Heizung warm, sind nur 14° Grad im Raum, wird die Heizung heiß. Deshalb ist das Lüften auf Kippstellung eine so große Energieverschwendung, wenn die Heizung läuft. Die erwärmte Luft wird aus dem Fenster gesogen, kalte Luft rückt nach, muss wieder erwärmt werden und die Heizung ist im Dauerbetrieb. Daher ist Stoßlüften die richtige Variante, also Heizung aus, Fenster weit öffnen und die Heizung erst anstellen, wenn die Fenster geschlossen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Müll trennen: Das klappt leider auch häufig nicht und liegt vielfach an den Mülleimern in den Zimmern. Da wird alles gemischt hineingeworfen und am Ende füllt sich in der Müllstation auf dem Flur nur der Restmüll, der eigentlich mit Abstand am wenigsten beinhalten sollte. Das hat leider nicht selten mit der Bequemlichkeit der Jugendleitungen zu tun. Anfangs wird die Mülltrennung nicht richtig erklärt und am Abfahrtstag wollen alle schnell weg, da ist es dann eben so, dass der Müll nicht getrennt wird. Das lässt sich auch vorbereitend ankündigen, indem eine Unterlegplane und Handschuhe präsentiert werden. Wenn am Abreisetag der Müll nicht sauber getrennt ist, landet er auf dieser Plane und dann wird sortiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Küchenbereich: Handschuhe sind weder vorgeschrieben, noch notwendig. Hände gehören bei der Küchenarbeit nicht ins Gesicht, wenn jemand sich doch mit der Hand durchs Gesicht wischt, ist es egal, ob die Hand, die dann das Essen anfasst im Handschuh steckt oder nicht. Hände sind zum Waschen da. Wird der Herd mit Gas betrieben, es sind aber Ökostrom und Wasserkocher vorhanden, empfiehlt es sich, das Kochwasser in den Wasserkochern vorzubereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Herbergen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zu erkennen, welche Veranstaltungsorte mit ihrem Handeln aktiv für Nachhaltigkeit eintreten, entwickelte die DWJ in diesem Zuge auch einen Erfassungsbogen für nachhaltige Unterkünfte. Dieser Bogen kann vorab an die Tagungshäuser gesendet werden, mit der Bitte diesen ausgefüllt zurückzuschicken. Die Erfahrung des DWJ Bundesverbandes zeigt, dass diese Bogen auch ausgefüllt und zurückgeschickt werden. Der Erfassungsbogen findet sich auf www.wanderjugend.de im Bereich Themen / Nachturschutz und Nachhaltigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier eine Auswahl von Punkten, die der Erfassungsbogen enthält und auf die bei der Wahl der Unterkunft zu achten ist:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutzt das Haus Ökostrom?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ist das Gebäude energiesparend angelegt? Wird umweltschonend gewaschen und gereinigt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gibt es nachhaltige Verpflegung?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Werden die Abfallarten getrennt gesammelt sowie ebenso getrennt abgegeben?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wird Abfallreduzierung durch z. B. Kompostierung von Bioabfall angestrebt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sind die Sanitäranlagen auf geringen Wasserverbrauch ausgelegt? Ist die Unterkunft mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sind die Drucksachen des Hauses auf Recyclingpapier hergestellt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gibt es Recycling-Toilettenpapier?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbst wenn die Unterkunft feststeht, lohnt es sich, den Erfassungsbogen hinzuschicken oder derlei Fragen zu stellen, da es den Häusern wichtig ist, zu sehen, wohin die Wünsche der Gäste gehen, und so ein Umdenken angeschoben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Absprache mit den Herbergen lassen sich auch oft Kompromisse finden. Für die Gruppe wird regional / saisonal / biologisch gekocht und damit der Preis nicht steigt, wird bspw. auf die warme Beilage beim Kaltessen oder (viel) Fleisch verzichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Getränke: Wenn es Getränke in Flaschen gibt, ist häufig das Problem, dass die Unterkünfte nicht in der Lage sind, zwischen Mehrwegpfand und Einwegpfand zu unterscheiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einweg ist absolut keine Lösung. Glasflaschen sind am umweltfreundlichsten, wenn sie kurze Wege haben. Wasser oder Mischgetränke aus der näheren Umgebung sind in Glaspfandflaschen die beste Wahl. Wenn die Getränke von weiter her kommen, sind Mehrwegflaschen aus Kunststoff eine sinnvolle Alternative. Dass man keine Einwegflaschen haben möchte, muss man häufig genau erklären, nur weil Flaschen bepfandet und in Kisten sind, müssen die nicht Mehrweg sein. Der Pfandbetrag zeigt es deutlich: 25 Cent pro Flasche ist kein Mehrwegpfand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am umweltfreundlichsten ist es natürlich, wenn einfach Leitungswasser getrunken wird oder dieses vor Ort mit CO2 versetzt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zelte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr Euch Zelte anschafft, kann auch da auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Viele Gruppenzelte haben Alugestänge, deren Herstellung einen hohen Energieaufwand bedeutet. Es gibt aber auch Rundzelte mit Mittelstange aus Holz, die eine Alternative sein können. Wenn das Material Baumwolle oder Segeltuch ist, kommt es auf die Imprägnierung an. Da sollte beim Händler gefragt werden, wo und unter welchen Bedingungen das Material gewebt und die Zelte genäht wurden und welche Imprägniermittel (kein PFC, siehe unten) zum Einsatz kamen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fällt bei Euch die Wahl auf eher kleine Zelte aus Kunststoff, dann achtet darauf, dass diese PFC-frei sind. PFC steht für per- und polyfluorierte Chemikalien und fasst über 8.000 bekannte Stoffe zusammen. Diese Stoffe kommen in der Natur nicht vor und bauen sich auch nicht selbstständig ab. Sie reichern sich in Umwelt und Organismen an und wirken auf das Hormonsystem und die Fortpflanzung ein, einige davon sind auch krebserregend. Ihr Einsatz macht Zelte (aber auch Rucksäcke, Jacken etc.) wasser- und schmutzabweisend, deshalb werden sie leider häufig verwendet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Mobilität</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Deiner Ortsgruppe / zu Deiner Gruppenstunde</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ermutige aktiv Deine Mitglieder, mit dem Rad, zu Fuß oder dem ÖPNV zu kommen und belohne das.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beispiele:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst ein „Mobilitäts-Tagebuch“ führen und am Ende eine Gewinnerin / einen Gewinner ermitteln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst einen Fortschrittsstrahl aufhängen und jede Woche vorrücken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst jedes Kind für eine gelaufene Strecke einen Papp-Fußabdruck mit seinem Namen aufkleben lassen – so entsteht ein sichtbarer „Fußweg“ zur Gruppenstunde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst die Mitglieder dazu animieren, unterwegs Bilder von ihrem Weg zur Gruppenstunde zu machen und damit zeigen, dass es Spaß machen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst den Gewinnerinnen und Gewinnern einen Preis überreichen, z. B. einen kleinen Pokal mit „Nachhaltigkeits-Held*in“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ihr könnt als Gruppe beim Stadtradeln mitmachen: <a href="https://www.stadtradeln.de/">https://www.stadtradeln.de/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Koordiniere Fahrgemeinschaften: Hierzu kannst Du mit den Eltern eine Gruppe über die gängigen Messenger Dienste eröffnen und die Eltern auffordern, gegenseitige Fahrgemeinschaften zu organisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Treffe Dich an einem zentralen Ort: so kannst Du gemeinsam mit Deinen Mitgliedern zu Eurer Veranstaltung gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorbild sein: selbst zu Fuß oder mit dem Fahrrad ankommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tipp für die Kommunikation auf dem Land: &quot;Innerorts kann man laufen&quot;. Da viele Leute auf dem Land für gewisse Dinge aufs Auto angewiesen sind, wird häufig vergessen, dass Strecken innerhalb eines Ortes gut zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Mitgliedern ab 14 Jahren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst das Bewusstsein für dieses Thema fördern, indem Du Spiele oder Aktionen organisierst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beispiele:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst Dir mit Deiner Gruppe Videos, Fakten und Aussagen zur Mobilitätswende und Verkehr anschauen (diese solltest Du vorbereitet und ausgewählt haben). Beispiele für Videos findest Du auf YouTube mit dem Suchbegriff „Mobilitätswende“, weiterführende Texte gibt es bspw. hier: <a href="https://www.duh.de/informieren/verkehr/">https://www.duh.de/informieren/verkehr/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst einen Ausflug in die Stadt machen und dort verschiedene andere Verkehrsmittel ausprobieren (Bahn, Bus, Bike-Sharing) durch das Spiel Mister X, spielerisch verschiedene Verkehrsmittel erkunden (mache Dich mit Deiner Gruppe stark für nachhaltige Mobilität)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene Du kannst Orte auswählen, die gut mit dem ÖPNV zu erreichen sind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst eine Packliste erstellen, bei der nur das Wichtigste mitzubringen ist. Oft reicht ein kleiner Rucksack für ein Wochenende</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst als Gruppe zu Deiner Veranstaltung gemeinsam anreisen, das stärkt den Zusammenhalt, macht mehr Spaß und Du bist deutlich nachhaltiger unterwegs</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ist der Ort geeignet, aber nicht gut mit dem ÖPNV zu erreichen, kannst Du einen Fahrdienst vom nächstgelegenen Bahnhof organisieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hast Du viel Gepäck zu transportieren, kannst Du dieses auch vom Gepäckdienst der Bahn (<a href="https://www.gepaeckservice-bahn.de/buchung.xhtml">https://www.gepaeckservice-bahn.de/buchung.xhtml</a>) bei Dir zuhause abholen und an Deinen Wunschort liefern lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst Fahrgemeinschaften organisieren bzw. zu diesen ermutigen (parken auf P+R Plätzen, Abholung an Bahnhöfen, Abholung von zuhause)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du solltest bei Fahrten mit dem PKW ein Tempolimit von 120 km/h einhalten (siehe Positionspapier der DWJ zur nachhaltigen Mobilität und freiwilliges Tempolimit) - <a href="https://wanderjugend.de/positionen">https://wanderjugend.de/positionen</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solltet Ihr ein Reisebusunternehmen buchen, achtet darauf, eine CO2-Kompensation vorzunehmen. Mehr Informationen zur CO2-Kompensation findest Du hier: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/freiwillige">https://www.umweltbundesamt.de/themen/freiwillige</a> co2-kompensation</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Digitales</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitale Medien und Geräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob für Kommunikation, Unterhaltung oder Bildung – wir sind fast ständig online. Laut der Jugend-Digitalstudie der Postbank 2024 verbringen Jugendliche im Durchschnitt 72 Stunden pro Woche im digitalen Raum. Das entspricht einem Tagesdurchschnitt von 9 Stunden, wobei das Smartphone mit rund 5,5 Stunden täglich die meiste Zeit in Anspruch nimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders im Schulalltag spielen digitale Geräte mittlerweile eine große Rolle: Tablets, Laptops und Smartphones sind häufig in den Unterricht integriert, dienen der Recherche und sind Teil moderner Lernkonzepte. Doch abseits des schulischen Nutzens sind soziale Medien, Streaming-Dienste und Online Spiele ebenfalls ein fester Bestandteil der digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was viele jedoch nicht wissen: Die Nutzung digitaler Dienste hat erhebliche ökologische Auswirkungen. Jede einzelne Google-Suchanfrage benötigt Strom und verursacht CO₂-Emissionen. So sind zum Beispiel 1000 Anfragen an Google genauso stromintensiv, wie einmal das Handy komplett zu laden. Klingt nicht viel? Da es jeden Tag circa 3,5 Milliarden (das ist eine Zahl mit 9 Nullen) gibt, könntest du damit alle Handys in Deutschland laden, drei Mal pro Tag. Für KI wie ChatGPT ist das noch drastischer, hier reichen knapp 100 Anfragen an die KI um so viel Strom zu verbrauchen. Hinzu kommt der hohe Stromverbrauch der Rechenzentren, die die KI betreiben - oft noch auf Basis fossiler Energiequellen, was zu einer erheblichen Umweltbelastung führt. Darüber hinaus sind KI besonders wasserverschwenderisch. Durch das ständige Kühlen der riesigen Server-Zentren, werden gigantische Mengen an Wasser benötigt, welches dann nicht mehr als Trinkwasser zur Verfügung steht. Die Generierung eines einzigen 100-Wörter-Textes kann zwischen 0,5 und 1,5 Liter Wasser verbrauchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher ist es uns als Natur- und Umweltverband ein wichtiges Anliegen, Kindern und Jugendlichen bewusst zu machen, wie sie digitale Medien nachhaltig nutzen können. Gleichzeitig möchten wir ihnen die Möglichkeit bieten, sich aktiv Auszeiten vom digitalen Raum zu nehmen. Durch Naturerlebnisse, gemeinschaftliche Aktivitäten und kreative analoge Angebote möchten wir Alternativen aufzeigen, die zeigen, dass echte Erlebnisse wertvoller sind als ständiger Bildschirmkonsum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein bewusster Umgang mit digitalen Medien ist nicht nur für unsere mentale Gesundheit wichtig, sondern auch ein entscheidender Beitrag zum Umweltschutz. Deshalb ermutigen wir dazu, digitale und analoge Welt in Balance zu halten – für eine nachhaltige Zukunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was Du tun kannst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sich auf smartphonefreie Zeiten einigen in denen das Smartphone nicht nur aus, sondern auch weggelegt ist</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Betreibe Deine Geräte zuhause (Router, Computer etc.) mit Ökostrom bzw. lade sie zuhause mit Ökostrom (Smartphone, Tablet etc.) auf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutze nachhaltige E-Mailanbieter, wie Posteo, Mailbox oder Tuta</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Speichere Deine E-Mails lokal auf Deinem Rechner und lösche die im Onlinepostfach</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bespreche mit dem Anbieter, der Deine Internetseite verwaltet (Hoster), dass er Deine Daten auf einem Server mit Ökostrom lagert</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Suchmaschinen z.B. Ecosia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verzichte auf Schnellladen (erhöht die Lebensdauer des Akkus)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lösche oder deaktiviere ungenutzte Apps</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutze wo möglich WLAN statt mobiler Daten (Übertragung über Glasfaser oder Kabel ist umweltfreundlicher als Mobilfunk)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Apps Werbung und Push-Nachrichten blockieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geräte ausschalten, statt &quot;nur&quot; auf Standby zu schalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Ressourcen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch den bewussten Umgang mit Ressourcen aller Art zu fördern. Wir geben Dir Beispiele, die Du ganz einfach in Deinem Wanderjugend-Alltag einsetzen kannst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ausrüstung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ist Deine Ausrüstung langlebig und funktional hast Du länger Freude daran. Achte beim Kauf vor allem auf Qualität, Reparaturfähigkeiten, sowie eine umweltfreundliche und faire Herstellung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn eine Erneuerung unvermeidbar ist, streben wir den Kauf von gebrauchten oder upgecycelten Produkten an, um Ressourcen zu schonen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ideen und spannende Infos zu nachhaltigen Ausrüstungsgegenständen, wie Outdoorbekleidung oder Sneaker findest Du in unseren #DWJnachhaltigkeitstipps auf YouTube.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ausrüstungsgegenstände wie zum Beispiel Zelte, Biwacksäcke, Schneeschuhe oder Wassersäcke kannst Du bei der DWJ Bundesgeschäftsstelle ausleihen: <a href="https://wanderjugend.de/ausleihmaterial">https://wanderjugend.de/ausleihmaterial</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finanzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit hat auch viel mit Gleichberechtigung zu tun, und diese ergibt sich oft auch über den Zugang zu Geld. Unsere Veranstaltungen werden finanziell gefördert, sodass Übernachtungs- und Verpflegungskosten niedrig gehalten werden können, und wer kann, darf gerne durch eine freiwillige Spende mehr geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kleidung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere DWJ-Kleidung wird unter Berücksichtigung fairer Arbeitsbedingungen und ökologischen Standards produziert. Wir bevorzugen Materialien, die nachhaltig und biologisch abbaubar sind, sowie Kleidung, die langlebig und vielseitig einsetzbar ist. Auf Massenproduktion verzichten wir weitestgehend und setzen auf Qualität statt Quantität. Wir sprechen uns gegen schnelllebige Fast Fashion aus, die oft unter schlechten Arbeitsbedingungen und mit umweltschädlichen Materialien produziert wird. Hierbei helfen Dir Labels, die strenge Qualitätskriterien vorgeben. Darunter z.B.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- GOTS (Global Organic Textile Standard)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Fairtrade Cotton</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- ÖKO-TEX Made in Green</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Grüner Knopf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir halten uns an die drei Prinzipien, die oft beim Thema Fairfashion genannt werden;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Reduce, ReUse &amp; Recycle:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Reduce (Reduzieren): Fair Fashion fördert den Kauf von langlebigen, hochwertigen Kleidungsstücken, die weniger oft ersetzt werden müssen. Statt ständig neue Trends zu folgen, wird der Fokus auf zeitlose, hochwertige Stücke gelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Re-Use (Wiederverwenden): Fair Fashion ermutigt, Kleidung mehrfach zu verwenden. Das bedeutet, gebrauchte Kleidungsstücke zu kaufen, Second-Hand-Mode zu bevorzugen oder auch Teile zu reparieren statt wegzuwerfen. So wird die Lebensdauer von Kleidungsstücken verlängert. Gebrauchte Kleidung findest Du auch auf Plattformen wie Vinted oder Kleinanzeigen, in Second-Hand-Shops oder auf Flohmärkten, die auch ein super Gruppenerlebnis liefern. Auch kannst Du kaputte Kleidungsstücke in Upcycling-Workshops zu neuen Gegenständen verwandeln (z.B. Jeans-Handtasche, Fahrradmantel-Gürtel, Dosen-Blumentöpfe)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Recycle (Recyceln): Wenn Kleidung nicht mehr tragbar ist, sollte sie recycelt werden. Fair Fashion Marken setzen oft auf Materialien, die am Ende ihres Lebenszyklus recycelt werden können, oder bieten Recyclingprogramme an, um alte Kleidung in neue Produkte zu verwandeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Werbeartikel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Werbeartikel und Giveaways sind umweltfreundlich und ressourcenschonend. Statt Billigprodukte setzen wir auf nützliche und langlebige Produkte, die im Alltag konkret verwendet werden können, wie wiederverwendbare Wasserflaschen, Beutel aus nachhaltigen Materialien oder Papierprodukte aus Recyclingmaterial. Die Produktion von Werbeartikeln erfolgt möglichst lokal, um den CO2-Fußabdruck zu minimieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Elektronik</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Anschaffung von Elektronik gibt es verschiedene Möglichkeiten, auf die Nachhaltigkeit zu achten. Du kannst in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis herumfragen, ob jemand ein gebrauchtes und funktionstüchtiges Gerät hat, das Du vielleicht zum Freundschaftspreis bekommst. Außerdem gibt es im Internet Portale, wo Leute gebrauchte Geräte zum Verkauf anbieten. Wenn Du Dich nun entschieden hast, dass eine dieser Varianten zur nachhaltigen Anschaffung nichts für Dich ist, dann gibt es Anbieter, die gebrauchte Geräte ankaufen, prüfen und gegebenenfalls reparieren und mit Garantie günstiger verkaufen. Diese Methode heißt „Refurbed“ und gewinnt mit der Zeit an Beliebtheit. So bekommst Du ein Gerät, das wie neu ist, Garantie hat und nachhaltiger ist als ein ganz neues Gerät. Für den großen Geldbeutel gibt es auch das Fairphone, (Ersatzteile, Selbstreparatur etc.)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem achten wir darauf, nur Geräte anzuschaffen, die den neuesten Energiesparstandards entsprechen und eine lange Lebensdauer haben. Wir bevorzugen Hersteller, die nachweislich faire Arbeitsbedingungen bieten und umweltfreundliche Produktionsprozesse nutzen. Auch hier helfen dir Zertifikate wie das VDE-Prüfzeichen. Alte Geräte werden nach Möglichkeit wiederverwendet oder fachgerecht recycelt, Infos hierzu findest du auf dem Recycling-Hof in deiner Nähe, statt sie sofort zu entsorgen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 06 Apr 2025 11:45:53 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A12: Nachhaltigkeitserklärung der Deutschen Wanderjugend </title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/54561/amendment/61637</link>
                        <author>Jakob Schnell (AG BaWü AK Änderungsanträge)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/54561/amendment/61637</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22081_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 12 bis 15:</h4><div><p>Um diesen Schwerpunkt mit praktischem Leben zu füllen hat der Arbeitskreis Nachhaltigkeit der Deutschen Wanderjugend <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">diese Nachhaltigkeitserklärung zu den Bereichen Ökologie und Umweltschutz entwickelt. Diese Erklärung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">diesen <em>Wegweiser </em><em>Nachhaltigkeit</em> zu den Bereichen Ökologie und Umweltschutz entwickelt. Der Wegweiser</ins> ist nicht als politisches Papier, sondern praktische Handlungsempfehlung gedacht. Deshalb ist </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Eine Nachhaltigkeits<em>erklärung</em> ist aus unserer Sicht ein Papier, das sich an Externe richtet und die Positionen der Wanderjugend zum Thema Nachhaltigkeit präsentiert.<br>
<br>
Wie dem Antragstext zu entnehmen ist, ist das aber nicht das Ziel dieses Textes.</p>
<p>Das soll mit dieser Titeländerung auch ganz am Anfang des Textes bereits klargestellt werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 06 Apr 2025 09:25:06 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Nachhaltigkeitserklärung der Deutschen Wanderjugend </title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/54561</link>
                        <author>Bundesjugendbeirat (dort beschlossen am: 20.03.2025)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/54561</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Deutsche Wanderjugend (DWJ) ist die Jugendorganisation des Deutschen Wanderverbandes (DWV). Alle Mitglieder in dem den DWV angeschlossenen Wandervereinen unter 27 Jahren sind automatisch Mitglied der DWJ. Das höchste Gremium der Deutschen Wanderjugend ist die Bundesdelegiertenversammlung (BDV), in der Delegierte aller Mitgliedsvereine und Landesverbände zusammenkommen. Am 6. April 2025 beschloss die Bundesdelegiertenversammlung in Homburg (Saar) folgende Erklärung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die DWJ vertritt eine tolerante und offene Weltanschauung und setzt sich für Demokratie und Umweltschutz ein. Diese Werte hat die DWJ in ihrem Leitbild mit seinen vier Schwerpunkten verankert. Der zweite Schwerpunkt lautet: Natur erleben – Natur schützen – Umwelt gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diesen Schwerpunkt mit praktischem Leben zu füllen hat der Arbeitskreis Nachhaltigkeit der Deutschen Wanderjugend diese Nachhaltigkeitserklärung zu den Bereichen Ökologie und Umweltschutz entwickelt. Diese Erklärung ist nicht als politisches Papier, sondern praktische Handlungsempfehlung gedacht. Deshalb ist sie in die folgenden für Kinder, Jugendliche und Ehrenamtliche relevanten Bereiche gegliedert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Programm</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verpflegung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterkünfte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mobilität</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitales</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ressourcen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Bereiche richten sich an die DWJ-Aktiven auf allen Ebenen und betrachten Situationen aus dem DWJ Alltag: Gruppenstunden, Lehrgänge, Freizeiten, Zeltlager, Sitzungen, Planungs- und Vorbereitungsabläufe, Kommunikation u. a.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu all diesen Situationen werden Beispiele und praktische Handlungsempfehlungen gegeben. Unsere Jugendleitungen, Jugendvorstände und Gruppen sind herzlich eingeladen, bei Vereinsaktivitäten und auch im Privaten diese Empfehlungen umzusetzen und vor allem auch eigenständig nach Bedarf zu erweitern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Programm</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du möchtest mit Deinem Programm zu nachhaltigem Verhalten motivieren? Es gibt viele Möglichkeiten, um Nachhaltigkeitsaspekte in Deinen Aktionen und Angeboten sichtbar und auf spannende Art und Weise erlebbar zu machen. Unsere nachhaltigen Ideen zur Programmgestaltung bringen nicht nur Spaß, sondern fördern auch das Verantwortungs- und Umweltbewusstsein Deiner Teilnehmenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Programmgestaltung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Themen sichtbar machen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nahezu jeder Bereich Deines Ehrenamtsalltags lässt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit verknüpfen. Um nachhaltige Lernprozesse zu fördern, kannst Du genau diese Aspekte sichtbar machen. Zum Beispiel:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ressourcen: Wasser- oder Stromsparchallenge organisieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltiges Verbrauchsmaterial selbst herstellen: Umweltfreundlich lässt sich im Prinzip alles herstellen. Dafür gibt es mittlerweile viele Anleitungen im Internet, so auch in den #DWJnachhaltigkeitstipps bei YouTube.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ökologischer Fußabdruck: Um seinen eigenen Lebensstil nachhaltiger zu gestalten, kann man im Internet seinen individuellen ökologischen Fußabdruck berechnen lassen, etwa hier: www.fussabdruck.de/fussabdrucktest</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ökologischer Handabdruck: der neue, positive Abdruck: Hier kannst Du auch darauf aufmerksam machen, was Deine Veranstaltung schon gewährleistet. Es reicht oft schon aus, wenn Du Deiner Jugendgruppe ein Bewusstsein über umweltfreundliche Praktiken vermittelst und aufzeigst, wie Du oder Deine Jugendgruppe sich aktiv für das nachhaltige gesellschaftliche Handeln einsetzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit spielerisch lernen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch spielerische Methoden können Themen mit Umwelt- und Klimaschutzbezug neu erlebt werden. Kombinationen von Formaten (z. B. Müllbeseitigung beim Spazieren, Radfahren oder Spielen) sorgen für eine Aktivierung Deiner Gruppe. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einer Müllsammel-Challenge, die sich mit der ökologischen (Nicht-)Verwertbarkeit unseres Abfalls beschäftigt, oder einer Kleidertauschparty, bei der die Kinder und Jugendlichen lernen, was nachhaltiger Konsum ist? Nachhaltige Spielideen findet Ihr auch in unserer Spielesammlung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Programmideen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Naturschutz mit dem Wanderverein</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Wandervereine haben Naturschutzwarte, mit denen Ihr gemeinsame Aktionen machen könnt. Erkundigt Euch einfach bei Euren Erwachsenenstrukturen, wen es da gibt und wer Lust hat, mit Kindern und Jugendlichen gemeinsame Aktionen durchzuführen. Oft können diese auch finanziell gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Walderlebnisse mit Förster*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Schwerpunkt in vielen Forstämtern liegt mittlerweile darin, Kindern und Jugendlichen das Ökosystem Wald zu zeigen oder auch gemeinsam aktiven Naturschutz im Wald zu betreiben. Fragt beim zuständigen Forstamt in dem Gebiet an, in dem Eure Freizeit stattfindet, was sie für Euch im Angebot haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Stadtrundgänge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es kann spannend sein, die eigene Stadt unter nachhaltigen Aspekten neu zu erleben. Viele Jugendverbände und regionale Akteure*innen bieten daher konsumkritische Stadtrundgänge an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst aber auch selbst kreativ werden und eine nachhaltige Stadtrallye für oder gemeinsam mit Deinen Teilnehmenden erstellen. Ein Muster einer nachhaltigen Stadtrallye durch Heidelberg könnt Ihr bei der DWJ Bundesgeschäftsstelle anfordern. Mehr Ideen zu nachhaltiger Mobilität findest Du im Kapitel Mobilität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Exkursionen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zu verstehen, wie Nachhaltigkeit praktisch umgesetzt wird, könnt Ihr andere Akteure*innen aus Eurem Sozialraum einbeziehen, zum Beispiel eine Windkraft- oder Müllaufbereitungsanlage in der Region. Auch Partnerschaften mit lokalen, nachhaltigen Unternehmen, Vereinen und Organisationen können wertvolle Einblicke in praktische Nachhaltigkeitsprojekte geben, z. B. ein Repair-Café vor Ort, oder ein Fairtrade-Laden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landwirtschaftliche Erzeuger</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Thema Ernährung betrifft nicht nur die Verarbeitung von Lebensmitteln, sondern auch die Erzeugung. Es gibt viele Schulbauernhöfe oder auch (Bio-)Bauernhöfe, die nachhaltig produzieren und die Ihr mit Euren Gruppen besuchen könnt, um zu erfahren, wie Landwirtschaft abseits von großindustrieller Produktion aussieht und welche Schwierigkeiten dort zu bewältigen sind. Mehr dazu gibt es im Kapitel Verpflegung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Planspiele</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt viele Planspiele zu ganz unterschiedlichen Themen des Natur- und Umweltschutzes und der globalen Gerechtigkeit. Wenn Ihr Themen habt, die Euch interessieren, dann meldet Euch in der Bundesgeschäftsstelle der DWJ, wir beraten Euch gern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lehrgänge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr bestimmte Natur- und Umweltschutzschwerpunkte habt, zu denen Ihr gern mit Euren Jugendleitungen und Jugendvorständen Lehrgänge anbieten möchtet, dann meldet Euch in der Bundesgeschäftsstelle der DWJ, wir entwickeln mit Euch gemeinsam geeignete Formate, zum Beispiel unser Nachhaltigkeitswochenende FAIRfressen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Chillige Programmpunkte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Teilnehmenden können auch durch Filmeabende (&quot;Sustainability &amp; Chill&quot;) zu verschiedenen Themen der Nachhaltigkeit sensibilisiert werden. Mögliche Filme sind beispielsweise &quot;2040: Wir retten die Welt&quot;, &quot;Seaspiracy&quot;, &quot;Cowspiracy&quot;, &quot;Eine unbequeme Warheit&quot;,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Achtet dabei allerdings immer auf die zugehörigen Altersempfehlungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade bei längeren Veranstaltungen wie Zeltlagern, wird die mentale Gesundheit unserer Jugendleitungen oft stark strapaziert - ein für die Teilnehmenden entspannter Programmpunkt gibt auch den Teams Zeit, sich auf sich zu konzentrieren und zur Ruhe zu kommen um nach der Veranstaltung nicht &quot;ausgebrannt&quot; zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierzu könnt Ihr z. B. auch Ruhezonen für Jugendleitungen und Teilnehmende einrichten, in denen im Sinne unseres Schutzkonzepts FAIR.STARK.MITEINANDER jede*r ungestört einen Rückzugsort hat und die inneren Batterien aufgeladen werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Arten- und Naturschutz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr draußen gemeinsam unterwegs seid, könnt Ihr folgende Aspekte beachten und thematisieren:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beachten von Naturschutzregeln in Schutzgebieten und Biosphärenreservaten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beachten des Weggebotes</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Pflücken von Kräutern, Blumen nur in Mengen für Eigenverzehr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>statt Zoobesuch einen Ausflug in ein Tierheim, Wildtierpark oder eine lokale Tierrettungsinitiative</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sichtbarmachen der Abbaubarkeit verschiedener Müll-Arten (z. B. Glas, Kunststoff, Zigaretten, ...)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Verpflegung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verpflegung bei Touren, Zeltlagern, Sitzungen, Gruppenstunden und Freizeiten spielt eine wichtige Rolle. Lecker mögen es auch alle und günstig soll es auch sein. Da bleibt der Umweltgedanke oft auf der Strecke. Hier geben wir Tipps, wie Du Deine Gruppe und Dich nachhaltig verpflegen kannst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als erste Orientierung solltest Du Dir folgende Fragen beim Einkauf stellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wo werden die Lebensmittel produziert: handelt es sich um regionale Produkte oder haben sie lange Transportwege?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wann werden Lebensmittel produziert: Hat das, was ich kaufe, gerade Saison oder musste es über einen längeren Zeitraum mit hohem Energieaufwand gelagert werden bzw. kommt von weit her?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie sind die Lebensmittel verpackt: Sind meine Lebensmittel in Folien und Verbundstoffen verpackt, die nicht recyclingfähig sind?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie werden Lebensmittel produziert: Kommt es zu einem großen Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln oder sind Futtermitteln im Einsatz, die weit entfernt produziert wurden?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Du diese Fragestellung beachtest, bist Du auf einem guten Weg, Deine Gruppe und Dich nachhaltig zu verpflegen. Das muss trotzdem nicht teuer sein. Es ist am Anfang nur zeitaufwendig und damit nicht so bequem wie gewohnt. Wer sich aber aus seiner Komfortzone begibt, lernt schnell, worauf es zu achten gilt und hat bald keinen Mehraufwand mehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Regional</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein bedeutender Faktor bei der Umweltbilanz von Lebensmitteln sind die Transportwege. Ein regionaler Einkauf heißt daher, dass Lebensmittel gekauft werden, die in der näheren Umgebung erzeugt wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele regionale Produkte gibt es direkt beim Erzeuger in Hofläden oder auf Wochenmärkten. Dort kann gerade als Jugendgruppe und / oder der Abnahme größerer Mengen gut Vergünstigungen raushandeln. Was bei regionalen Erzeugern auch sehr gut möglich ist, ist der Verzicht auf Verpackungen, wenn man eigene Behältnisse mitbringt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Lebensmittel wie bspw. Kaffee, Bananen oder Kakao von weit her kommen, dann achte auf die Produktionsbedingungen. Oft müssen diejenigen, die diese Lebensmittel produzieren unter gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen leiden und werden mit viel zu geringen Löhnen bezahlt. Es gibt verschiedene Gütesiegel (Labels) die auf faire Erzeugungsbedingungen „FairTrade“ hinweisen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Saisonal</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit saisonal ist gemeint, Gemüse zu kaufen, das gerade in Deutschland reif ist. Dadurch entfallen lange Transportwege oder auch die teilweise energieaufwendige Lagerung. In den Wintermonaten ist die Auswahl zwar etwas kleiner, aber verschiedener Kohl und Rüben, Möhren, Feldsalat, Pastinaken, Pilze etc. werden auch im Januar geerntet. Gib einfach im Internet in eine Suchmaschine das Wort „Saisonkalender“ ein und Du wirst eine ganze Reihe an Tabellen bekommen, die Dir zeigen, was wann in Deutschland geerntet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verpackung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großes Umweltproblem ist der viele Verpackungsmüll, der bei Lebensmitteln anfällt. Auf Milch- und Saftkartons wird mit der Recyclingfähigkeit dieser Gebinde geworben, das stimmt aber nur in der Theorie. Die verschiedenen Komponenten, die dabei zusammengefügt wurden, sind so aufwendig zu trennen, dass diese als Restmüll entsorgt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Lebensmittel im Supermarkt befinden sich in durchsichtigen Kunststoffverpackungen. Dabei handelt es sich meistens um Mehrschichtfolien. Bei der Herstellung wird auf verschiedene Merkmale geachtet, wie dehnbar, stabil, sperrt gegen Wasserdampf, kostengünstig, gleitfähig, bedruckbar, brechen das Licht für optimale Darstellung der Lebensmittel etc. Alle Merkmale in einer Folie sind schwierig zu vereinen, daher werden Folien mit verschiedenen Merkmalen zu Mehrschichtfolien zusammengeführt. Die können vieles, nur in aller Regel nicht recycelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am umweltfreundlichsten ist es daher, möglichst unverpackte Ware zu kaufen und selbst Behältnisse und Taschen zum Transport mitzunehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Biologisch oder konventionell</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Produktion biologischer Lebensmittel ist in der Regel umweltfreundlicher als die Produktion konventioneller Erzeugnisse. Das heißt aber trotzdem nicht, dass biologische Lebensmittel zwangsläufig die bessere Wahl sein müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Entscheidung, ob biologisch oder konventionell, sollten die oben erläuterten Faktoren saisonal, regional und Verpackung Beachtung finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bevor ich im November Bioheidelbeeren aus Chile kaufe, nehme ich doch lieber heimisches Obst, das gerade Saison hat. Statt Biozwiebeln aus Neuseeland kaufe ich lieber konventionelle aus dem Nachbardorf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Fleisch, vegetarisch oder vegan</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Ökobilanz wird besser, je weniger tierische Produkte verwendet werden. Das liegt daran, dass für Tierfutter große Flächen und viel Wasser benötigt werden. Gerade in der Großproduktion ist das am häufigsten verwendete Futtermittel Soja. Große Flächen an Regenwald werden gerodet, um auf ihnen das Futtermittel Soja anzubauen, das dann nach Deutschland geliefert wird, um günstiges Fleisch im Supermarkt verkaufen zu können. Günstig ist es aber nur auf den ersten Blick, denn die Folgen für unsere Umwelt und das globale Klima sind verheerend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr beim Fleischer oder Marktstand tierische Produkte kauft, dann fragt einfach: Woher kommt denn das Futter?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Getränke</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Trinkwasser in Deutschland hat höchste Qualität, es gibt also keinen Grund, auf in Flaschen abgefülltes Wasser zurückzugreifen. Wer es gern mit Kohlensäure mag, kann einfach selbst sprudeln. Wenn Ihr abgefüllte Getränke kauft, dann achtet vor allem auf die Mehrwegverpackung. Getränkekartons werden nicht recycelt und Pfand Flaschen in Kisten bedeutet nicht gleich Mehrweg. Nur Mehrwegflaschen werden auch wiederbefüllt, alle Kunststoffflaschen mit 25 Cent Pfand sind Einwegflaschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Restevermeidung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders schade und gar nicht nachhaltig ist es, wenn Lebensmittel entsorgt werden, weil sie vermeintlich übrig oder sogar zu viel sind. Es ist kein Zeichen von Geiz oder schlechter Planung, wenn nicht immer alles im Übermaß da ist. Ein Beispiel: Wenn es Kartoffeln mit Gemüse und Rührei gibt, dann darf das Rührei auch irgendwann alle sein, denn das kann ich aus Gründen der Lebensmittelhygiene nicht gut aufbewahren. Kartoffeln dagegen kann ich reichlich kochen, da werden immer noch leckere Bratkartoffeln draus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade bei mehrtägigen Veranstaltungen ist es überhaupt nicht schlimm, wenn zum Ende beim Frühstück nicht mehr von allem alles da ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die letzte warme Mahlzeit, bei mehrtägigen Veranstaltungen braucht auch in der Regel nicht im Vorfeld eingekauft zu werden. In der Regel finden sich genug übriggebliebene Komponenten für ein reichhaltiges Essen. Was dann doch übrig ist, sollte verteilt und nicht entsorgt werden.<br>
Übrige Lebensmittel verwerten kannst Du beim Foodsharing. Suche im Internet nach dem Begriff „FAIRteiler“ und Deiner Stadt. Günstige Restlebensmittel kannst Du über die App To-Good-To-Go beziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier die Verpflegungstipps zusammengefasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kauf beim regionalen Erzeuger und auf dem Wochenmarkt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frage nach Vergünstigungen für Jugendgruppen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Achte auf die Herkunft, was in Deutschland wächst, sollte auch aus Deutschland kommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Produkten aus dem Ausland (Kaffee, Kakao) achte aufs FAIR-Trade-Siegel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Richte Deine Mahlzeiten nach der Erntesaison aus</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frage nach der Möglichkeit eigene Behältnisse zum Einkauf mitzubringen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verzichte auf Fleisch oder reduziere dies (Hackfleischsoße statt Schnitzel)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kaufst Du tierische Produkte im Supermarkt achte auf das Tierwohllabel: Haltungsform: 4</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vermeide Folienverpackungen, Getränkekartons und Einwegflaschen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutze Lebensmittel, die sich ohne Hygienebedenken weiterverarbeiten lassen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verteile Lebensmittel, die sich nicht lagern lassen an die Teilnehmenden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was Du nicht verteilen kannst gebe bspw. an www.tafel.de</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Unterkünfte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbstversorgerhäuser</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großer Pluspunkt bei Selbstversorgerhäusern ist die Möglichkeit, die Verpflegung ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und nach den Bedürfnissen der Gruppe auszurichten. Was die Verpflegung betrifft, gibt es die Ausführungen dazu im Artikel „Verpflegung“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ob im Selbstversorgerhaus oder der Herberge, ein paar Grundregeln sollten mit der Gruppe besprochen werden. Viele Jugendleitungen denken, dass die Grundlagen bekannt sind, weil sie sie selbst schon oft gehört haben, das ist meist ein Irrtum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wasser sparen: Das ist oft gar keine böse Absicht, aber es gibt immer wieder einige, die glauben, dass sich das Wasser am Waschbecken automatisch abstellt. Das sollte erläutert werden, wie und warum ein Wasserhahn wieder abgestellt wird, ebenfalls die Sparspülung der Toiletten, wenn denn hoffentlich vorhanden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Energie sparen: Licht aus, kann nicht häufig genug betont werden. Wer als Letztes aus dem Zimmer und den Sanitärräumen geht, macht das Licht aus. Das kann auch mit auffälligen Schildern betont werden, die am besten wieder eingesammelt und ein weiteres Mal benutzt werden. Oder es kann Licht-Beauftragte geben, die nach noch brennendem Licht schauen und die Gruppe dann informieren und sensibilisieren. Hierdurch wird auch eine Gruppen-Verantwortung gefördert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Heizen: Viel Energie geht auch über die Heizung verloren. Die Drehregler an den Heizungen heißen Thermostate und sind meistens mit den Zahlen 1 bis 5 versehen. Zwischen jeder Zahl ist ein Abstand von vier Grad, die Stufe drei bedeutet 20° Grad, Stufe zwei sind damit vier Grad weniger, also 16 Grad, und Stufe vier, vier Grad mehr als Stufe drei, also 24° Grad. Die Thermostate haben einen Temperaturfühler und öffnen ihr Ventil für das heiße Heizungswasser, je nach Bedarf. Ist die Stufe drei eingestellt und es sind 18° Grad im Raum wird die Heizung warm, sind nur 14° Grad im Raum, wird die Heizung heiß. Deshalb ist das Lüften auf Kippstellung eine so große Energieverschwendung, wenn die Heizung läuft. Die erwärmte Luft wird aus dem Fenster gesogen, kalte Luft rückt nach, muss wieder erwärmt werden und die Heizung ist im Dauerbetrieb. Daher ist Stoßlüften die richtige Variante, also Heizung aus, Fenster weit öffnen und die Heizung erst anstellen, wenn die Fenster geschlossen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Müll trennen: Das klappt leider auch häufig nicht und liegt vielfach an den Mülleimern in den Zimmern. Da wird alles gemischt hineingeworfen und am Ende füllt sich in der Müllstation auf dem Flur nur der Restmüll, der eigentlich mit Abstand am wenigsten beinhalten sollte. Das hat leider nicht selten mit der Bequemlichkeit der Jugendleitungen zu tun. Anfangs wird die Mülltrennung nicht richtig erklärt und am Abfahrtstag wollen alle schnell weg, da ist es dann eben so, dass der Müll nicht getrennt wird. Das lässt sich auch vorbereitend ankündigen, indem eine Unterlegplane und Handschuhe präsentiert werden. Wenn am Abreisetag der Müll nicht sauber getrennt ist, landet er auf dieser Plane und dann wird sortiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Küchenbereich: Handschuhe sind weder vorgeschrieben, noch notwendig. Hände gehören bei der Küchenarbeit nicht ins Gesicht, wenn jemand sich doch mit der Hand durchs Gesicht wischt, ist es egal, ob die Hand, die dann das Essen anfasst im Handschuh steckt oder nicht. Hände sind zum Waschen da. Wird der Herd mit Gas betrieben, es sind aber Ökostrom und Wasserkocher vorhanden, empfiehlt es sich, das Kochwasser in den Wasserkochern vorzubereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Herbergen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zu erkennen, welche Veranstaltungsorte mit ihrem Handeln aktiv für Nachhaltigkeit eintreten, entwickelte die DWJ in diesem Zuge auch einen Erfassungsbogen für nachhaltige Unterkünfte. Dieser Bogen kann vorab an die Tagungshäuser gesendet werden, mit der Bitte diesen ausgefüllt zurückzuschicken. Die Erfahrung des DWJ Bundesverbandes zeigt, dass diese Bogen auch ausgefüllt und zurückgeschickt werden. Der Erfassungsbogen findet sich auf www.wanderjugend.de im Bereich Themen / Nachturschutz und Nachhaltigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier eine Auswahl von Punkten, die der Erfassungsbogen enthält und auf die bei der Wahl der Unterkunft zu achten ist:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutzt das Haus Ökostrom?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ist das Gebäude energiesparend angelegt? Wird umweltschonend gewaschen und gereinigt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gibt es nachhaltige Verpflegung?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Werden die Abfallarten getrennt gesammelt sowie ebenso getrennt abgegeben?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wird Abfallreduzierung durch z. B. Kompostierung von Bioabfall angestrebt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sind die Sanitäranlagen auf geringen Wasserverbrauch ausgelegt? Ist die Unterkunft mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sind die Drucksachen des Hauses auf Recyclingpapier hergestellt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gibt es Recycling-Toilettenpapier?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbst wenn die Unterkunft feststeht, lohnt es sich, den Erfassungsbogen hinzuschicken oder derlei Fragen zu stellen, da es den Häusern wichtig ist, zu sehen, wohin die Wünsche der Gäste gehen, und so ein Umdenken angeschoben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Absprache mit den Herbergen lassen sich auch oft Kompromisse finden. Für die Gruppe wird regional / saisonal / biologisch gekocht und damit der Preis nicht steigt, wird bspw. auf die warme Beilage beim Kaltessen oder (viel) Fleisch verzichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Getränke: Wenn es Getränke in Flaschen gibt, ist häufig das Problem, dass die Unterkünfte nicht in der Lage sind, zwischen Mehrwegpfand und Einwegpfand zu unterscheiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einweg ist absolut keine Lösung. Glasflaschen sind am umweltfreundlichsten, wenn sie kurze Wege haben. Wasser oder Mischgetränke aus der näheren Umgebung sind in Glaspfandflaschen die beste Wahl. Wenn die Getränke von weiter her kommen, sind Mehrwegflaschen aus Kunststoff eine sinnvolle Alternative. Dass man keine Einwegflaschen haben möchte, muss man häufig genau erklären, nur weil Flaschen bepfandet und in Kisten sind, müssen die nicht Mehrweg sein. Der Pfandbetrag zeigt es deutlich: 25 Cent pro Flasche ist kein Mehrwegpfand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am umweltfreundlichsten ist es natürlich, wenn einfach Leitungswasser getrunken wird oder dieses vor Ort mit CO2 versetzt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zelte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr Euch Zelte anschafft, kann auch da auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Viele Gruppenzelte haben Alugestänge, deren Herstellung einen hohen Energieaufwand bedeutet. Es gibt aber auch Rundzelte mit Mittelstange aus Holz, die eine Alternative sein können. Wenn das Material Baumwolle oder Segeltuch ist, kommt es auf die Imprägnierung an. Da sollte beim Händler gefragt werden, wo und unter welchen Bedingungen das Material gewebt und die Zelte genäht wurden und welche Imprägniermittel (kein PFC, siehe unten) zum Einsatz kamen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fällt bei Euch die Wahl auf eher kleine Zelte aus Kunststoff, dann achtet darauf, dass diese PFC-frei sind. PFC steht für per- und polyfluorierte Chemikalien und fasst über 8.000 bekannte Stoffe zusammen. Diese Stoffe kommen in der Natur nicht vor und bauen sich auch nicht selbstständig ab. Sie reichern sich in Umwelt und Organismen an und wirken auf das Hormonsystem und die Fortpflanzung ein, einige davon sind auch krebserregend. Ihr Einsatz macht Zelte (aber auch Rucksäcke, Jacken etc.) wasser- und schmutzabweisend, deshalb werden sie leider häufig verwendet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Mobilität</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Deiner Ortsgruppe / zu Deiner Gruppenstunde</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ermutige aktiv Deine Mitglieder, mit dem Rad, zu Fuß oder dem ÖPNV zu kommen und belohne das.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beispiele:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst ein „Mobilitäts-Tagebuch“ führen und am Ende eine Gewinnerin / einen Gewinner ermitteln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst einen Fortschrittsstrahl aufhängen und jede Woche vorrücken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst jedes Kind für eine gelaufene Strecke einen Papp-Fußabdruck mit seinem Namen aufkleben lassen – so entsteht ein sichtbarer „Fußweg“ zur Gruppenstunde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst die Mitglieder dazu animieren, unterwegs Bilder von ihrem Weg zur Gruppenstunde zu machen und damit zeigen, dass es Spaß machen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst den Gewinnerinnen und Gewinnern einen Preis überreichen, z. B. einen kleinen Pokal mit „Nachhaltigkeits-Held*in“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ihr könnt als Gruppe beim Stadtradeln mitmachen: <a href="https://www.stadtradeln.de/">https://www.stadtradeln.de/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Koordiniere Fahrgemeinschaften: Hierzu kannst Du mit den Eltern eine Gruppe über die gängigen Messenger Dienste eröffnen und die Eltern auffordern, gegenseitige Fahrgemeinschaften zu organisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Treffe Dich an einem zentralen Ort: so kannst Du gemeinsam mit Deinen Mitgliedern zu Eurer Veranstaltung gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorbild sein: selbst zu Fuß oder mit dem Fahrrad ankommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tipp für die Kommunikation auf dem Land: &quot;Innerorts kann man laufen&quot;. Da viele Leute auf dem Land für gewisse Dinge aufs Auto angewiesen sind, wird häufig vergessen, dass Strecken innerhalb eines Ortes gut zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Mitgliedern ab 14 Jahren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst das Bewusstsein für dieses Thema fördern, indem Du Spiele oder Aktionen organisierst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beispiele:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst Dir mit Deiner Gruppe Videos, Fakten und Aussagen zur Mobilitätswende und Verkehr anschauen (diese solltest Du vorbereitet und ausgewählt haben). Beispiele für Videos findest Du auf YouTube mit dem Suchbegriff „Mobilitätswende“, weiterführende Texte gibt es bspw. hier: <a href="https://www.duh.de/informieren/verkehr/">https://www.duh.de/informieren/verkehr/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst einen Ausflug in die Stadt machen und dort verschiedene andere Verkehrsmittel ausprobieren (Bahn, Bus, Bike-Sharing) durch das Spiel Mister X, spielerisch verschiedene Verkehrsmittel erkunden (mache Dich mit Deiner Gruppe stark für nachhaltige Mobilität)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene Du kannst Orte auswählen, die gut mit dem ÖPNV zu erreichen sind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst eine Packliste erstellen, bei der nur das Wichtigste mitzubringen ist. Oft reicht ein kleiner Rucksack für ein Wochenende</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst als Gruppe zu Deiner Veranstaltung gemeinsam anreisen, das stärkt den Zusammenhalt, macht mehr Spaß und Du bist deutlich nachhaltiger unterwegs</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ist der Ort geeignet, aber nicht gut mit dem ÖPNV zu erreichen, kannst Du einen Fahrdienst vom nächstgelegenen Bahnhof organisieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hast Du viel Gepäck zu transportieren, kannst Du dieses auch vom Gepäckdienst der Bahn (<a href="https://www.gepaeckservice-bahn.de/buchung.xhtml">https://www.gepaeckservice-bahn.de/buchung.xhtml</a>) bei Dir zuhause abholen und an Deinen Wunschort liefern lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst Fahrgemeinschaften organisieren bzw. zu diesen ermutigen (parken auf P+R Plätzen, Abholung an Bahnhöfen, Abholung von zuhause)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du solltest bei Fahrten mit dem PKW ein Tempolimit von 120 km/h einhalten (siehe Positionspapier der DWJ zur nachhaltigen Mobilität und freiwilliges Tempolimit) - <a href="https://wanderjugend.de/positionen">https://wanderjugend.de/positionen</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solltet Ihr ein Reisebusunternehmen buchen, achtet darauf, eine CO2-Kompensation vorzunehmen. Mehr Informationen zur CO2-Kompensation findest Du hier: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/freiwillige">https://www.umweltbundesamt.de/themen/freiwillige</a> co2-kompensation</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Digitales</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitale Medien und Geräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob für Kommunikation, Unterhaltung oder Bildung – wir sind fast ständig online. Laut der Jugend-Digitalstudie der Postbank 2024 verbringen Jugendliche im Durchschnitt 72 Stunden pro Woche im digitalen Raum. Das entspricht einem Tagesdurchschnitt von 9 Stunden, wobei das Smartphone mit rund 5,5 Stunden täglich die meiste Zeit in Anspruch nimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders im Schulalltag spielen digitale Geräte mittlerweile eine große Rolle: Tablets, Laptops und Smartphones sind häufig in den Unterricht integriert, dienen der Recherche und sind Teil moderner Lernkonzepte. Doch abseits des schulischen Nutzens sind soziale Medien, Streaming-Dienste und Online Spiele ebenfalls ein fester Bestandteil der digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was viele jedoch nicht wissen: Die Nutzung digitaler Dienste hat erhebliche ökologische Auswirkungen. Jede einzelne Google-Suchanfrage benötigt Strom und verursacht CO₂-Emissionen. So sind zum Beispiel 1000 Anfragen an Google genauso stromintensiv, wie einmal das Handy komplett zu laden. Klingt nicht viel? Da es jeden Tag circa 3,5 Milliarden (das ist eine Zahl mit 9 Nullen) gibt, könntest du damit alle Handys in Deutschland laden, drei Mal pro Tag. Für KI wie ChatGPT ist das noch drastischer, hier reichen knapp 100 Anfragen an die KI um so viel Strom zu verbrauchen. Hinzu kommt der hohe Stromverbrauch der Rechenzentren, die die KI betreiben - oft noch auf Basis fossiler Energiequellen, was zu einer erheblichen Umweltbelastung führt. Darüber hinaus sind KI besonders wasserverschwenderisch. Durch das ständige Kühlen der riesigen Server-Zentren, werden gigantische Mengen an Wasser benötigt, welches dann nicht mehr als Trinkwasser zur Verfügung steht. Die Generierung eines einzigen 100-Wörter-Textes kann zwischen 0,5 und 1,5 Liter Wasser verbrauchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher ist es uns als Natur- und Umweltverband ein wichtiges Anliegen, Kindern und Jugendlichen bewusst zu machen, wie sie digitale Medien nachhaltig nutzen können. Gleichzeitig möchten wir ihnen die Möglichkeit bieten, sich aktiv Auszeiten vom digitalen Raum zu nehmen. Durch Naturerlebnisse, gemeinschaftliche Aktivitäten und kreative analoge Angebote möchten wir Alternativen aufzeigen, die zeigen, dass echte Erlebnisse wertvoller sind als ständiger Bildschirmkonsum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein bewusster Umgang mit digitalen Medien ist nicht nur für unsere mentale Gesundheit wichtig, sondern auch ein entscheidender Beitrag zum Umweltschutz. Deshalb ermutigen wir dazu, digitale und analoge Welt in Balance zu halten – für eine nachhaltige Zukunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was Du tun kannst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sich auf smartphonefreie Zeiten einigen in denen das Smartphone nicht nur aus, sondern auch weggelegt ist</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Betreibe Deine Geräte zuhause (Router, Computer etc.) mit Ökostrom bzw. lade sie zuhause mit Ökostrom (Smartphone, Tablet etc.) auf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutze nachhaltige E-Mailanbieter, wie Posteo, Mailbox oder Tuta</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Speichere Deine E-Mails lokal auf Deinem Rechner und lösche die im Onlinepostfach</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bespreche mit dem Anbieter, der Deine Internetseite verwaltet (Hoster), dass er Deine Daten auf einem Server mit Ökostrom lagert</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Suchmaschinen z.B. Ecosia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verzichte auf Schnellladen (erhöht die Lebensdauer des Akkus)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lösche oder deaktiviere ungenutzte Apps</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutze wo möglich WLAN statt mobiler Daten (Übertragung über Glasfaser oder Kabel ist umweltfreundlicher als Mobilfunk)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Apps Werbung und Push-Nachrichten blockieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geräte ausschalten, statt &quot;nur&quot; auf Standby zu schalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Ressourcen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch den bewussten Umgang mit Ressourcen aller Art zu fördern. Wir geben Dir Beispiele, die Du ganz einfach in Deinem Wanderjugend-Alltag einsetzen kannst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ausrüstung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ist Deine Ausrüstung langlebig und funktional hast Du länger Freude daran. Achte beim Kauf vor allem auf Qualität, Reparaturfähigkeiten, sowie eine umweltfreundliche und faire Herstellung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn eine Erneuerung unvermeidbar ist, streben wir den Kauf von gebrauchten oder upgecycelten Produkten an, um Ressourcen zu schonen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ideen und spannende Infos zu nachhaltigen Ausrüstungsgegenständen, wie Outdoorbekleidung oder Sneaker findest Du in unseren #DWJnachhaltigkeitstipps auf YouTube.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ausrüstungsgegenstände wie zum Beispiel Zelte, Biwacksäcke, Schneeschuhe oder Wassersäcke kannst Du bei der DWJ Bundesgeschäftsstelle ausleihen: <a href="https://wanderjugend.de/ausleihmaterial">https://wanderjugend.de/ausleihmaterial</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finanzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit hat auch viel mit Gleichberechtigung zu tun, und diese ergibt sich oft auch über den Zugang zu Geld. Unsere Veranstaltungen werden finanziell gefördert, sodass Übernachtungs- und Verpflegungskosten niedrig gehalten werden können, und wer kann, darf gerne durch eine freiwillige Spende mehr geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kleidung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere DWJ-Kleidung wird unter Berücksichtigung fairer Arbeitsbedingungen und ökologischen Standards produziert. Wir bevorzugen Materialien, die nachhaltig und biologisch abbaubar sind, sowie Kleidung, die langlebig und vielseitig einsetzbar ist. Auf Massenproduktion verzichten wir weitestgehend und setzen auf Qualität statt Quantität. Wir sprechen uns gegen schnelllebige Fast Fashion aus, die oft unter schlechten Arbeitsbedingungen und mit umweltschädlichen Materialien produziert wird. Hierbei helfen Dir Labels, die strenge Qualitätskriterien vorgeben. Darunter z.B.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- GOTS (Global Organic Textile Standard)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Fairtrade Cotton</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- ÖKO-TEX Made in Green</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Grüner Knopf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir halten uns an die drei Prinzipien, die oft beim Thema Fairfashion genannt werden;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Reduce, ReUse &amp; Recycle:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Reduce (Reduzieren): Fair Fashion fördert den Kauf von langlebigen, hochwertigen Kleidungsstücken, die weniger oft ersetzt werden müssen. Statt ständig neue Trends zu folgen, wird der Fokus auf zeitlose, hochwertige Stücke gelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Re-Use (Wiederverwenden): Fair Fashion ermutigt, Kleidung mehrfach zu verwenden. Das bedeutet, gebrauchte Kleidungsstücke zu kaufen, Second-Hand-Mode zu bevorzugen oder auch Teile zu reparieren statt wegzuwerfen. So wird die Lebensdauer von Kleidungsstücken verlängert. Gebrauchte Kleidung findest Du auch auf Plattformen wie Vinted oder Kleinanzeigen, in Second-Hand-Shops oder auf Flohmärkten, die auch ein super Gruppenerlebnis liefern. Auch kannst Du kaputte Kleidungsstücke in Upcycling-Workshops zu neuen Gegenständen verwandeln (z.B. Jeans-Handtasche, Fahrradmantel-Gürtel, Dosen-Blumentöpfe)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Recycle (Recyceln): Wenn Kleidung nicht mehr tragbar ist, sollte sie recycelt werden. Fair Fashion Marken setzen oft auf Materialien, die am Ende ihres Lebenszyklus recycelt werden können, oder bieten Recyclingprogramme an, um alte Kleidung in neue Produkte zu verwandeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Werbeartikel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Werbeartikel und Giveaways sind umweltfreundlich und ressourcenschonend. Statt Billigprodukte setzen wir auf nützliche und langlebige Produkte, die im Alltag konkret verwendet werden können, wie wiederverwendbare Wasserflaschen, Beutel aus nachhaltigen Materialien oder Papierprodukte aus Recyclingmaterial. Die Produktion von Werbeartikeln erfolgt möglichst lokal, um den CO2-Fußabdruck zu minimieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Elektronik</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Anschaffung von Elektronik gibt es verschiedene Möglichkeiten, auf die Nachhaltigkeit zu achten. Du kannst in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis herumfragen, ob jemand ein gebrauchtes und funktionstüchtiges Gerät hat, das Du vielleicht zum Freundschaftspreis bekommst. Außerdem gibt es im Internet Portale, wo Leute gebrauchte Geräte zum Verkauf anbieten. Wenn Du Dich nun entschieden hast, dass eine dieser Varianten zur nachhaltigen Anschaffung nichts für Dich ist, dann gibt es Anbieter, die gebrauchte Geräte ankaufen, prüfen und gegebenenfalls reparieren und mit Garantie günstiger verkaufen. Diese Methode heißt „Refurbed“ und gewinnt mit der Zeit an Beliebtheit. So bekommst Du ein Gerät, das wie neu ist, Garantie hat und nachhaltiger ist als ein ganz neues Gerät. Für den großen Geldbeutel gibt es auch das Fairphone, (Ersatzteile, Selbstreparatur etc.)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem achten wir darauf, nur Geräte anzuschaffen, die den neuesten Energiesparstandards entsprechen und eine lange Lebensdauer haben. Wir bevorzugen Hersteller, die nachweislich faire Arbeitsbedingungen bieten und umweltfreundliche Produktionsprozesse nutzen. Auch hier helfen dir Zertifikate wie das VDE-Prüfzeichen. Alte Geräte werden nach Möglichkeit wiederverwendet oder fachgerecht recycelt, Infos hierzu findest du auf dem Recycling-Hof in deiner Nähe, statt sie sofort zu entsorgen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 05 Apr 2025 11:52:27 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A13: Überarbeitung des &quot;Verhaltenskodex der Deutschen Wanderjugend zur Prävention sexueller Gewalt&quot;</title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/uberarbeitung-des-verhaltenskodex-der-deutschen-wanderjugend-zur-prav-49043</link>
                        <author>Jakob Schnell (Deutsche Wanderjugend im Schwäbischen Albverein)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/uberarbeitung-des-verhaltenskodex-der-deutschen-wanderjugend-zur-prav-49043</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Rahmen der Überarbeitung der F.S.M.-Broschüre beantragt die Deutsche Wanderjugend im Schwäbischen Albverein in Absprache mit dem Bundesjugendbeirat und der Bundesgeschäftsstelle die Überarbeitung des &quot;Verhaltenskodex der Deutschen Wanderjugend zur Prävention sexueller Gewalt&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret geht es um die Streichung der Passus &quot;Jungen und Mädchen&quot; und &quot;Mädchen und Jungen&quot; in Punkten 2 bzw. 5.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter soll der Verhaltenskodex redaktionell überarbeitet werden, um die Streichungen sauber in den Textfluss einzuarbeiten und um den Beschlüssen der BDV zur geschlechtergerechten Sprache gerecht zu werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei Erstellung des Kodex 2009 war die konkrete Nennung von &quot;Jungen&quot; und &quot;Mädchen&quot; bewusst eingefügt worden, um unter anderem im klassischen patriarchalischen Rollenbild verankerte Täter- bzw. Opferrollen aufzubrechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Überarbeitung der Broschüre und der Weiterentwicklung des Schutzkonzepts ist diese konkrete Nennung nicht mehr nötig und auch nicht mehr zeitgemäß; die Gesellschaft hat die Existenz weiterer Geschlechter außer den beiden genannten weitgehend akzeptiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Entsprechend soll auch der Verhaltenskodex angepasst werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 05 Apr 2025 10:43:39 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A12: Nachhaltigkeitserklärung der Deutschen Wanderjugend </title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/54557/amendment/61633</link>
                        <author>AG BaWü AK Änderungsanträge (dort beschlossen am: 04.04.2025)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/54557/amendment/61633</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22081_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 31 löschen:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Begründung</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 230 bis 231 einfügen:</h4><div><p>übriggebliebene Komponenten für ein reichhaltiges Essen. Was dann doch übrig ist, sollte verteilt und nicht entsorgt werden.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Übrige Lebensmittel verwerten kannst Du beim Foodsharing. Suche im Internet nach dem Begriff „FAIRteiler“ und Deiner Stadt. Günstige Restlebensmittel kannst Du über die App To-Good-To-Go beziehen.</ins></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 247 bis 249 löschen:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Übrige Lebensmittel verwerten kannst Du beim Foodsharing. Suche im Internet nach dem Begriff „FAIRteiler“ und Deiner Stadt. Günstige Restlebensmittel kannst Du über die App To-Good-To-Go beziehen.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 269 bis 270 einfügen:</h4><div><p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Heizen: </ins>Viel Energie geht auch über die Heizung verloren. Die Drehregler an den </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 276 bis 282:</h4><div><p>Bedarf. Ist die Stufe drei eingestellt und es sind 18° Grad im Raum wird die Heizung warm, sind nur 14° Grad im Raum, wird die Heizung heiß<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Deshalb ist das Lüften auf Kippstellung eine so große Energieverschwendung, wenn die Heizung läuft. Die erwärmte Luft wird aus dem Fenster gesogen, kalte Luft rückt nach, muss wieder erwärmt werden und die Heizung ist im Dauerbetrieb. Daher ist Stoßlüften die richtige Variante, also Heizung aus, Fenster weit öffnen und die Heizung erst anstellen, wenn die Fenster geschlossen sind</ins>.</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Deshalb ist das Lüften auf Kippstellung eine so große Energieverschwendung, wenn die Heizung läuft. Die erwärmte Luft wird aus dem Fenster gesogen, kalte Luft rückt nach, muss wieder erwärmt werden und die Heizung ist im Dauerbetrieb. Daher ist Stoßlüften die richtige Variante, also Heizung aus, Fenster weit öffnen und die Heizung erst anstellen, wenn die Fenster geschlossen sind.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 430 bis 433:</h4><div><p>ist das noch drastischer, hier reichen knapp 100 Anfragen an die KI um so viel Strom zu verbrauchen. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Zusätzlich</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Hinzu</ins> kommt der hohe Stromverbrauch <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">der Rechenzentren hinzu, </del>der <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Rechenzentren, die die KI betreiben - </ins>oft noch auf Basis fossiler Energiequellen<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> basiert</del>, was zu einer erheblichen Umweltbelastung führt. Darüber hinaus sind KI besonders </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 436 bis 440 löschen:</h4><div><p>Trinkwasser zur Verfügung steht. Die Generierung eines einzigen 100-Wörter-Textes kann zwischen 0,5 und 1,5 Liter Wasser verbrauchen<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">. Hinzu kommt der hohe Stromverbrauch der riesigen Rechenzentren, die die KI betreiben – aktuell noch oft auf Basis fossiler Energiequellen, was zu einer erheblichen Umweltbelastung führt</del>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wallah Redaktionelle Änderung kennsch?</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 23:57:25 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: F.S.M. Kongress 2027</title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/fsm-kongress-2027-10363</link>
                        <author>Bundesjugendbeirat (dort beschlossen am: 21.03.2025)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/fsm-kongress-2027-10363</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesjugendbeirat beantragt auf Bitte der Vertrauenspersonen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesdelegiertenversammlung beschließt die Organisation eines FAIR.STARK.MITEINANDER.-Kongresses im DWJ-Jubiläumsjahr 2027.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das DWJ-Schutzkonzept ist ein herausragendes Präventionsprogramm im Jugendverbandswesen. Wir möchten zur Feier des 75-jährigen Jubiläums der DWJ und einiger seiner Landesverbände, unserem Schutzkonzept noch mehr Sichtbarkeit nach innen und außen geben. Dadurch würdigen wir auch die Arbeit, der in der in der DWJ engagierten Ehrenamtlichen. Wir wollen unser Jubiläum nicht einfach nur feiern, sondern nach innen und außen zeigen, welch hochwertige Kinder- und Jugendarbeit in der DWJ über die Jahrzehnte entstanden ist. Der Kongress soll ehrenamtsfreundlich am Wochenende stattfinden und mindestens einen ganzen Samstag dauern. Damit soll eine Anreise am Freitag möglich sein und eine Übernachtung auf Sonntag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Inhaltlich soll der Kongress die ganze Bandbreite der Präventionsarbeit abdecken und methodisch ein breites Spektrum mit Plenumsveranstaltungen, Mitmachangeboten und Diskussionsforen bereitstellen. Die Angebote werden zu einem Teil, der eine gute Sichtbarkeit der DWJ gewährleistet, durch DWJ-interne Fachkräfte abgedeckt. Dazu werden andere Jugendverbände, Fachstellen etc. zur Kooperation eingeladen, was sowohl inhaltliche Mitarbeit, aber auch Teilnehmendenwerbung einschließt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Kompetenzteam wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesjugendbeirat und den BiRefs beauftragt, einen Zeitplan und ein inhaltliches Konzept zu erstellen. Der Bundesverband wird damit beauftragt, die Finanzierung sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieser Antrag wird an die BDV gestellt, damit sich die Vereine und Verbände durch ihre Zustimmung zur Mitarbeit bereiterklären. Diese umfasst zumindest die Sichtbarmachung und Teilnehmendenwerbung in ihren Strukturen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anmerkungen: Als Arbeitsgrundlage wird mit 80 Personen (Mitwirkende und Teilnehmende) gerechnet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein zentraler, mit dem ICE erreichbarer Ort soll für die Durchführung gewählt werden, Priorität liegt bei Frankfurt (Main).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Organisation und Durchführung stehen im infrastrukturellen Bereich die Vorgaben der DWJ Nachhaltigkeitserklärung im Vordergrund.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Termin sollte erst nach den Sommerferien sein, bspw. das Wochenende 10. bis 12. September 2027, das Wochenende nach dem Gründungstag der DWJ am 7. September.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 23:11:34 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Nachhaltigkeitserklärung der Deutschen Wanderjugend </title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/54557</link>
                        <author>Bundesjugendbeirat (dort beschlossen am: 20.03.2025)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/54557</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Deutsche Wanderjugend (DWJ) ist die Jugendorganisation des Deutschen Wanderverbandes (DWV). Alle Mitglieder in dem den DWV angeschlossenen Wandervereinen unter 27 Jahren sind automatisch Mitglied der DWJ. Das höchste Gremium der Deutschen Wanderjugend ist die Bundesdelegiertenversammlung (BDV), in der Delegierte aller Mitgliedsvereine und Landesverbände zusammenkommen. Am 6. April 2025 beschloss die Bundesdelegiertenversammlung in Homburg (Saar) folgende Erklärung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die DWJ vertritt eine tolerante und offene Weltanschauung und setzt sich für Demokratie und Umweltschutz ein. Diese Werte hat die DWJ in ihrem Leitbild mit seinen vier Schwerpunkten verankert. Der zweite Schwerpunkt lautet: Natur erleben – Natur schützen – Umwelt gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diesen Schwerpunkt mit praktischem Leben zu füllen hat der Arbeitskreis Nachhaltigkeit der Deutschen Wanderjugend diese Nachhaltigkeitserklärung zu den Bereichen Ökologie und Umweltschutz entwickelt. Diese Erklärung ist nicht als politisches Papier, sondern praktische Handlungsempfehlung gedacht. Deshalb ist sie in die folgenden für Kinder, Jugendliche und Ehrenamtliche relevanten Bereiche gegliedert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Programm</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verpflegung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterkünfte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mobilität</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitales</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ressourcen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Bereiche richten sich an die DWJ-Aktiven auf allen Ebenen und betrachten Situationen aus dem DWJ Alltag: Gruppenstunden, Lehrgänge, Freizeiten, Zeltlager, Sitzungen, Planungs- und Vorbereitungsabläufe, Kommunikation u. a.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu all diesen Situationen werden Beispiele und praktische Handlungsempfehlungen gegeben. Unsere Jugendleitungen, Jugendvorstände und Gruppen sind herzlich eingeladen, bei Vereinsaktivitäten und auch im Privaten diese Empfehlungen umzusetzen und vor allem auch eigenständig nach Bedarf zu erweitern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Begründung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Programm</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du möchtest mit Deinem Programm zu nachhaltigem Verhalten motivieren? Es gibt viele Möglichkeiten, um Nachhaltigkeitsaspekte in Deinen Aktionen und Angeboten sichtbar und auf spannende Art und Weise erlebbar zu machen. Unsere nachhaltigen Ideen zur Programmgestaltung bringen nicht nur Spaß, sondern fördern auch das Verantwortungs- und Umweltbewusstsein Deiner Teilnehmenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Programmgestaltung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Themen sichtbar machen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nahezu jeder Bereich Deines Ehrenamtsalltags lässt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit verknüpfen. Um nachhaltige Lernprozesse zu fördern, kannst Du genau diese Aspekte sichtbar machen. Zum Beispiel:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ressourcen: Wasser- oder Stromsparchallenge organisieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltiges Verbrauchsmaterial selbst herstellen: Umweltfreundlich lässt sich im Prinzip alles herstellen. Dafür gibt es mittlerweile viele Anleitungen im Internet, so auch in den #DWJnachhaltigkeitstipps bei YouTube.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ökologischer Fußabdruck: Um seinen eigenen Lebensstil nachhaltiger zu gestalten, kann man im Internet seinen individuellen ökologischen Fußabdruck berechnen lassen, etwa hier: www.fussabdruck.de/fussabdrucktest</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ökologischer Handabdruck: der neue, positive Abdruck: Hier kannst Du auch darauf aufmerksam machen, was Deine Veranstaltung schon gewährleistet. Es reicht oft schon aus, wenn Du Deiner Jugendgruppe ein Bewusstsein über umweltfreundliche Praktiken vermittelst und aufzeigst, wie Du oder Deine Jugendgruppe sich aktiv für das nachhaltige gesellschaftliche Handeln einsetzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit spielerisch lernen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch spielerische Methoden können Themen mit Umwelt- und Klimaschutzbezug neu erlebt werden. Kombinationen von Formaten (z. B. Müllbeseitigung beim Spazieren, Radfahren oder Spielen) sorgen für eine Aktivierung Deiner Gruppe. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einer Müllsammel-Challenge, die sich mit der ökologischen (Nicht-)Verwertbarkeit unseres Abfalls beschäftigt, oder einer Kleidertauschparty, bei der die Kinder und Jugendlichen lernen, was nachhaltiger Konsum ist? Nachhaltige Spielideen findet Ihr auch in unserer Spielesammlung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Programmideen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Naturschutz mit dem Wanderverein</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Wandervereine haben Naturschutzwarte, mit denen Ihr gemeinsame Aktionen machen könnt. Erkundigt Euch einfach bei Euren Erwachsenenstrukturen, wen es da gibt und wer Lust hat, mit Kindern und Jugendlichen gemeinsame Aktionen durchzuführen. Oft können diese auch finanziell gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Walderlebnisse mit Förster*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Schwerpunkt in vielen Forstämtern liegt mittlerweile darin, Kindern und Jugendlichen das Ökosystem Wald zu zeigen oder auch gemeinsam aktiven Naturschutz im Wald zu betreiben. Fragt beim zuständigen Forstamt in dem Gebiet an, in dem Eure Freizeit stattfindet, was sie für Euch im Angebot haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Stadtrundgänge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es kann spannend sein, die eigene Stadt unter nachhaltigen Aspekten neu zu erleben. Viele Jugendverbände und regionale Akteure*innen bieten daher konsumkritische Stadtrundgänge an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst aber auch selbst kreativ werden und eine nachhaltige Stadtrallye für oder gemeinsam mit Deinen Teilnehmenden erstellen. Ein Muster einer nachhaltigen Stadtrallye durch Heidelberg könnt Ihr bei der DWJ Bundesgeschäftsstelle anfordern. Mehr Ideen zu nachhaltiger Mobilität findest Du im Kapitel Mobilität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Exkursionen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zu verstehen, wie Nachhaltigkeit praktisch umgesetzt wird, könnt Ihr andere Akteure*innen aus Eurem Sozialraum einbeziehen, zum Beispiel eine Windkraft- oder Müllaufbereitungsanlage in der Region. Auch Partnerschaften mit lokalen, nachhaltigen Unternehmen, Vereinen und Organisationen können wertvolle Einblicke in praktische Nachhaltigkeitsprojekte geben, z. B. ein Repair-Café vor Ort, oder ein Fairtrade-Laden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landwirtschaftliche Erzeuger</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Thema Ernährung betrifft nicht nur die Verarbeitung von Lebensmitteln, sondern auch die Erzeugung. Es gibt viele Schulbauernhöfe oder auch (Bio-)Bauernhöfe, die nachhaltig produzieren und die Ihr mit Euren Gruppen besuchen könnt, um zu erfahren, wie Landwirtschaft abseits von großindustrieller Produktion aussieht und welche Schwierigkeiten dort zu bewältigen sind. Mehr dazu gibt es im Kapitel Verpflegung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Planspiele</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt viele Planspiele zu ganz unterschiedlichen Themen des Natur- und Umweltschutzes und der globalen Gerechtigkeit. Wenn Ihr Themen habt, die Euch interessieren, dann meldet Euch in der Bundesgeschäftsstelle der DWJ, wir beraten Euch gern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lehrgänge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr bestimmte Natur- und Umweltschutzschwerpunkte habt, zu denen Ihr gern mit Euren Jugendleitungen und Jugendvorständen Lehrgänge anbieten möchtet, dann meldet Euch in der Bundesgeschäftsstelle der DWJ, wir entwickeln mit Euch gemeinsam geeignete Formate, zum Beispiel unser Nachhaltigkeitswochenende FAIRfressen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Chillige Programmpunkte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Teilnehmenden können auch durch Filmeabende (&quot;Sustainability &amp; Chill&quot;) zu verschiedenen Themen der Nachhaltigkeit sensibilisiert werden. Mögliche Filme sind beispielsweise &quot;2040: Wir retten die Welt&quot;, &quot;Seaspiracy&quot;, &quot;Cowspiracy&quot;, &quot;Eine unbequeme Warheit&quot;,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Achtet dabei allerdings immer auf die zugehörigen Altersempfehlungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade bei längeren Veranstaltungen wie Zeltlagern, wird die mentale Gesundheit unserer Jugendleitungen oft stark strapaziert - ein für die Teilnehmenden entspannter Programmpunkt gibt auch den Teams Zeit, sich auf sich zu konzentrieren und zur Ruhe zu kommen um nach der Veranstaltung nicht &quot;ausgebrannt&quot; zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierzu könnt Ihr z. B. auch Ruhezonen für Jugendleitungen und Teilnehmende einrichten, in denen im Sinne unseres Schutzkonzepts FAIR.STARK.MITEINANDER jede*r ungestört einen Rückzugsort hat und die inneren Batterien aufgeladen werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Arten- und Naturschutz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr draußen gemeinsam unterwegs seid, könnt Ihr folgende Aspekte beachten und thematisieren:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beachten von Naturschutzregeln in Schutzgebieten und Biosphärenreservaten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beachten des Weggebotes</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Pflücken von Kräutern, Blumen nur in Mengen für Eigenverzehr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>statt Zoobesuch einen Ausflug in ein Tierheim, Wildtierpark oder eine lokale Tierrettungsinitiative</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sichtbarmachen der Abbaubarkeit verschiedener Müll-Arten (z. B. Glas, Kunststoff, Zigaretten, ...)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Verpflegung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verpflegung bei Touren, Zeltlagern, Sitzungen, Gruppenstunden und Freizeiten spielt eine wichtige Rolle. Lecker mögen es auch alle und günstig soll es auch sein. Da bleibt der Umweltgedanke oft auf der Strecke. Hier geben wir Tipps, wie Du Deine Gruppe und Dich nachhaltig verpflegen kannst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als erste Orientierung solltest Du Dir folgende Fragen beim Einkauf stellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wo werden die Lebensmittel produziert: handelt es sich um regionale Produkte oder haben sie lange Transportwege?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wann werden Lebensmittel produziert: Hat das, was ich kaufe, gerade Saison oder musste es über einen längeren Zeitraum mit hohem Energieaufwand gelagert werden bzw. kommt von weit her?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie sind die Lebensmittel verpackt: Sind meine Lebensmittel in Folien und Verbundstoffen verpackt, die nicht recyclingfähig sind?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie werden Lebensmittel produziert: Kommt es zu einem großen Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln oder sind Futtermitteln im Einsatz, die weit entfernt produziert wurden?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Du diese Fragestellung beachtest, bist Du auf einem guten Weg, Deine Gruppe und Dich nachhaltig zu verpflegen. Das muss trotzdem nicht teuer sein. Es ist am Anfang nur zeitaufwendig und damit nicht so bequem wie gewohnt. Wer sich aber aus seiner Komfortzone begibt, lernt schnell, worauf es zu achten gilt und hat bald keinen Mehraufwand mehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Regional</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein bedeutender Faktor bei der Umweltbilanz von Lebensmitteln sind die Transportwege. Ein regionaler Einkauf heißt daher, dass Lebensmittel gekauft werden, die in der näheren Umgebung erzeugt wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele regionale Produkte gibt es direkt beim Erzeuger in Hofläden oder auf Wochenmärkten. Dort kann gerade als Jugendgruppe und / oder der Abnahme größerer Mengen gut Vergünstigungen raushandeln. Was bei regionalen Erzeugern auch sehr gut möglich ist, ist der Verzicht auf Verpackungen, wenn man eigene Behältnisse mitbringt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Lebensmittel wie bspw. Kaffee, Bananen oder Kakao von weit her kommen, dann achte auf die Produktionsbedingungen. Oft müssen diejenigen, die diese Lebensmittel produzieren unter gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen leiden und werden mit viel zu geringen Löhnen bezahlt. Es gibt verschiedene Gütesiegel (Labels) die auf faire Erzeugungsbedingungen „FairTrade“ hinweisen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Saisonal</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit saisonal ist gemeint, Gemüse zu kaufen, das gerade in Deutschland reif ist. Dadurch entfallen lange Transportwege oder auch die teilweise energieaufwendige Lagerung. In den Wintermonaten ist die Auswahl zwar etwas kleiner, aber verschiedener Kohl und Rüben, Möhren, Feldsalat, Pastinaken, Pilze etc. werden auch im Januar geerntet. Gib einfach im Internet in eine Suchmaschine das Wort „Saisonkalender“ ein und Du wirst eine ganze Reihe an Tabellen bekommen, die Dir zeigen, was wann in Deutschland geerntet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verpackung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großes Umweltproblem ist der viele Verpackungsmüll, der bei Lebensmitteln anfällt. Auf Milch- und Saftkartons wird mit der Recyclingfähigkeit dieser Gebinde geworben, das stimmt aber nur in der Theorie. Die verschiedenen Komponenten, die dabei zusammengefügt wurden, sind so aufwendig zu trennen, dass diese als Restmüll entsorgt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Lebensmittel im Supermarkt befinden sich in durchsichtigen Kunststoffverpackungen. Dabei handelt es sich meistens um Mehrschichtfolien. Bei der Herstellung wird auf verschiedene Merkmale geachtet, wie dehnbar, stabil, sperrt gegen Wasserdampf, kostengünstig, gleitfähig, bedruckbar, brechen das Licht für optimale Darstellung der Lebensmittel etc. Alle Merkmale in einer Folie sind schwierig zu vereinen, daher werden Folien mit verschiedenen Merkmalen zu Mehrschichtfolien zusammengeführt. Die können vieles, nur in aller Regel nicht recycelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am umweltfreundlichsten ist es daher, möglichst unverpackte Ware zu kaufen und selbst Behältnisse und Taschen zum Transport mitzunehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Biologisch oder konventionell</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Produktion biologischer Lebensmittel ist in der Regel umweltfreundlicher als die Produktion konventioneller Erzeugnisse. Das heißt aber trotzdem nicht, dass biologische Lebensmittel zwangsläufig die bessere Wahl sein müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Entscheidung, ob biologisch oder konventionell, sollten die oben erläuterten Faktoren saisonal, regional und Verpackung Beachtung finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bevor ich im November Bioheidelbeeren aus Chile kaufe, nehme ich doch lieber heimisches Obst, das gerade Saison hat. Statt Biozwiebeln aus Neuseeland kaufe ich lieber konventionelle aus dem Nachbardorf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Fleisch, vegetarisch oder vegan</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Ökobilanz wird besser, je weniger tierische Produkte verwendet werden. Das liegt daran, dass für Tierfutter große Flächen und viel Wasser benötigt werden. Gerade in der Großproduktion ist das am häufigsten verwendete Futtermittel Soja. Große Flächen an Regenwald werden gerodet, um auf ihnen das Futtermittel Soja anzubauen, das dann nach Deutschland geliefert wird, um günstiges Fleisch im Supermarkt verkaufen zu können. Günstig ist es aber nur auf den ersten Blick, denn die Folgen für unsere Umwelt und das globale Klima sind verheerend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr beim Fleischer oder Marktstand tierische Produkte kauft, dann fragt einfach: Woher kommt denn das Futter?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Getränke</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Trinkwasser in Deutschland hat höchste Qualität, es gibt also keinen Grund, auf in Flaschen abgefülltes Wasser zurückzugreifen. Wer es gern mit Kohlensäure mag, kann einfach selbst sprudeln. Wenn Ihr abgefüllte Getränke kauft, dann achtet vor allem auf die Mehrwegverpackung. Getränkekartons werden nicht recycelt und Pfand Flaschen in Kisten bedeutet nicht gleich Mehrweg. Nur Mehrwegflaschen werden auch wiederbefüllt, alle Kunststoffflaschen mit 25 Cent Pfand sind Einwegflaschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Restevermeidung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders schade und gar nicht nachhaltig ist es, wenn Lebensmittel entsorgt werden, weil sie vermeintlich übrig oder sogar zu viel sind. Es ist kein Zeichen von Geiz oder schlechter Planung, wenn nicht immer alles im Übermaß da ist. Ein Beispiel: Wenn es Kartoffeln mit Gemüse und Rührei gibt, dann darf das Rührei auch irgendwann alle sein, denn das kann ich aus Gründen der Lebensmittelhygiene nicht gut aufbewahren. Kartoffeln dagegen kann ich reichlich kochen, da werden immer noch leckere Bratkartoffeln draus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade bei mehrtägigen Veranstaltungen ist es überhaupt nicht schlimm, wenn zum Ende beim Frühstück nicht mehr von allem alles da ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die letzte warme Mahlzeit, bei mehrtägigen Veranstaltungen braucht auch in der Regel nicht im Vorfeld eingekauft zu werden. In der Regel finden sich genug übriggebliebene Komponenten für ein reichhaltiges Essen. Was dann doch übrig ist, sollte verteilt und nicht entsorgt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier die Verpflegungstipps zusammengefasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kauf beim regionalen Erzeuger und auf dem Wochenmarkt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frage nach Vergünstigungen für Jugendgruppen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Achte auf die Herkunft, was in Deutschland wächst, sollte auch aus Deutschland kommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Produkten aus dem Ausland (Kaffee, Kakao) achte aufs FAIR-Trade-Siegel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Richte Deine Mahlzeiten nach der Erntesaison aus</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frage nach der Möglichkeit eigene Behältnisse zum Einkauf mitzubringen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verzichte auf Fleisch oder reduziere dies (Hackfleischsoße statt Schnitzel)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kaufst Du tierische Produkte im Supermarkt achte auf das Tierwohllabel: Haltungsform: 4</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vermeide Folienverpackungen, Getränkekartons und Einwegflaschen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutze Lebensmittel, die sich ohne Hygienebedenken weiterverarbeiten lassen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verteile Lebensmittel, die sich nicht lagern lassen an die Teilnehmenden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was Du nicht verteilen kannst gebe bspw. an www.tafel.de</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Übrige Lebensmittel verwerten kannst Du beim Foodsharing. Suche im Internet nach dem Begriff „FAIRteiler“ und Deiner Stadt. Günstige Restlebensmittel kannst Du über die App To-Good-To-Go beziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Unterkünfte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbstversorgerhäuser</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großer Pluspunkt bei Selbstversorgerhäusern ist die Möglichkeit, die Verpflegung ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und nach den Bedürfnissen der Gruppe auszurichten. Was die Verpflegung betrifft, gibt es die Ausführungen dazu im Artikel „Verpflegung“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ob im Selbstversorgerhaus oder der Herberge, ein paar Grundregeln sollten mit der Gruppe besprochen werden. Viele Jugendleitungen denken, dass die Grundlagen bekannt sind, weil sie sie selbst schon oft gehört haben, das ist meist ein Irrtum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wasser sparen: Das ist oft gar keine böse Absicht, aber es gibt immer wieder einige, die glauben, dass sich das Wasser am Waschbecken automatisch abstellt. Das sollte erläutert werden, wie und warum ein Wasserhahn wieder abgestellt wird, ebenfalls die Sparspülung der Toiletten, wenn denn hoffentlich vorhanden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Energie sparen: Licht aus, kann nicht häufig genug betont werden. Wer als Letztes aus dem Zimmer und den Sanitärräumen geht, macht das Licht aus. Das kann auch mit auffälligen Schildern betont werden, die am besten wieder eingesammelt und ein weiteres Mal benutzt werden. Oder es kann Licht-Beauftragte geben, die nach noch brennendem Licht schauen und die Gruppe dann informieren und sensibilisieren. Hierdurch wird auch eine Gruppen-Verantwortung gefördert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viel Energie geht auch über die Heizung verloren. Die Drehregler an den Heizungen heißen Thermostate und sind meistens mit den Zahlen 1 bis 5 versehen. Zwischen jeder Zahl ist ein Abstand von vier Grad, die Stufe drei bedeutet 20° Grad, Stufe zwei sind damit vier Grad weniger, also 16 Grad, und Stufe vier, vier Grad mehr als Stufe drei, also 24° Grad. Die Thermostate haben einen Temperaturfühler und öffnen ihr Ventil für das heiße Heizungswasser, je nach Bedarf. Ist die Stufe drei eingestellt und es sind 18° Grad im Raum wird die Heizung warm, sind nur 14° Grad im Raum, wird die Heizung heiß.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb ist das Lüften auf Kippstellung eine so große Energieverschwendung, wenn die Heizung läuft. Die erwärmte Luft wird aus dem Fenster gesogen, kalte Luft rückt nach, muss wieder erwärmt werden und die Heizung ist im Dauerbetrieb. Daher ist Stoßlüften die richtige Variante, also Heizung aus, Fenster weit öffnen und die Heizung erst anstellen, wenn die Fenster geschlossen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Müll trennen: Das klappt leider auch häufig nicht und liegt vielfach an den Mülleimern in den Zimmern. Da wird alles gemischt hineingeworfen und am Ende füllt sich in der Müllstation auf dem Flur nur der Restmüll, der eigentlich mit Abstand am wenigsten beinhalten sollte. Das hat leider nicht selten mit der Bequemlichkeit der Jugendleitungen zu tun. Anfangs wird die Mülltrennung nicht richtig erklärt und am Abfahrtstag wollen alle schnell weg, da ist es dann eben so, dass der Müll nicht getrennt wird. Das lässt sich auch vorbereitend ankündigen, indem eine Unterlegplane und Handschuhe präsentiert werden. Wenn am Abreisetag der Müll nicht sauber getrennt ist, landet er auf dieser Plane und dann wird sortiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Küchenbereich: Handschuhe sind weder vorgeschrieben, noch notwendig. Hände gehören bei der Küchenarbeit nicht ins Gesicht, wenn jemand sich doch mit der Hand durchs Gesicht wischt, ist es egal, ob die Hand, die dann das Essen anfasst im Handschuh steckt oder nicht. Hände sind zum Waschen da. Wird der Herd mit Gas betrieben, es sind aber Ökostrom und Wasserkocher vorhanden, empfiehlt es sich, das Kochwasser in den Wasserkochern vorzubereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Herbergen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zu erkennen, welche Veranstaltungsorte mit ihrem Handeln aktiv für Nachhaltigkeit eintreten, entwickelte die DWJ in diesem Zuge auch einen Erfassungsbogen für nachhaltige Unterkünfte. Dieser Bogen kann vorab an die Tagungshäuser gesendet werden, mit der Bitte diesen ausgefüllt zurückzuschicken. Die Erfahrung des DWJ Bundesverbandes zeigt, dass diese Bogen auch ausgefüllt und zurückgeschickt werden. Der Erfassungsbogen findet sich auf www.wanderjugend.de im Bereich Themen / Nachturschutz und Nachhaltigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier eine Auswahl von Punkten, die der Erfassungsbogen enthält und auf die bei der Wahl der Unterkunft zu achten ist:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutzt das Haus Ökostrom?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ist das Gebäude energiesparend angelegt? Wird umweltschonend gewaschen und gereinigt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gibt es nachhaltige Verpflegung?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Werden die Abfallarten getrennt gesammelt sowie ebenso getrennt abgegeben?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wird Abfallreduzierung durch z. B. Kompostierung von Bioabfall angestrebt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sind die Sanitäranlagen auf geringen Wasserverbrauch ausgelegt? Ist die Unterkunft mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sind die Drucksachen des Hauses auf Recyclingpapier hergestellt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gibt es Recycling-Toilettenpapier?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbst wenn die Unterkunft feststeht, lohnt es sich, den Erfassungsbogen hinzuschicken oder derlei Fragen zu stellen, da es den Häusern wichtig ist, zu sehen, wohin die Wünsche der Gäste gehen, und so ein Umdenken angeschoben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Absprache mit den Herbergen lassen sich auch oft Kompromisse finden. Für die Gruppe wird regional / saisonal / biologisch gekocht und damit der Preis nicht steigt, wird bspw. auf die warme Beilage beim Kaltessen oder (viel) Fleisch verzichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Getränke: Wenn es Getränke in Flaschen gibt, ist häufig das Problem, dass die Unterkünfte nicht in der Lage sind, zwischen Mehrwegpfand und Einwegpfand zu unterscheiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einweg ist absolut keine Lösung. Glasflaschen sind am umweltfreundlichsten, wenn sie kurze Wege haben. Wasser oder Mischgetränke aus der näheren Umgebung sind in Glaspfandflaschen die beste Wahl. Wenn die Getränke von weiter her kommen, sind Mehrwegflaschen aus Kunststoff eine sinnvolle Alternative. Dass man keine Einwegflaschen haben möchte, muss man häufig genau erklären, nur weil Flaschen bepfandet und in Kisten sind, müssen die nicht Mehrweg sein. Der Pfandbetrag zeigt es deutlich: 25 Cent pro Flasche ist kein Mehrwegpfand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am umweltfreundlichsten ist es natürlich, wenn einfach Leitungswasser getrunken wird oder dieses vor Ort mit CO2 versetzt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zelte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr Euch Zelte anschafft, kann auch da auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Viele Gruppenzelte haben Alugestänge, deren Herstellung einen hohen Energieaufwand bedeutet. Es gibt aber auch Rundzelte mit Mittelstange aus Holz, die eine Alternative sein können. Wenn das Material Baumwolle oder Segeltuch ist, kommt es auf die Imprägnierung an. Da sollte beim Händler gefragt werden, wo und unter welchen Bedingungen das Material gewebt und die Zelte genäht wurden und welche Imprägniermittel (kein PFC, siehe unten) zum Einsatz kamen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fällt bei Euch die Wahl auf eher kleine Zelte aus Kunststoff, dann achtet darauf, dass diese PFC-frei sind. PFC steht für per- und polyfluorierte Chemikalien und fasst über 8.000 bekannte Stoffe zusammen. Diese Stoffe kommen in der Natur nicht vor und bauen sich auch nicht selbstständig ab. Sie reichern sich in Umwelt und Organismen an und wirken auf das Hormonsystem und die Fortpflanzung ein, einige davon sind auch krebserregend. Ihr Einsatz macht Zelte (aber auch Rucksäcke, Jacken etc.) wasser- und schmutzabweisend, deshalb werden sie leider häufig verwendet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Mobilität</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Deiner Ortsgruppe / zu Deiner Gruppenstunde</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ermutige aktiv Deine Mitglieder, mit dem Rad, zu Fuß oder dem ÖPNV zu kommen und belohne das.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beispiele:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst ein „Mobilitäts-Tagebuch“ führen und am Ende eine Gewinnerin / einen Gewinner ermitteln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst einen Fortschrittsstrahl aufhängen und jede Woche vorrücken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst jedes Kind für eine gelaufene Strecke einen Papp-Fußabdruck mit seinem Namen aufkleben lassen – so entsteht ein sichtbarer „Fußweg“ zur Gruppenstunde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst die Mitglieder dazu animieren, unterwegs Bilder von ihrem Weg zur Gruppenstunde zu machen und damit zeigen, dass es Spaß machen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst den Gewinnerinnen und Gewinnern einen Preis überreichen, z. B. einen kleinen Pokal mit „Nachhaltigkeits-Held*in“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ihr könnt als Gruppe beim Stadtradeln mitmachen: <a href="https://www.stadtradeln.de/">https://www.stadtradeln.de/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Koordiniere Fahrgemeinschaften: Hierzu kannst Du mit den Eltern eine Gruppe über die gängigen Messenger Dienste eröffnen und die Eltern auffordern, gegenseitige Fahrgemeinschaften zu organisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Treffe Dich an einem zentralen Ort: so kannst Du gemeinsam mit Deinen Mitgliedern zu Eurer Veranstaltung gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorbild sein: selbst zu Fuß oder mit dem Fahrrad ankommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tipp für die Kommunikation auf dem Land: &quot;Innerorts kann man laufen&quot;. Da viele Leute auf dem Land für gewisse Dinge aufs Auto angewiesen sind, wird häufig vergessen, dass Strecken innerhalb eines Ortes gut zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Mitgliedern ab 14 Jahren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst das Bewusstsein für dieses Thema fördern, indem Du Spiele oder Aktionen organisierst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beispiele:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst Dir mit Deiner Gruppe Videos, Fakten und Aussagen zur Mobilitätswende und Verkehr anschauen (diese solltest Du vorbereitet und ausgewählt haben). Beispiele für Videos findest Du auf YouTube mit dem Suchbegriff „Mobilitätswende“, weiterführende Texte gibt es bspw. hier: <a href="https://www.duh.de/informieren/verkehr/">https://www.duh.de/informieren/verkehr/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst einen Ausflug in die Stadt machen und dort verschiedene andere Verkehrsmittel ausprobieren (Bahn, Bus, Bike-Sharing) durch das Spiel Mister X, spielerisch verschiedene Verkehrsmittel erkunden (mache Dich mit Deiner Gruppe stark für nachhaltige Mobilität)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene Du kannst Orte auswählen, die gut mit dem ÖPNV zu erreichen sind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst eine Packliste erstellen, bei der nur das Wichtigste mitzubringen ist. Oft reicht ein kleiner Rucksack für ein Wochenende</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst als Gruppe zu Deiner Veranstaltung gemeinsam anreisen, das stärkt den Zusammenhalt, macht mehr Spaß und Du bist deutlich nachhaltiger unterwegs</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ist der Ort geeignet, aber nicht gut mit dem ÖPNV zu erreichen, kannst Du einen Fahrdienst vom nächstgelegenen Bahnhof organisieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hast Du viel Gepäck zu transportieren, kannst Du dieses auch vom Gepäckdienst der Bahn (<a href="https://www.gepaeckservice-bahn.de/buchung.xhtml">https://www.gepaeckservice-bahn.de/buchung.xhtml</a>) bei Dir zuhause abholen und an Deinen Wunschort liefern lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst Fahrgemeinschaften organisieren bzw. zu diesen ermutigen (parken auf P+R Plätzen, Abholung an Bahnhöfen, Abholung von zuhause)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du solltest bei Fahrten mit dem PKW ein Tempolimit von 120 km/h einhalten (siehe Positionspapier der DWJ zur nachhaltigen Mobilität und freiwilliges Tempolimit) - <a href="https://wanderjugend.de/positionen">https://wanderjugend.de/positionen</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solltet Ihr ein Reisebusunternehmen buchen, achtet darauf, eine CO2-Kompensation vorzunehmen. Mehr Informationen zur CO2-Kompensation findest Du hier: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/freiwillige">https://www.umweltbundesamt.de/themen/freiwillige</a> co2-kompensation</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Digitales</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitale Medien und Geräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob für Kommunikation, Unterhaltung oder Bildung – wir sind fast ständig online. Laut der Jugend-Digitalstudie der Postbank 2024 verbringen Jugendliche im Durchschnitt 72 Stunden pro Woche im digitalen Raum. Das entspricht einem Tagesdurchschnitt von 9 Stunden, wobei das Smartphone mit rund 5,5 Stunden täglich die meiste Zeit in Anspruch nimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders im Schulalltag spielen digitale Geräte mittlerweile eine große Rolle: Tablets, Laptops und Smartphones sind häufig in den Unterricht integriert, dienen der Recherche und sind Teil moderner Lernkonzepte. Doch abseits des schulischen Nutzens sind soziale Medien, Streaming-Dienste und Online Spiele ebenfalls ein fester Bestandteil der digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was viele jedoch nicht wissen: Die Nutzung digitaler Dienste hat erhebliche ökologische Auswirkungen. Jede einzelne Google-Suchanfrage benötigt Strom und verursacht CO₂-Emissionen. So sind zum Beispiel 1000 Anfragen an Google genauso stromintensiv, wie einmal das Handy komplett zu laden. Klingt nicht viel? Da es jeden Tag circa 3,5 Milliarden (das ist eine Zahl mit 9 Nullen) gibt, könntest du damit alle Handys in Deutschland laden, drei Mal pro Tag. Für KI wie ChatGPT ist das noch drastischer, hier reichen knapp 100 Anfragen an die KI um so viel Strom zu verbrauchen. Zusätzlich kommt der hohe Stromverbrauch der Rechenzentren hinzu, der oft noch auf Basis fossiler Energiequellen basiert, was zu einer erheblichen Umweltbelastung führt. Darüber hinaus sind KI besonders wasserverschwenderisch. Durch das ständige Kühlen der riesigen Server-Zentren, werden gigantische Mengen an Wasser benötigt, welches dann nicht mehr als Trinkwasser zur Verfügung steht. Die Generierung eines einzigen 100-Wörter-Textes kann zwischen 0,5 und 1,5 Liter Wasser verbrauchen. Hinzu kommt der hohe Stromverbrauch der riesigen Rechenzentren, die die KI betreiben – aktuell noch oft auf Basis fossiler Energiequellen, was zu einer erheblichen Umweltbelastung führt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher ist es uns als Natur- und Umweltverband ein wichtiges Anliegen, Kindern und Jugendlichen bewusst zu machen, wie sie digitale Medien nachhaltig nutzen können. Gleichzeitig möchten wir ihnen die Möglichkeit bieten, sich aktiv Auszeiten vom digitalen Raum zu nehmen. Durch Naturerlebnisse, gemeinschaftliche Aktivitäten und kreative analoge Angebote möchten wir Alternativen aufzeigen, die zeigen, dass echte Erlebnisse wertvoller sind als ständiger Bildschirmkonsum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein bewusster Umgang mit digitalen Medien ist nicht nur für unsere mentale Gesundheit wichtig, sondern auch ein entscheidender Beitrag zum Umweltschutz. Deshalb ermutigen wir dazu, digitale und analoge Welt in Balance zu halten – für eine nachhaltige Zukunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was Du tun kannst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sich auf smartphonefreie Zeiten einigen in denen das Smartphone nicht nur aus, sondern auch weggelegt ist</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Betreibe Deine Geräte zuhause (Router, Computer etc.) mit Ökostrom bzw. lade sie zuhause mit Ökostrom (Smartphone, Tablet etc.) auf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutze nachhaltige E-Mailanbieter, wie Posteo, Mailbox oder Tuta</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Speichere Deine E-Mails lokal auf Deinem Rechner und lösche die im Onlinepostfach</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bespreche mit dem Anbieter, der Deine Internetseite verwaltet (Hoster), dass er Deine Daten auf einem Server mit Ökostrom lagert</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Suchmaschinen z.B. Ecosia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verzichte auf Schnellladen (erhöht die Lebensdauer des Akkus)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lösche oder deaktiviere ungenutzte Apps</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutze wo möglich WLAN statt mobiler Daten (Übertragung über Glasfaser oder Kabel ist umweltfreundlicher als Mobilfunk)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Apps Werbung und Push-Nachrichten blockieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geräte ausschalten, statt &quot;nur&quot; auf Standby zu schalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Ressourcen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch den bewussten Umgang mit Ressourcen aller Art zu fördern. Wir geben Dir Beispiele, die Du ganz einfach in Deinem Wanderjugend-Alltag einsetzen kannst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ausrüstung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ist Deine Ausrüstung langlebig und funktional hast Du länger Freude daran. Achte beim Kauf vor allem auf Qualität, Reparaturfähigkeiten, sowie eine umweltfreundliche und faire Herstellung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn eine Erneuerung unvermeidbar ist, streben wir den Kauf von gebrauchten oder upgecycelten Produkten an, um Ressourcen zu schonen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ideen und spannende Infos zu nachhaltigen Ausrüstungsgegenständen, wie Outdoorbekleidung oder Sneaker findest Du in unseren #DWJnachhaltigkeitstipps auf YouTube.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ausrüstungsgegenstände wie zum Beispiel Zelte, Biwacksäcke, Schneeschuhe oder Wassersäcke kannst Du bei der DWJ Bundesgeschäftsstelle ausleihen: <a href="https://wanderjugend.de/ausleihmaterial">https://wanderjugend.de/ausleihmaterial</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finanzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit hat auch viel mit Gleichberechtigung zu tun, und diese ergibt sich oft auch über den Zugang zu Geld. Unsere Veranstaltungen werden finanziell gefördert, sodass Übernachtungs- und Verpflegungskosten niedrig gehalten werden können, und wer kann, darf gerne durch eine freiwillige Spende mehr geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kleidung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere DWJ-Kleidung wird unter Berücksichtigung fairer Arbeitsbedingungen und ökologischen Standards produziert. Wir bevorzugen Materialien, die nachhaltig und biologisch abbaubar sind, sowie Kleidung, die langlebig und vielseitig einsetzbar ist. Auf Massenproduktion verzichten wir weitestgehend und setzen auf Qualität statt Quantität. Wir sprechen uns gegen schnelllebige Fast Fashion aus, die oft unter schlechten Arbeitsbedingungen und mit umweltschädlichen Materialien produziert wird. Hierbei helfen Dir Labels, die strenge Qualitätskriterien vorgeben. Darunter z.B.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- GOTS (Global Organic Textile Standard)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Fairtrade Cotton</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- ÖKO-TEX Made in Green</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Grüner Knopf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir halten uns an die drei Prinzipien, die oft beim Thema Fairfashion genannt werden;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Reduce, ReUse &amp; Recycle:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Reduce (Reduzieren): Fair Fashion fördert den Kauf von langlebigen, hochwertigen Kleidungsstücken, die weniger oft ersetzt werden müssen. Statt ständig neue Trends zu folgen, wird der Fokus auf zeitlose, hochwertige Stücke gelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Re-Use (Wiederverwenden): Fair Fashion ermutigt, Kleidung mehrfach zu verwenden. Das bedeutet, gebrauchte Kleidungsstücke zu kaufen, Second-Hand-Mode zu bevorzugen oder auch Teile zu reparieren statt wegzuwerfen. So wird die Lebensdauer von Kleidungsstücken verlängert. Gebrauchte Kleidung findest Du auch auf Plattformen wie Vinted oder Kleinanzeigen, in Second-Hand-Shops oder auf Flohmärkten, die auch ein super Gruppenerlebnis liefern. Auch kannst Du kaputte Kleidungsstücke in Upcycling-Workshops zu neuen Gegenständen verwandeln (z.B. Jeans-Handtasche, Fahrradmantel-Gürtel, Dosen-Blumentöpfe)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Recycle (Recyceln): Wenn Kleidung nicht mehr tragbar ist, sollte sie recycelt werden. Fair Fashion Marken setzen oft auf Materialien, die am Ende ihres Lebenszyklus recycelt werden können, oder bieten Recyclingprogramme an, um alte Kleidung in neue Produkte zu verwandeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Werbeartikel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Werbeartikel und Giveaways sind umweltfreundlich und ressourcenschonend. Statt Billigprodukte setzen wir auf nützliche und langlebige Produkte, die im Alltag konkret verwendet werden können, wie wiederverwendbare Wasserflaschen, Beutel aus nachhaltigen Materialien oder Papierprodukte aus Recyclingmaterial. Die Produktion von Werbeartikeln erfolgt möglichst lokal, um den CO2-Fußabdruck zu minimieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Elektronik</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Anschaffung von Elektronik gibt es verschiedene Möglichkeiten, auf die Nachhaltigkeit zu achten. Du kannst in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis herumfragen, ob jemand ein gebrauchtes und funktionstüchtiges Gerät hat, das Du vielleicht zum Freundschaftspreis bekommst. Außerdem gibt es im Internet Portale, wo Leute gebrauchte Geräte zum Verkauf anbieten. Wenn Du Dich nun entschieden hast, dass eine dieser Varianten zur nachhaltigen Anschaffung nichts für Dich ist, dann gibt es Anbieter, die gebrauchte Geräte ankaufen, prüfen und gegebenenfalls reparieren und mit Garantie günstiger verkaufen. Diese Methode heißt „Refurbed“ und gewinnt mit der Zeit an Beliebtheit. So bekommst Du ein Gerät, das wie neu ist, Garantie hat und nachhaltiger ist als ein ganz neues Gerät. Für den großen Geldbeutel gibt es auch das Fairphone, (Ersatzteile, Selbstreparatur etc.)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem achten wir darauf, nur Geräte anzuschaffen, die den neuesten Energiesparstandards entsprechen und eine lange Lebensdauer haben. Wir bevorzugen Hersteller, die nachweislich faire Arbeitsbedingungen bieten und umweltfreundliche Produktionsprozesse nutzen. Auch hier helfen dir Zertifikate wie das VDE-Prüfzeichen. Alte Geräte werden nach Möglichkeit wiederverwendet oder fachgerecht recycelt, Infos hierzu findest du auf dem Recycling-Hof in deiner Nähe, statt sie sofort zu entsorgen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 23:02:34 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A12: Nachhaltigkeitserklärung der Deutschen Wanderjugend </title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/54555</link>
                        <author>Bundesjugendarbeit (dort beschlossen am: 20.03.2025)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/54555</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Deutsche Wanderjugend (DWJ) ist die Jugendorganisation des Deutschen Wanderverbandes (DWV). Alle Mitglieder in dem den DWV angeschlossenen Wandervereinen unter 27 Jahren sind automatisch Mitglied der DWJ. Das höchste Gremium der Deutschen Wanderjugend ist die Bundesdelegiertenversammlung (BDV), in der Delegierte aller Mitgliedsvereine und Landesverbände zusammenkommen. Am 6. April 2025 beschloss die Bundesdelegiertenversammlung in Homburg (Saar) folgende Erklärung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die DWJ vertritt eine tolerante und offene Weltanschauung und setzt sich für Demokratie und Umweltschutz ein. Diese Werte hat die DWJ in ihrem Leitbild mit seinen vier Schwerpunkten verankert. Der zweite Schwerpunkt lautet: Natur erleben – Natur schützen – Umwelt gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diesen Schwerpunkt mit praktischem Leben zu füllen hat der Arbeitskreis Nachhaltigkeit der Deutschen Wanderjugend diese Nachhaltigkeitserklärung zu den Bereichen Ökologie und Umweltschutz entwickelt. Diese Erklärung ist nicht als politisches Papier, sondern praktische Handlungsempfehlung gedacht. Deshalb ist sie in die folgenden für Kinder, Jugendliche und Ehrenamtliche relevanten Bereiche gegliedert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Programm</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verpflegung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unterkünfte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mobilität</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitales</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ressourcen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Bereiche richten sich an die DWJ-Aktiven auf allen Ebenen und betrachten Situationen aus dem DWJ Alltag: Gruppenstunden, Lehrgänge, Freizeiten, Zeltlager, Sitzungen, Planungs- und Vorbereitungsabläufe, Kommunikation u. a.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu all diesen Situationen werden Beispiele und praktische Handlungsempfehlungen gegeben. Unsere Jugendleitungen, Jugendvorstände und Gruppen sind herzlich eingeladen, bei Vereinsaktivitäten und auch im Privaten diese Empfehlungen umzusetzen und vor allem auch eigenständig nach Bedarf zu erweitern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Begründung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Programm</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du möchtest mit Deinem Programm zu nachhaltigem Verhalten motivieren? Es gibt viele Möglichkeiten, um Nachhaltigkeitsaspekte in Deinen Aktionen und Angeboten sichtbar und auf spannende Art und Weise erlebbar zu machen. Unsere nachhaltigen Ideen zur Programmgestaltung bringen nicht nur Spaß, sondern fördern auch das Verantwortungs- und Umweltbewusstsein Deiner Teilnehmenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Programmgestaltung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Themen sichtbar machen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nahezu jeder Bereich Deines Ehrenamtsalltags lässt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit verknüpfen. Um nachhaltige Lernprozesse zu fördern, kannst Du genau diese Aspekte sichtbar machen. Zum Beispiel:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ressourcen: Wasser- oder Stromsparchallenge organisieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltiges Verbrauchsmaterial selbst herstellen: Umweltfreundlich lässt sich im Prinzip alles herstellen. Dafür gibt es mittlerweile viele Anleitungen im Internet, so auch in den #DWJnachhaltigkeitstipps bei YouTube.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ökologischer Fußabdruck: Um seinen eigenen Lebensstil nachhaltiger zu gestalten, kann man im Internet seinen individuellen ökologischen Fußabdruck berechnen lassen, etwa hier: www.fussabdruck.de/fussabdrucktest</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ökologischer Handabdruck: der neue, positive Abdruck: Hier kannst Du auch darauf aufmerksam machen, was Deine Veranstaltung schon gewährleistet. Es reicht oft schon aus, wenn Du Deiner Jugendgruppe ein Bewusstsein über umweltfreundliche Praktiken vermittelst und aufzeigst, wie Du oder Deine Jugendgruppe sich aktiv für das nachhaltige gesellschaftliche Handeln einsetzen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit spielerisch lernen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch spielerische Methoden können Themen mit Umwelt- und Klimaschutzbezug neu erlebt werden. Kombinationen von Formaten (z. B. Müllbeseitigung beim Spazieren, Radfahren oder Spielen) sorgen für eine Aktivierung Deiner Gruppe. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einer Müllsammel-Challenge, die sich mit der ökologischen (Nicht-)Verwertbarkeit unseres Abfalls beschäftigt, oder einer Kleidertauschparty, bei der die Kinder und Jugendlichen lernen, was nachhaltiger Konsum ist? Nachhaltige Spielideen findet Ihr auch in unserer Spielesammlung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Programmideen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Naturschutz mit dem Wanderverein</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Wandervereine haben Naturschutzwarte, mit denen Ihr gemeinsame Aktionen machen könnt. Erkundigt Euch einfach bei Euren Erwachsenenstrukturen, wen es da gibt und wer Lust hat, mit Kindern und Jugendlichen gemeinsame Aktionen durchzuführen. Oft können diese auch finanziell gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Walderlebnisse mit Förster*innen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Schwerpunkt in vielen Forstämtern liegt mittlerweile darin, Kindern und Jugendlichen das Ökosystem Wald zu zeigen oder auch gemeinsam aktiven Naturschutz im Wald zu betreiben. Fragt beim zuständigen Forstamt in dem Gebiet an, in dem Eure Freizeit stattfindet, was sie für Euch im Angebot haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Stadtrundgänge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es kann spannend sein, die eigene Stadt unter nachhaltigen Aspekten neu zu erleben. Viele Jugendverbände und regionale Akteure*innen bieten daher konsumkritische Stadtrundgänge an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst aber auch selbst kreativ werden und eine nachhaltige Stadtrallye für oder gemeinsam mit Deinen Teilnehmenden erstellen. Ein Muster einer nachhaltigen Stadtrallye durch Heidelberg könnt Ihr bei der DWJ Bundesgeschäftsstelle anfordern. Mehr Ideen zu nachhaltiger Mobilität findest Du im Kapitel Mobilität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Exkursionen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zu verstehen, wie Nachhaltigkeit praktisch umgesetzt wird, könnt Ihr andere Akteure*innen aus Eurem Sozialraum einbeziehen, zum Beispiel eine Windkraft- oder Müllaufbereitungsanlage in der Region. Auch Partnerschaften mit lokalen, nachhaltigen Unternehmen, Vereinen und Organisationen können wertvolle Einblicke in praktische Nachhaltigkeitsprojekte geben, z. B. ein Repair-Café vor Ort, oder ein Fairtrade-Laden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landwirtschaftliche Erzeuger</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Thema Ernährung betrifft nicht nur die Verarbeitung von Lebensmitteln, sondern auch die Erzeugung. Es gibt viele Schulbauernhöfe oder auch (Bio-)Bauernhöfe, die nachhaltig produzieren und die Ihr mit Euren Gruppen besuchen könnt, um zu erfahren, wie Landwirtschaft abseits von großindustrieller Produktion aussieht und welche Schwierigkeiten dort zu bewältigen sind. Mehr dazu gibt es im Kapitel Verpflegung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Planspiele</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt viele Planspiele zu ganz unterschiedlichen Themen des Natur- und Umweltschutzes und der globalen Gerechtigkeit. Wenn Ihr Themen habt, die Euch interessieren, dann meldet Euch in der Bundesgeschäftsstelle der DWJ, wir beraten Euch gern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lehrgänge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr bestimmte Natur- und Umweltschutzschwerpunkte habt, zu denen Ihr gern mit Euren Jugendleitungen und Jugendvorständen Lehrgänge anbieten möchtet, dann meldet Euch in der Bundesgeschäftsstelle der DWJ, wir entwickeln mit Euch gemeinsam geeignete Formate, zum Beispiel unser Nachhaltigkeitswochenende FAIRfressen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Chillige Programmpunkte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Teilnehmenden können auch durch Filmeabende (&quot;Sustainability &amp; Chill&quot;) zu verschiedenen Themen der Nachhaltigkeit sensibilisiert werden. Mögliche Filme sind beispielsweise &quot;2040: Wir retten die Welt&quot;, &quot;Seaspiracy&quot;, &quot;Cowspiracy&quot;, &quot;Eine unbequeme Warheit&quot;,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Achtet dabei allerdings immer auf die zugehörigen Altersempfehlungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade bei längeren Veranstaltungen wie Zeltlagern, wird die mentale Gesundheit unserer Jugendleitungen oft stark strapaziert - ein für die Teilnehmenden entspannter Programmpunkt gibt auch den Teams Zeit, sich auf sich zu konzentrieren und zur Ruhe zu kommen um nach der Veranstaltung nicht &quot;ausgebrannt&quot; zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierzu könnt Ihr z. B. auch Ruhezonen für Jugendleitungen und Teilnehmende einrichten, in denen im Sinne unseres Schutzkonzepts FAIR.STARK.MITEINANDER jede*r ungestört einen Rückzugsort hat und die inneren Batterien aufgeladen werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Arten- und Naturschutz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr draußen gemeinsam unterwegs seid, könnt Ihr folgende Aspekte beachten und thematisieren:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beachten von Naturschutzregeln in Schutzgebieten und Biosphärenreservaten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beachten des Weggebotes</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Pflücken von Kräutern, Blumen nur in Mengen für Eigenverzehr</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>statt Zoobesuch einen Ausflug in ein Tierheim, Wildtierpark oder eine lokale Tierrettungsinitiative</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sichtbarmachen der Abbaubarkeit verschiedener Müll-Arten (z. B. Glas, Kunststoff, Zigaretten, ...)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Verpflegung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verpflegung bei Touren, Zeltlagern, Sitzungen, Gruppenstunden und Freizeiten spielt eine wichtige Rolle, essen und trinken. Lecker mögen es auch alle und günstig soll es auch sein. Da bleibt der Umweltgedanke oft auf der Strecke. Hier geben wir Tipps, wie Du Deine Gruppe und Dich nachhaltig verpflegen kannst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als erste Orientierung solltest Du Dir folgende Fragen beim Einkauf stellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wo werden die Lebensmittel produziert: handelt es sich um regionale Produkte oder haben sie lange Transportwege?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wann werden Lebensmittel produziert: Hat das, was ich kaufe, gerade Saison oder musste es über einen längeren Zeitraum mit hohem Energieaufwand gelagert werden bzw. kommt von weit her?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie sind die Lebensmittel verpackt: Sind meine Lebensmittel in Folien und Verbundstoffen verpackt, die nicht recyclingfähig sind?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie werden Lebensmittel produziert: Kommt es zu einem großen Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln oder sind Futtermitteln im Einsatz, die weit entfernt produziert wurden?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Du diese Fragestellung beachtest, bist Du auf einem guten Weg, Deine Gruppe und Dich nachhaltig zu verpflegen. Das muss trotzdem nicht teuer sein. Es ist am Anfang nur zeitaufwendig und damit nicht so bequem wie gewohnt. Wer sich aber aus seiner Komfortzone begibt, lernt schnell, worauf es zu achten gilt und hat bald keinen Mehraufwand mehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Regional</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein bedeutender Faktor bei der Umweltbilanz von Lebensmitteln sind die Transportwege. Ein regionaler Einkauf heißt daher, dass Lebensmittel gekauft werden, die in der näheren Umgebung erzeugt wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele regionale Produkte gibt es direkt beim Erzeuger in Hofläden oder auf Wochenmärkten. Dort kann gerade als Jugendgruppe und / oder der Abnahme größerer Mengen gut Vergünstigungen raushandeln. Was bei regionalen Erzeugern auch sehr gut möglich ist, ist der Verzicht auf Verpackungen, wenn man eigene Behältnisse mitbringt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Lebensmittel wie bspw. Kaffee, Bananen oder Kakao von weit her kommen, dann achte auf die Produktionsbedingungen. Oft müssen diejenigen, die diese Lebensmittel produzieren unter gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen leiden und werden mit viel zu geringen Löhnen bezahlt. Es gibt verschiedene Gütesiegel (Labels) die auf faire Erzeugungsbedingungen „FairTrade“ hinweisen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Saisonal</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit saisonal ist gemeint, Gemüse zu kaufen, das gerade in Deutschland reif ist. Dadurch entfallen lange Transportwege oder auch die teilweise energieaufwendige Lagerung. In den Wintermonaten ist die Auswahl zwar etwas kleiner, aber verschiedener Kohl und Rüben, Möhren, Feldsalat, Pastinaken, Pilze etc. werden auch im Januar geerntet. Gib einfach im Internet in eine Suchmaschine das Wort „Saisonkalender“ ein und Du wirst eine ganze Reihe an Tabellen bekommen, die Dir zeigen, was wann in Deutschland geerntet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verpackung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großes Umweltproblem ist der viele Verpackungsmüll, der bei Lebensmitteln anfällt. Auf Milch- und Saftkartons wird mit der Recyclingfähigkeit dieser Gebinde geworben, das stimmt aber nur in der Theorie. Die verschiedenen Komponenten, die dabei zusammengefügt wurden, sind so aufwendig zu trennen, dass diese als Restmüll entsorgt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Lebensmittel im Supermarkt befinden sich in durchsichtigen Kunststoffverpackungen. Dabei handelt es sich meistens um Mehrschichtfolien. Bei der Herstellung wird auf verschiedene Merkmale geachtet, wie dehnbar, stabil, sperrt gegen Wasserdampf, kostengünstig, gleitfähig, bedruckbar, brechen das Licht für optimale Darstellung der Lebensmittel etc. Alle Merkmale in einer Folie sind schwierig zu vereinen, daher werden Folien mit verschiedenen Merkmalen zu Mehrschichtfolien zusammengeführt. Die können vieles, nur in aller Regel nicht recycelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am umweltfreundlichsten ist es daher, möglichst unverpackte Ware zu kaufen und selbst Behältnisse und Taschen zum Transport mitzunehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Biologisch oder konventionell</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Produktion biologischer Lebensmittel ist in der Regel umweltfreundlicher als die Produktion konventioneller Erzeugnisse. Das heißt aber trotzdem nicht, dass biologische Lebensmittel zwangsläufig die bessere Wahl sein müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Entscheidung, ob biologisch oder konventionell, sollten die oben erläuterten Faktoren saisonal, regional und Verpackung Beachtung finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bevor ich im November Bioheidelbeeren aus Chile kaufe, nehme ich doch lieber heimisches Obst, das gerade Saison hat. Statt Biozwiebeln aus Neuseeland kaufe ich lieber konventionelle aus dem Nachbardorf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Fleisch, vegetarisch oder vegan</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Ökobilanz wird besser, je weniger tierische Produkte verwendet werden. Das liegt daran, dass für Tierfutter große Flächen und viel Wasser benötigt werden. Gerade in der Großproduktion ist das am häufigsten verwendete Futtermittel Soja. Große Flächen an Regenwald werden gerodet, um auf ihnen das Futtermittel Soja anzubauen, das dann nach Deutschland geliefert wird, um günstiges Fleisch im Supermarkt verkaufen zu können. Günstig ist es aber nur auf den ersten Blick, denn die Folgen für unsere Umwelt und das globale Klima sind verheerend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr beim Fleischer oder Marktstand tierische Produkte kauft, dann fragt einfach: Woher kommt denn das Futter?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Getränke</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Trinkwasser in Deutschland hat höchste Qualität, es gibt also keinen Grund, auf in Flaschen abgefülltes Wasser zurückzugreifen. Wer es gern mit Kohlensäure mag, kann einfach selbst sprudeln. Wenn Ihr abgefüllte Getränke kauft, dann achtet vor allem auf die Mehrwegverpackung. Getränkekartons werden nicht recycelt und Pfand Flaschen in Kisten bedeutet nicht gleich Mehrweg. Nur Mehrwegflaschen werden auch wiederbefüllt, alle Kunststoffflaschen mit 25 Cent Pfand sind Einwegflaschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Restevermeidung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders schade und gar nicht nachhaltig ist es, wenn Lebensmittel entsorgt werden, weil sie vermeintlich übrig oder sogar zu viel sind. Es ist kein Zeichen von Geiz oder schlechter Planung, wenn nicht immer alles im Übermaß da ist. Ein Beispiel: Wenn es Kartoffeln mit Gemüse und Rührei gibt, dann darf das Rührei auch irgendwann alle sein, denn das kann ich aus Gründen der Lebensmittelhygiene nicht gut aufbewahren. Kartoffeln dagegen kann ich reichlich kochen, da werden immer noch leckere Bratkartoffeln draus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade bei mehrtägigen Veranstaltungen ist es überhaupt nicht schlimm, wenn zum Ende beim Frühstück nicht mehr von allem alles da ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die letzte warme Mahlzeit, bei mehrtägigen Veranstaltungen braucht auch in der Regel nicht im Vorfeld eingekauft zu werden. In der Regel finden sich genug übriggebliebene Komponenten für ein reichhaltiges Essen. Was dann doch übrig ist, sollte verteilt und nicht entsorgt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier die Verpflegungstipps zusammengefasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kauf beim regionalen Erzeuger und auf dem Wochenmarkt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frage nach Vergünstigungen für Jugendgruppen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Achte auf die Herkunft, was in Deutschland wächst, sollte auch aus Deutschland kommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Produkten aus dem Ausland (Kaffee, Kakao) achte aufs FAIR-Trade-Siegel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Richte Deine Mahlzeiten nach der Erntesaison aus</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Frage nach der Möglichkeit eigene Behältnisse zum Einkauf mitzubringen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verzichte auf Fleisch oder reduziere dies (Hackfleischsoße statt Schnitzel)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kaufst Du tierische Produkte im Supermarkt achte auf das Tierwohllabel: Haltungsform: 4</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vermeide Folienverpackungen, Getränkekartons und Einwegflaschen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutze Lebensmittel, die sich ohne Hygienebedenken weiterverarbeiten lassen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verteile Lebensmittel, die sich nicht lagern lassen an die Teilnehmenden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was Du nicht verteilen kannst gebe bspw. an www.tafel.de</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Übrige Lebensmittel verwerten kannst Du beim Foodsharing. Suche im Internet nach dem Begriff „FAIRteiler“ und Deiner Stadt. Günstige Restlebensmittel kannst Du über die App To-Good-To-Go beziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Unterkünfte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbstversorgerhäuser</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großer Pluspunkt bei Selbstversorgerhäusern ist die Möglichkeit, die Verpflegung ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und nach den Bedürfnissen der Gruppe auszurichten. Was die Verpflegung betrifft, gibt es die Ausführungen dazu im Artikel „Verpflegung“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ob im Selbstversorgerhaus oder der Herberge, ein paar Grundregeln sollten mit der Gruppe besprochen werden. Viele Jugendleitungen denken, dass die Grundlagen bekannt sind, weil sie sie selbst schon oft gehört haben, das ist meist ein Irrtum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wasser sparen: Das ist oft gar keine böse Absicht, aber es gibt immer wieder einige, die glauben, dass sich das Wasser am Waschbecken automatisch abstellt. Das sollte erläutert werden, wie und warum ein Wasserhahn wieder abgestellt wird, ebenfalls die Sparspülung der Toiletten, wenn denn hoffentlich vorhanden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Energie sparen: Licht aus, kann nicht häufig genug betont werden. Wer als Letztes aus dem Zimmer und den Sanitärräumen geht, macht das Licht aus. Das kann auch mit auffälligen Schildern betont werden, die am besten wieder eingesammelt und ein weiteres Mal benutzt werden. Oder es kann Licht-Beauftragte geben, die nach noch brennendem Licht schauen und die Gruppe dann informieren und sensibilisieren. Hierdurch wird auch eine Gruppen-Verantwortung gefördert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viel Energie geht auch über die Heizung verloren. Die Drehregler an den Heizungen heißen Thermostate und sind meistens mit den Zahlen 1 bis 5 versehen. Zwischen jeder Zahl ist ein Abstand von vier Grad, die Stufe drei bedeutet 20° Grad, Stufe zwei sind damit vier Grad weniger, also 16 Grad, und Stufe vier, vier Grad mehr als Stufe drei, also 24° Grad. Die Thermostate haben einen Temperaturfühler und öffnen ihr Ventil für das heiße Heizungswasser, je nach Bedarf. Ist die Stufe drei eingestellt und es sind 18° Grad im Raum wird die Heizung warm, sind nur 14° Grad im Raum, wird die Heizung heiß.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb ist das Lüften auf Kippstellung eine so große Energieverschwendung, wenn die Heizung läuft. Die erwärmte Luft wird aus dem Fenster gesogen, kalte Luft rückt nach, muss wieder erwärmt werden und die Heizung ist im Dauerbetrieb. Daher ist Stoßlüften die richtige Variante, also Heizung aus, Fenster weit öffnen und die Heizung erst anstellen, wenn die Fenster geschlossen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Müll trennen: Das klappt leider auch häufig nicht und liegt vielfach an den Mülleimern in den Zimmern. Da wird alles gemischt hineingeworfen und am Ende füllt sich in der Müllstation auf dem Flur nur der Restmüll, der eigentlich mit Abstand am wenigsten beinhalten sollte. Das hat leider nicht selten mit der Bequemlichkeit der Jugendleitungen zu tun. Anfangs wird die Mülltrennung nicht richtig erklärt und am Abfahrtstag wollen alle schnell weg, da ist es dann eben so, dass der Müll nicht getrennt wird. Das lässt sich auch vorbereitend ankündigen, indem eine Unterlegplane und Handschuhe präsentiert werden. Wenn am Abreisetag der Müll nicht sauber getrennt ist, landet er auf dieser Plane und dann wird sortiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Küchenbereich: Handschuhe sind weder vorgeschrieben, noch notwendig. Hände gehören bei der Küchenarbeit nicht ins Gesicht, wenn jemand sich doch mit der Hand durchs Gesicht wischt, ist es egal, ob die Hand, die dann das Essen anfasst im Handschuh steckt oder nicht. Hände sind zum Waschen da. Wird der Herd mit Gas betrieben, es sind aber Ökostrom und Wasserkocher vorhanden, empfiehlt es sich, das Kochwasser in den Wasserkochern vorzubereiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Herbergen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zu erkennen, welche Veranstaltungsorte mit ihrem Handeln aktiv für Nachhaltigkeit eintreten, entwickelte die DWJ in diesem Zuge auch einen Erfassungsbogen für nachhaltige Unterkünfte. Dieser Bogen kann vorab an die Tagungshäuser gesendet werden, mit der Bitte diesen ausgefüllt zurückzuschicken. Die Erfahrung des DWJ Bundesverbandes zeigt, dass diese Bogen auch ausgefüllt und zurückgeschickt werden. Der Erfassungsbogen findet sich auf www.wanderjugend.de im Bereich Themen / Nachturschutz und Nachhaltigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hier eine Auswahl von Punkten, die der Erfassungsbogen enthält und auf die bei der Wahl der Unterkunft zu achten ist:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutzt das Haus Ökostrom?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ist das Gebäude energiesparend angelegt? Wird umweltschonend gewaschen und gereinigt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gibt es nachhaltige Verpflegung?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Werden die Abfallarten getrennt gesammelt sowie ebenso getrennt abgegeben?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wird Abfallreduzierung durch z. B. Kompostierung von Bioabfall angestrebt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sind die Sanitäranlagen auf geringen Wasserverbrauch ausgelegt? Ist die Unterkunft mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sind die Drucksachen des Hauses auf Recyclingpapier hergestellt?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gibt es Recycling-Toilettenpapier?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbst wenn die Unterkunft feststeht, lohnt es sich, den Erfassungsbogen hinzuschicken oder derlei Fragen zu stellen, da es den Häusern wichtig ist, zu sehen, wohin die Wünsche der Gäste gehen, und so ein Umdenken angeschoben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Absprache mit den Herbergen lassen sich auch oft Kompromisse finden. Für die Gruppe wird regional / saisonal / biologisch gekocht und damit der Preis nicht steigt, wird bspw. auf die warme Beilage beim Kaltessen oder (viel) Fleisch verzichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Getränke: Wenn es Getränke in Flaschen gibt, ist häufig das Problem, dass die Unterkünfte nicht in der Lage sind, zwischen Mehrwegpfand und Einwegpfand zu unterscheiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einweg ist absolut keine Lösung. Glasflaschen sind am umweltfreundlichsten, wenn sie kurze Wege haben. Wasser oder Mischgetränke aus der näheren Umgebung sind in Glaspfandflaschen die beste Wahl. Wenn die Getränke von weiter her kommen, sind Mehrwegflaschen aus Kunststoff eine sinnvolle Alternative. Dass man keine Einwegflaschen haben möchte, muss man häufig genau erklären, nur weil Flaschen bepfandet und in Kisten sind, müssen die nicht Mehrweg sein. Der Pfandbetrag zeigt es deutlich: 25 Cent pro Flasche ist kein Mehrwegpfand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Am umweltfreundlichsten ist es natürlich, wenn einfach Leitungswasser getrunken wird oder dieses vor Ort mit CO2 versetzt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zelte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn Ihr Euch Zelte anschafft, kann auch da auf Nachhaltigkeit geachtet werden. Viele Gruppenzelte haben Alugestänge, deren Herstellung einen hohen Energieaufwand bedeutet. Es gibt aber auch Rundzelte mit Mittelstange aus Holz, die eine Alternative sein können. Wenn das Material Baumwolle oder Segeltuch ist, kommt es auf die Imprägnierung an. Da sollte beim Händler gefragt werden, wo und unter welchen Bedingungen das Material gewebt und die Zelte genäht wurden und welche Imprägniermittel (kein PFC, siehe unten) zum Einsatz kamen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fällt bei Euch die Wahl auf eher kleine Zelte aus Kunststoff, dann achtet darauf, dass diese PFC-frei sind. PFC steht für per- und polyfluorierte Chemikalien und fasst über 8.000 bekannte Stoffe zusammen. Diese Stoffe kommen in der Natur nicht vor und bauen sich auch nicht selbstständig ab. Sie reichern sich in Umwelt und Organismen an und wirken auf das Hormonsystem und die Fortpflanzung ein, einige davon sind auch krebserregend. Ihr Einsatz macht Zelte (aber auch Rucksäcke, Jacken etc.) wasser- und schmutzabweisend, deshalb werden sie leider häufig verwendet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Mobilität</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Deiner Ortsgruppe / zu Deiner Gruppenstunde</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ermutige aktiv Deine Mitglieder, mit dem Rad, zu Fuß oder dem ÖPNV zu kommen und belohne das.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beispiele:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst ein „Mobilitäts-Tagebuch“ führen und am Ende eine Gewinnerin / einen Gewinner ermitteln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst einen Fortschrittsstrahl aufhängen und jede Woche vorrücken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst jedes Kind für eine gelaufene Strecke einen Papp-Fußabdruck mit seinem Namen aufkleben lassen – so entsteht ein sichtbarer „Fußweg“ zur Gruppenstunde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst die Mitglieder dazu animieren, unterwegs Bilder von ihrem Weg zur Gruppenstunde zu machen und damit zeigen, dass es Spaß machen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst den Gewinnerinnen und Gewinnern einen Preis überreichen, z. B. einen kleinen Pokal mit „Nachhaltigkeits-Held*in“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ihr könnt als Gruppe beim Stadtradeln mitmachen: <a href="https://www.stadtradeln.de/">https://www.stadtradeln.de/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Koordiniere Fahrgemeinschaften: Hierzu kannst Du mit den Eltern eine Gruppe über die gängigen Messenger Dienste eröffnen und die Eltern auffordern, gegenseitige Fahrgemeinschaften zu organisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Treffe Dich an einem zentralen Ort: so kannst Du gemeinsam mit Deinen Mitgliedern zu Eurer Veranstaltung gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorbild sein: selbst zu Fuß oder mit dem Fahrrad ankommen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Tipp für die Kommunikation auf dem Land: &quot;Innerorts kann man laufen&quot;. Da viele Leute auf dem Land für gewisse Dinge aufs Auto angewiesen sind, wird häufig vergessen, dass Strecken innerhalb eines Ortes gut zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Mitgliedern ab 14 Jahren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst das Bewusstsein für dieses Thema fördern, indem Du Spiele oder Aktionen organisierst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beispiele:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst Dir mit Deiner Gruppe Videos, Fakten und Aussagen zur Mobilitätswende und Verkehr anschauen (diese solltest Du vorbereitet und ausgewählt haben). Beispiele für Videos findest Du auf YouTube mit dem Suchbegriff „Mobilitätswende“, weiterführende Texte gibt es bspw. hier: <a href="https://www.duh.de/informieren/verkehr/">https://www.duh.de/informieren/verkehr/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst einen Ausflug in die Stadt machen und dort verschiedene andere Verkehrsmittel ausprobieren (Bahn, Bus, Bike-Sharing) durch das Spiel Mister X, spielerisch verschiedene Verkehrsmittel erkunden (mache Dich mit Deiner Gruppe stark für nachhaltige Mobilität)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene Du kannst Orte auswählen, die gut mit dem ÖPNV zu erreichen sind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst eine Packliste erstellen, bei der nur das Wichtigste mitzubringen ist. Oft reicht ein kleiner Rucksack für ein Wochenende</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst als Gruppe zu Deiner Veranstaltung gemeinsam anreisen, das stärkt den Zusammenhalt, macht mehr Spaß und Du bist deutlich nachhaltiger unterwegs</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ist der Ort geeignet, aber nicht gut mit dem ÖPNV zu erreichen, kannst Du einen Fahrdienst vom nächstgelegenen Bahnhof organisieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hast Du viel Gepäck zu transportieren, kannst Du dieses auch vom Gepäckdienst der Bahn (<a href="https://www.gepaeckservice-bahn.de/buchung.xhtml">https://www.gepaeckservice-bahn.de/buchung.xhtml</a>) bei Dir zuhause abholen und an Deinen Wunschort liefern lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du kannst Fahrgemeinschaften organisieren bzw. zu diesen ermutigen (parken auf P+R Plätzen, Abholung an Bahnhöfen, Abholung von zuhause)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Du solltest bei Fahrten mit dem PKW ein Tempolimit von 120 km/h einhalten (siehe Positionspapier der DWJ zur nachhaltigen Mobilität und freiwilliges Tempolimit) - <a href="https://wanderjugend.de/positionen">https://wanderjugend.de/positionen</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solltet Ihr ein Reisebusunternehmen buchen, achtet darauf, eine CO2-Kompensation vorzunehmen. Mehr Informationen zur CO2-Kompensation findest Du hier: <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/freiwillige">https://www.umweltbundesamt.de/themen/freiwillige</a> co2-kompensation</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Digitales</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Digitale Medien und Geräte sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob für Kommunikation, Unterhaltung oder Bildung – wir sind fast ständig online. Laut der Jugend-Digitalstudie der Postbank 2024 verbringen Jugendliche im Durchschnitt 72 Stunden pro Woche im digitalen Raum. Das entspricht einem Tagesdurchschnitt von 9 Stunden, wobei das Smartphone mit rund 5,5 Stunden täglich die meiste Zeit in Anspruch nimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders im Schulalltag spielen digitale Geräte mittlerweile eine große Rolle: Tablets, Laptops und Smartphones sind häufig in den Unterricht integriert, dienen der Recherche und sind Teil moderner Lernkonzepte. Doch abseits des schulischen Nutzens sind soziale Medien, Streaming-Dienste und Online Spiele ebenfalls ein fester Bestandteil der digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was viele jedoch nicht wissen: Die Nutzung digitaler Dienste hat erhebliche ökologische Auswirkungen. Jede einzelne Google-Suchanfrage benötigt Strom und verursacht CO₂-Emissionen. So sind zum Beispiel 1000 Anfragen an Google genauso stromintensiv, wie einmal das Handy komplett zu laden. Klingt nicht viel? Da es jeden Tag circa 3,5 Milliarden (das ist eine Zahl mit 9 Nullen) gibt, könntest du damit alle Handys in Deutschland laden, drei Mal pro Tag. Für KI wie ChatGPT ist des noch drastischer, hier reichen knapp 100 Anfragen an die KI um so viel Strom zu verbrauchen. Zusätzlich kommt der hohe Stromverbrauch der Rechenzentren hinzu, der oft noch auf Basis fossiler Energiequellen basiert, was zu einer erheblichen Umweltbelastung führt. Darüber hinaus sind KI besonders wasserverschwenderisch. Durch das ständige Kühlen der riesigen Server-Zentren, werden gigantische Mengen an Wasser benötigt, welches dann nicht mehr als Trinkwasser zur Verfügung steht. Die Generierung eines einzigen 100-Wörter-Textes kann zwischen 0,5 und 1,5 Liter Wasser verbrauchen. Hinzu kommt der hohe Stromverbrauch der riesigen Rechenzentren, die die KI betreiben – aktuell noch oft auf Basis fossiler Energiequellen, was zu einer erheblichen Umweltbelastung führt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher ist es uns als Natur- und Umweltverband ein wichtiges Anliegen, Kindern und Jugendlichen bewusst zu machen, wie sie digitale Medien nachhaltig nutzen können. Gleichzeitig möchten wir ihnen die Möglichkeit bieten, sich aktiv Auszeiten vom digitalen Raum zu nehmen. Durch Naturerlebnisse, gemeinschaftliche Aktivitäten und kreative analoge Angebote möchten wir Alternativen aufzeigen, die zeigen, dass echte Erlebnisse wertvoller sind als ständiger Bildschirmkonsum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein bewusster Umgang mit digitalen Medien ist nicht nur für unsere mentale Gesundheit wichtig, sondern auch ein entscheidender Beitrag zum Umweltschutz. Deshalb ermutigen wir dazu, digitale und analoge Welt in Balance zu halten – für eine nachhaltige Zukunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Was Du tun kannst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sich auf smartphonefreie Zeiten einigen in denen das Smartphone nicht nur aus, sondern auch weggelegt ist</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Betreibe Deine Geräte zuhause (Router, Computer etc.) mit Ökostrom bzw. lade sie zuhause mit Ökostrom (Smartphone, Tablet etc.) auf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutze nachhaltige E-Mailanbieter, wie Posteo, Mailbox oder Tuta</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Speichere Deine E-Mails lokal auf Deinem Rechner und lösche die im Onlinepostfach</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bespreche mit dem Anbieter, der Deine Internetseite verwaltet (Hoster), dass er Deine Daten auf einem Server mit Ökostrom lagert</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Suchmaschinen z.B. Ecosia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verzichte auf Schnellladen (erhöht die Lebensdauer des Akkus)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lösche oder deaktiviere ungenutzte Apps</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nutze wo möglich WLAN statt mobiler Daten (Übertragung über Glasfaser oder Kabel ist umweltfreundlicher als Mobilfunk)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Apps Werbung und Push-Nachrichten blockieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geräte ausschalten, statt &quot;nur&quot; auf Standby zu schalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Ressourcen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch den bewussten Umgang mit Ressourcen aller Art zu fördern. Wir geben Dir Beispiele, die Du ganz einfach in Deinem Wanderjugend-Alltag einsetzen kannst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ausrüstung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ist Deine Ausrüstung langlebig und funktional hast Du länger Freude daran. Achte beim Kauf vor allem auf Qualität, Reparaturfähigkeiten, sowie eine umweltfreundliche und faire Herstellung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn eine Erneuerung unvermeidbar ist, streben wir den Kauf von gebrauchten oder upgecycelten Produkten an, um Ressourcen zu schonen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ideen und spannende Infos zu nachhaltigen Ausrüstungsgegenständen, wie Outdoorbekleidung oder Sneaker findest Du in unseren #DWJnachhaltigkeitstipps auf YouTube.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ausrüstungsgegenstände wie zum Beispiel Zelte, Biwacksäcke, Schneeschuhe oder Wassersäcke kannst Du bei der DWJ Bundesgeschäftsstelle ausleihen: <a href="https://wanderjugend.de/ausleihmaterial">https://wanderjugend.de/ausleihmaterial</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finanzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit hat auch viel mit Gleichberechtigung zu tun, und diese ergibt sich oft auch über den Zugang zu Geld. Unsere Veranstaltungen werden finanziell gefördert, sodass Übernachtungs- und Verpflegungskosten niedrig gehalten werden können, und wer kann, darf gerne durch eine freiwillige Spende mehr geben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kleidung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere DWJ-Kleidung wird unter Berücksichtigung fairer Arbeitsbedingungen und ökologischen Standards produziert. Wir bevorzugen Materialien, die nachhaltig und biologisch abbaubar sind, sowie Kleidung, die langlebig und vielseitig einsetzbar ist. Auf Massenproduktion verzichten wir weitestgehend und setzen auf Qualität statt Quantität. Wir sprechen uns gegen schnelllebige Fast Fashion aus, die oft unter schlechten Arbeitsbedingungen und mit umweltschädlichen Materialien produziert wird. Hierbei helfen Dir Labels, die strenge Qualitätskriterien vorgeben. Darunter z.B.:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- GOTS (Global Organic Textile Standard)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Fairtrade Cotton</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- ÖKO-TEX Made in Green</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>- Grüner Knopf</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir halten uns an die drei Prinzipien, die oft beim Thema Fairfashion genannt werden;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Reduce, ReUse &amp; Recycle:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Reduce (Reduzieren): Fair Fashion fördert den Kauf von langlebigen, hochwertigen Kleidungsstücken, die weniger oft ersetzt werden müssen. Statt ständig neue Trends zu folgen, wird der Fokus auf zeitlose, hochwertige Stücke gelegt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Re-Use (Wiederverwenden): Fair Fashion ermutigt, Kleidung mehrfach zu verwenden. Das bedeutet, gebrauchte Kleidungsstücke zu kaufen, Second-Hand-Mode zu bevorzugen oder auch Teile zu reparieren statt wegzuwerfen. So wird die Lebensdauer von Kleidungsstücken verlängert. Gebrauchte Kleidung findest Du auch auf Plattformen wie Vinted oder Kleinanzeigen, in Second-Hand-Shops oder auf Flohmärkten, die auch ein super Gruppenerlebnis liefern. Auch kannst Du kaputte Kleidungsstücke in Upcycling-Workshops zu neuen Gegenständen verwandeln (z.B. Jeans-Handtasche, Fahrradmantel-Gürtel, Dosen-Blumentöpfe)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Recycle (Recyceln): Wenn Kleidung nicht mehr tragbar ist, sollte sie recycelt werden. Fair Fashion Marken setzen oft auf Materialien, die am Ende ihres Lebenszyklus recycelt werden können, oder bieten Recyclingprogramme an, um alte Kleidung in neue Produkte zu verwandeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Werbeartikel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Werbeartikel und Giveaways sind umweltfreundlich und ressourcenschonend. Statt Billigprodukte setzen wir auf nützliche und langlebige Produkte, die im Alltag konkret verwendet werden können, wie wiederverwendbare Wasserflaschen, Beutel aus nachhaltigen Materialien oder Papierprodukte aus Recyclingmaterial. Die Produktion von Werbeartikeln erfolgt möglichst lokal, um den CO2-Fußabdruck zu minimieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Elektronik</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Anschaffung von Elektronik gibt es verschiedene Möglichkeiten, auf die Nachhaltigkeit zu achten. Du kannst in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis herumfragen, ob jemand ein gebrauchtes und funktionstüchtiges Gerät hat, das Du vielleicht zum Freundschaftspreis bekommst. Außerdem gibt es im Internet Portale, wo Leute gebrauchte Geräte zum Verkauf anbieten. Wenn Du Dich nun entschieden hast, dass eine dieser Varianten zur nachhaltigen Anschaffung nichts für Dich ist, dann gibt es Anbieter, die gebrauchte Geräte ankaufen, prüfen und gegebenenfalls reparieren und mit Garantie günstiger verkaufen. Diese Methode heißt „Refurbed“ und gewinnt mit der Zeit an Beliebtheit. So bekommst Du ein Gerät, das wie neu ist, Garantie hat und nachhaltiger ist als ein ganz neues Gerät. Für den großen Geldbeutel gibt es auch das Fairphone, (Ersatzteile, Selbstreparatur etc.)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem achten wir darauf, nur Geräte anzuschaffen, die den neuesten Energiesparstandards entsprechen und eine lange Lebensdauer haben. Wir bevorzugen Hersteller, die nachweislich faire Arbeitsbedingungen bieten und umweltfreundliche Produktionsprozesse nutzen. Auch hier helfen dir Zertifikate wie das VDE-Prüfzeichen. Alte Geräte werden nach Möglichkeit wiederverwendet oder fachgerecht recycelt, Infos hierzu findest du auf dem Recycling-Hof in deiner Nähe, statt sie sofort zu entsorgen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 21:41:33 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A11: Mandat zur Einreichung für Satzungsänderung an den DWV </title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/mandat-zur-einreichung-fur-satzungsanderung-an-den-dwv-38810</link>
                        <author>Bundesjugendarbeit (dort beschlossen am: 20.03.2025)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/mandat-zur-einreichung-fur-satzungsanderung-an-den-dwv-38810</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Deutsche Wanderjugend im Schwäbischen Albverein, Fabian Kempe, Vorstandsmitglied DWJ Landesverband Hessen und der Bundesjugendbeirat beantragen ein Mandat der Bundesdelegiertenversammlung zur Einreichung verschiedener Satzungsänderungen zur erhöhten Sichtbarkeit und besserem Mitspracherecht der Jugendvertretungen im Deutschen Wanderverband.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Satzung Deutscher Wanderverband:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Antrag 1: Stimmrecht für die DWJ</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Antragstext</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderung in §11 Mitgliederversammlung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Füge nach (4) den folgenden neuen Abschnitt als Abschnitt (5) ein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Die Deutsche Wanderjugend hat eine Stimme mehr als das ordentliche Mitglied mit den meisten Stimmen. Die Delegierten der Deutschen Wanderjugend werden von der Bundesdelegiertenversammlung der Deutschen Wanderjugend oder, sofern zeitlich nicht möglich, vom Bundesjugendbeirat der Deutschen Wanderjugend ernannt und entsandt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die folgenden Abschnitte (5) bis (15) verschieben sich entsprechend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Antrag 2: Klärung, wer den Vorstand erweitert.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Antragstext</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderung in § 12 Verbandsvorstand.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere Satz 1 in (1), vorher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Verbandsvorstand besteht zwingend aus dem Präsidium gem. § 5 und kann erweitert werden um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>hin zu</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Verbandsvorstand besteht zwingend aus dem Präsidium gem. § 5 und kann durch die Mitgliederversammlung erweitert werden um:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Antrag 3: Adaption der Vereinigung der Stimmen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Antragstext</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderung in §11 Mitgliederversammlung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere §11 (6) Satz 1, vorher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Delegierter kann mehrere Stimmen seines Vereins auf sich vereinen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>hin zu:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Delegierter kann bis zu 3 Stimmen seines Vereins auf sich vereinen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Antrag 4: Entfernung einheitlicher Stimmabgabe</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Antragstext</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Änderung in §11 Mitgliederversammlung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streiche §11 (6) Satz 3, vorher:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stimmabgabe eines ordentlichen Mitglieds hat einheitlich zu erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Begründung für Antrag 1</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Deutsche Wanderverband verpflichtet sich mit der Präambel seiner Satzung zur Geschlechtergerechtigkeit und Förderung der Jugend. Dennoch gibt er den vielen jungen Funktionsträgerinnen und Funktionsträgern, die in der Deutschen Wanderjugend organisiert sind, keinerlei direktes Mitspracherecht in seinem höchsten Gremium.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir stellen fest, dass Jugendmitglieder bei der Suche nach Delegierten oft übergangen werden, daher schafft der DWV hier für diese Personen eine Plattform. Den Mitgliedsvereinen steht es selbstverständlich frei, darüber hinaus Personen aus den Jugendstrukturen für deren Delegation zu bestimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das frühe Einbinden des Nachwuchses fördert und ermöglicht es, zukunftsorientiert aufgestellt zu sein und die Interessen aller Gruppen des Wanderverbands zu hören. Weiterhin wird der DWV so seiner Eigenverpflichtung gerecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Begründung für Antrag 2</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieser Antrag dient der Klarstellung, wer den Verbandsvorstand erweitert. Dies ist zwar in den Aufgaben der MV bereits implizit festgelegt; dort heißt es in §12 (13) 3. &quot;Wahl des Verbandsvorstands&quot;. Diese Änderung sorgt dafür, dass diese Information auch an der Stelle, die den Verbandsvorstand regelt, klar ersichtlich ist. Hierzu gehört insbesondere die Position der Jugend, die aus unserer Sicht von der Mitgliederversammlung bestätigt werden sollte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Begründung für Antrag 3</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie lebt von Meinungsvielfalt. Mehrere Stimmen, in Extremfällen bis zu 11, auf eine Person zu vereinen, ist aus unserer Sicht das Gegenteil. Für uns ist es fraglich, ob dies die demokratischen Grundsätze sein sollen, die wir als Verband leben möchten. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass es einer großen Kraftanstrengung benötigt, sowohl die finanziellen Mittel, sowie Delegierte an sich zu finden und sehen durch diese Änderung einen dahingehenden Kompromiss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Begründung für Antrag 4</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch hier sehen wir die Meinungsvielfalt eingeschränkt und wünschen uns, dass die Entscheidung über eine einheitliche Stimmabgabe den Delegationen obliegt und nicht durch die Satzung festgeschrieben ist. Aus unserer Sicht wird dadurch auch hier die Meinungsvielfalt unseres Verbandes deutlicher.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 21:17:29 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: FSM Kongress 2027</title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/54553</link>
                        <author>Bundesjugendbeirat (dort beschlossen am: 21.03.2025)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/54553</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bundesjugendbeirat beantragt auf Bitte der Vertrauenspersonen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesdelegiertenversammlung beschließt die Organisation eines FAIR.STARK.MITEINANDER.-Kongresses im DWJ-Jubiläumsjahr 2027.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das DWJ-Schutzkonzept ist ein herausragendes Präventionsprogramm im Jugendverbandswesen. Wir möchten zur Feier des 75-jährigen Jubiläums der DWJ und einiger seiner Landesverbände, unserem Schutzkonzept noch mehr Sichtbarkeit nach innen und außen geben. Dadurch würdigen wir auch die Arbeit, der in der in der DWJ engagierten Ehrenamtlichen. Wir wollen unser Jubiläum nicht einfach nur feiern, sondern nach innen und außen zeigen, welch hochwertige Kinder- und Jugendarbeit in der DWJ über die Jahrzehnte entstanden ist. Der Kongress soll ehrenamtsfreundlich am Wochenende stattfinden und mindestens einen ganzen Samstag dauern. Damit soll eine Anreise am Freitag möglich sein und eine Übernachtung auf Sonntag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Inhaltlich soll der Kongress die ganze Breitbreite der Präventionsarbeit abdecken und methodisch ein breites Spektrum mit Plenumsveranstaltungen, Mitmachangeboten und Diskussionsforen bereitstellen. Die Angebote werden zu einem Teil, der eine gute Sichtbarkeit der DWJ gewährleistet, durch DWJ-interne Fachkräfte abgedeckt. Dazu werden andere Jugendverbände, Fachstellen etc. zur Kooperation eingeladen, was sowohl inhaltliche Mitarbeit, aber auch Teilnehmendenwerbung einschließt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Kompetenzteam wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesjugendbeirat und den BiRefs beauftragt, einen Zeitplan und ein inhaltliches Konzept zu erstellen. Der Bundesverband wird damit beauftragt, die Finanzierung sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieser Antrag wird an die BDV gestellt, damit sich die Vereine und Verbände durch ihre Zustimmung zur Mitarbeit bereiterklären. Diese umfasst zumindest die Sichtbarmachung und Teilnehmendenwerbung in ihren Strukturen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anmerkungen: Als Arbeitsgrundlage wird mit 80 Personen (Mitwirkende und Teilnehmende) gerechnet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein zentraler, mit dem ICE erreichbarer Ort soll für die Durchführung gewählt werden, Priorität liegt bei Frankfurt (Main).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Organisation und Durchführung stehen im infrastrukturellen Bereich die Vorgaben der DWJ Nachhaltigkeitserklärung im Vordergrund.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Termin sollte erst nach den Sommerferien sein, bspw. das Wochenende 10. bis 12. September 2027, das Wochenende nach dem Gründungstag der DWJ am 7. September.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 21:07:09 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Klare Haltung für Vielfalt, Demokratie und gegen Verfassungs- und Menschenfeinde</title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52688</link>
                        <author>Bundesjugendbeirat (dort beschlossen am: 25.02.2024)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52688</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><strong>Die Deutsche Wanderjugend (DWJ) bekennt sich zu den Grundwerten einer offenen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft. Als weltoffener und toleranter Verband sehen wir es als unsere Verantwortung an, eine klare Haltung gegen Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, wie etwa Antisemitismus, Chauvinismus oder Ausländerfeindlichkeit einzunehmen. Wer nationalistisch, völkisch oder antidemokratisch ist hat bei uns keinen Platz.. Stattdessen stehen unsere Verbände für Toleranz, Respekt, Vielfalt und Solidarität und setzen sich als verbindende Akteure aktiv für eine friedliche Gesellschaft und einen respektvollen Dialog ein, der diese Werte schützt und fördert. Die DWJ lebt vom Engagement ihrer Mitglieder – Engagement und gesellschaftliche Teilhabe sind Grundbausteine unserer Demokratie.</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratie in Offenheit und Vielfalt</strong><br><br>
Die DWJ steht auf dem Boden des Grundgesetzes. Sie bekennt sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung und setzt sich für die uneingeschränkte Wahrung der Menschenrechte ein. Wir streben eine offene und vielfältige Gesellschaft an, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung und sozialer Hintergründe gleichberechtigt miteinander leben.<br>
Wir erleben, dass unsere Aktivitäten verbinden, unsere Verbände und Vereine bieten eine Plattform, die Menschen unterschiedlicher Lebensweisen und Hintergründe zusammenbringt. Wandern sowie die weiteren Aktionsfelder der DWJ sind geeignet, die Überwindung verschiedener wahrgenommener Grenzen, ob geographisch, sozial oder interkulturell zu ermöglichen und einen Austausch zu fördern. Wir verstehen unser Bemühen um Völkerverständigung als aktive Friedensarbeit und sehen die Vielfalt der Menschen als Bereicherung für unsere Gesellschaft.<br>
Unsere Aktivitäten schaffen Möglichkeiten, in einer lebendigen Gemeinschaft zusammen Natur und Kultur zu prägen, zu schützen und zu erleben, unabhängig von Herkunft und Hintergrund. Dabei legen wir großen Wert auf Offenheit, Zugänglichkeit und Anerkennung und fördern den respektvollen Umgang miteinander, damit erteilen wir menschenverachtenden Ideologien eine klare Absage.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Verfassungs- und Menschenfeinde haben bei uns keinen Platz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen auf Aufklärung und Bildung, um Vorurteile abzubauen und für die Grundsätze von Demokratie, Vielfalt und Toleranz zu sensibilisieren. Wir treten aktiv gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Ungleichwertigkeitsüberzeugungen, wie etwa Antisemitismus, Rassismus und Hass ein. Diese klare Haltung entspricht nicht zuletzt der historischen Verpflichtung gegenüber den Opfern der Gräueltaten des Nationalsozialismus und des Holocaust in Deutschlands dunkelster Epoche. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen!<br>
Menschenverachtenden Ideologien setzen wir eine bunte und lebendige Vereinslandschaft entgegen, die sich als offen für alle versteht und von der Unterschiedlichkeit, der Begegnung und dem Austausch ihrer Mitglieder lebt.<br><br><strong>Klare Stellung und Abgrenzung innerhalb des Verbands </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die DWJ nimmt eine klare Haltung ein: Mitglieder, die nationalistische, völkische, menschenverachtende oder antidemokratische Inhalte verbreiten und die aktiv gegen unsere Grundwerte verstoßen, werden nicht toleriert. Alle ergreifen Maßnahmen, die sicherstellen, dass solche Ansichten nicht in unserem Namen verbreitet werden. Sie wirken unter Achtung der Autonomie ihrer Ortsgruppen und deren satzungsbedingten Möglichkeiten darauf hin, dass auch diese dies nicht tolerieren.<br>
Wir werden keine Gelegenheit bieten, um nationalistische, völkische, menschenverachtende oder antidemokratische Inhalte zu verbreiten und zu legitimieren – weder digital noch analog etwa bei Veranstaltungen.<br>
Am politischen und gesellschaftlichen Diskurs werden sich die Verbände beteiligen und zu Äußer--ungen, die unseren Werten widersprechen, deutlich und kritisch Stellung beziehen. Das schließt eine deutliche Positionierung gegen die Verwendung menschenverachtender, rassistischer, antisemitischer und ausgrenzender Sprache sowie die ideologische Umdeutung von Begriffen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die DWJ wird gegen Extremismus und für eine weltoffene Gesellschaft Flagge zeigen.<br><br><strong>Eine starke Demokratie braucht ein starkes Ehrenamt</strong><br><br>
Nie wieder ist jetzt! - der DWV und die DWJ rufen alle Menschen, die sich als Teil der weltoffenen und demokratischen Mehrheit verstehen, dazu auf sich (weiter) in unseren Strukturen zu engagieren, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und ihrer individuellen Fähigkeiten, Stärken und Interessen.<br><br>
Die Möglichkeit der Teilnahme am demokratischen Prozess und die Einhaltung der Menschenrechte sind für uns unverhandelbar. Wir unterstützen Institutionen, die sich dafür ebenfalls einsetzen, und widersetzen uns jeglichen Versuchen, diese Prinzipien einzuschränken. Die Verbände ermutigen ihre Mitglieder dazu, aktiv an demokratischen Prozessen teilzunehmen und sich für die Stärkung dieser Werte einzusetzen. Denn die Bewahrung unserer Demokratie braucht leidenschaftlichen Einsatz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Umgang mit Unterwanderungsversuchen in unseren Strukturen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitglieder der DWJ sind sich bewusst, dass es in ihren Organisationen Unterwanderungsversuche rechtsextremistischer Strömungen geben kann. Beide Verbände werden mit ihren Mitgliedern aktiv in einen offenen Dialog gehen, um solche Versuche zu erkennen und abzuwehren. Dazu gehören auch Schulungen für Funktionskräfte und Mitglieder sowie eine gemeinsame Erarbeitung von Richtlinien für den Umgang mit Unterwanderungsversuchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Transparente Kommunikation </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitglieder der DWJ werden ihre Positionen und Maßnahmen transparent kommunizieren. Eine offene und ehrliche Kommunikation ist entscheidend, um das Vertrauen in die Werte und Prinzipien der Verbände zu stärken.<br>
Die Mitglieder der DWJ bekräftigen mit diesem Papier ihr Engagement für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft. Wir sind überzeugt, dass durch diese klare Stellungnahme und präventive Maßnahmen die Wanderverbände als sichere Räume für Toleranz und demokratische Werte erhalten bleiben.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 14 Apr 2024 11:55:38 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Klare Haltung für Vielfalt, Demokratie und gegen Verfassungs- und Menschenfeinde</title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52687</link>
                        <author>Bundesjugendbeirat (dort beschlossen am: 25.02.2024)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52687</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><strong>Die Deutsche Wanderjugend (DWJ) bekennt sich zu den Grundwerten einer offenen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft. Als weltoffener und toleranter Verband sehen wir es als unsere Verantwortung an, eine klare Haltung gegen Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, wie etwa Antisemitismus, Chauvinismus oder Ausländerfeindlichkeit einzunehmen. Wer nationalistisch, völkisch oder antidemokratisch ist hat bei uns keinen Platz.. Stattdessen stehen unsere Verbände für Toleranz, Respekt, Vielfalt und Solidarität und setzen sich als verbindende Akteure aktiv für eine friedliche Gesellschaft und einen respektvollen Dialog ein, der diese Werte schützt und fördert. Die DWJ lebt vom Engagement ihrer Mitglieder – Engagement und gesellschaftliche Teilhabe sind Grundbausteine unserer Demokratie.</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratie in Offenheit und Vielfalt</strong><br><br>
Die DWJ steht auf dem Boden des Grundgesetzes. Sie bekennt sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung und setzt sich für die uneingeschränkte Wahrung der Menschenrechte ein. Wir streben eine offene und vielfältige Gesellschaft an, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung und sozialer Hintergründe gleichberechtigt miteinander leben.<br>
Wir erleben, dass unsere Aktivitäten verbinden, unsere Verbände und Vereine bieten eine Plattform, die Menschen unterschiedlicher Lebensweisen und Hintergründe zusammenbringt. Wandern sowie die weiteren Aktionsfelder der DWJ sind geeignet, die Überwindung verschiedener wahrgenommener Grenzen, ob geographisch, sozial oder interkulturell zu ermöglichen und einen Austausch zu fördern. Wir verstehen unser Bemühen um Völkerverständigung als aktive Friedensarbeit und sehen die Vielfalt der Menschen als Bereicherung für unsere Gesellschaft.<br>
Unsere Aktivitäten schaffen Möglichkeiten, in einer lebendigen Gemeinschaft zusammen Natur und Kultur zu prägen, zu schützen und zu erleben, unabhängig von Herkunft und Hintergrund. Dabei legen wir großen Wert auf Offenheit, Zugänglichkeit und Anerkennung und fördern den respektvollen Umgang miteinander, damit erteilen wir menschenverachtenden Ideologien eine klare Absage.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Verfassungs- und Menschenfeinde haben bei uns keinen Platz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen auf Aufklärung und Bildung, um Vorurteile abzubauen und für die Grundsätze von Demokratie, Vielfalt und Toleranz zu sensibilisieren. Wir treten aktiv gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Ungleichwertigkeitsüberzeugungen, wie etwa Antisemitismus, Rassismus und Hass ein. Diese klare Haltung entspricht nicht zuletzt der historischen Verpflichtung gegenüber den Opfern der Gräueltaten des Nationalsozialismus und des Holocaust in Deutschlands dunkelster Epoche. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen!<br>
Menschenverachtenden Ideologien setzen wir eine bunte und lebendige Vereinslandschaft entgegen, die sich als offen für alle versteht und von der Unterschiedlichkeit, der Begegnung und dem Austausch ihrer Mitglieder lebt.<br><br><strong>Klare Stellung und Abgrenzung innerhalb des Verbands </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die DWJ nimmt eine klare Haltung ein: Mitglieder, die nationalistische, völkische, menschenverachtende oder antidemokratische Inhalte verbreiten und die aktiv gegen unsere Grundwerte verstoßen, werden nicht toleriert. Alle ergreifen Maßnahmen, die sicherstellen, dass solche Ansichten nicht in unserem Namen verbreitet werden. Sie wirken unter Achtung der Autonomie ihrer Ortsgruppen und deren satzungsbedingten Möglichkeiten darauf hin, dass auch diese dies nicht tolerieren.<br>
Wir werden keine Gelegenheit bieten, um nationalistische, völkische, menschenverachtende oder antidemokratische Inhalte zu verbreiten und zu legitimieren – weder digital noch analog etwa bei Veranstaltungen.<br>
Am politischen und gesellschaftlichen Diskurs werden sich die Verbände beteiligen und zu Äußer--ungen, die unseren Werten widersprechen, deutlich und kritisch Stellung beziehen. Das schließt eine deutliche Positionierung gegen die Verwendung menschenverachtender, rassistischer, antisemitischer und ausgrenzender Sprache sowie die ideologische Umdeutung von Begriffen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktiv sein bei der DWJ, dass heißt Teil einer Bewegung zu sein, die aktiv für Toleranz, Respekt, Vielfalt und Solidarität einsteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Umgang mit Unterwanderungsversuchen in unseren Strukturen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitglieder der DWJ sind sich bewusst, dass es in ihren Organisationen Unterwanderungsversuche rechtsextremistischer Strömungen geben kann. Beide Verbände werden mit ihren Mitgliedern aktiv in einen offenen Dialog gehen, um solche Versuche zu erkennen und abzuwehren. Dazu gehören auch Schulungen für Funktionskräfte und Mitglieder sowie eine gemeinsame Erarbeitung von Richtlinien für den Umgang mit Unterwanderungsversuchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Transparente Kommunikation </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitglieder der DWJ werden ihre Positionen und Maßnahmen transparent kommunizieren. Eine offene und ehrliche Kommunikation ist entscheidend, um das Vertrauen in die Werte und Prinzipien der Verbände zu stärken.<br>
Die Mitglieder der DWJ bekräftigen mit diesem Papier ihr Engagement für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft. Wir sind überzeugt, dass durch diese klare Stellungnahme und präventive Maßnahmen die Wanderverbände als sichere Räume für Toleranz und demokratische Werte erhalten bleiben.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 14 Apr 2024 11:50:31 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Klare Haltung für Vielfalt, Demokratie und gegen Verfassungs- und Menschenfeinde</title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52686</link>
                        <author>Bundesjugendbeirat (dort beschlossen am: 25.02.2024)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52686</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><strong>Die Deutsche Wanderjugend (DWJ) bekennt sich zu den Grundwerten einer offenen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft. Als weltoffener und toleranter Verband sehen wir es als unsere Verantwortung an, eine klare Haltung gegen Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, wie etwa Antisemitismus, Chauvinismus oder Ausländerfeindlichkeit einzunehmen. Wer nationalistisch, völkisch oder antidemokratisch ist hat bei uns keinen Platz.. Stattdessen stehen unsere Verbände für Toleranz, Respekt, Vielfalt und Solidarität und setzen sich als verbindende Akteure aktiv für eine friedliche Gesellschaft und einen respektvollen Dialog ein, der diese Werte schützt und fördert. Die DWJ lebt vom Engagement ihrer Mitglieder – Engagement und gesellschaftliche Teilhabe sind Grundbausteine unserer Demokratie.</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Offenheit und Vielfalt </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die DWJ setzt sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft ein, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung und sozialer Hintergründe gleichberechtigt miteinander leben. Wandern verbindet über Grenzen hinweg – der Wandersport in seiner Vielfalt bietet eine Plattform, die Menschen unterschiedlicher Lebensweisen und Hintergründe zusammenbringt. Wandern sowie die weiteren Aktionsfelder der DWJ sind geeignet, den interkulturellen Austausch sowie die Verständigung zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu fördern. Wir verstehen unser Bemühen um Völkerverständigung als aktive Friedensarbeit und sehen die Vielfalt der Menschen als Bereicherung für unsere Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Aktivitäten schaffen Möglichkeiten, in einer lebendigen Gemeinschaft zusammen Natur und Kultur zu prägen, zu schützen und zu erleben, unabhängig von Herkunft und Hintergrund. Dabei legen wir großen Wert auf Fairness und Anerkennung, fördern den respektvollen Umgang miteinander und setzen uns aktiv gegen Diskriminierung ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratie und Menschenrechte </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitglieder der DWJ stehen auf dem Boden des Grundgesetzes. Sie bekennen sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung und setzen sich für die uneingeschränkte Wahrung der Menschen- und Grundrechte, also für Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung, ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Möglichkeit der Teilnahme am demokratischen Prozess und die Einhaltung der Menschenrechte sind für uns unverhandelbar. Wir unterstützen Institutionen, die sich dafür ebenfalls einsetzen, und widersetzen uns jeglichen Versuchen, diese Prinzipien einzuschränken. Die Verbände ermutigen ihre Mitglieder dazu, aktiv an demokratischen Prozessen teilzunehmen und sich für die Stärkung dieser Werte einzusetzen. Denn die Bewahrung unserer Demokratie braucht leidenschaftlichen Einsatz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Verfassungs- und Menschenfeinde haben bei uns keinen Platz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen auf Aufklärung und Bildung, um Vorurteile abzubauen und für die Grundsätze von Demokratie, Vielfalt und Toleranz zu sensibilisieren. Wir treten aktiv gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Ungleichwertigkeitsüberzeugungen, wie etwa Antisemitismus, Rassismus und Hass ein. Diese klare Haltung entspricht nicht zuletzt der historischen Verpflichtung gegenüber den Opfern der Gräueltaten des Nationalsozialismus und des Holocaust in Deutschlands dunkelster Epoche. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen!<br>
Menschenverachtenden Ideologien setzen wir eine bunte und lebendige Vereinslandschaft entgegen, die sich als offen für alle versteht und von der Unterschiedlichkeit, der Begegnung und dem Austausch ihrer Mitglieder lebt.<br><br><strong>Klare Stellung und Abgrenzung innerhalb des Verbands </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die DWJ nimmt eine klare Haltung ein: Mitglieder, die nationalistische, völkische, menschenverachtende oder antidemokratische Inhalte verbreiten und die aktiv gegen unsere Grundwerte verstoßen, werden nicht toleriert. Alle ergreifen Maßnahmen, die sicherstellen, dass solche Ansichten nicht in unserem Namen verbreitet werden. Sie wirken unter Achtung der Autonomie ihrer Ortsgruppen und deren satzungsbedingten Möglichkeiten darauf hin, dass auch diese dies nicht tolerieren.<br>
Wir werden keine Gelegenheit bieten, um nationalistische, völkische, menschenverachtende oder antidemokratische Inhalte zu verbreiten und zu legitimieren – weder digital noch analog etwa bei Veranstaltungen.<br>
Am politischen und gesellschaftlichen Diskurs werden sich die Verbände beteiligen und zu Äußer--ungen, die unseren Werten widersprechen, deutlich und kritisch Stellung beziehen. Das schließt eine deutliche Positionierung gegen die Verwendung menschenverachtender, rassistischer, antisemitischer und ausgrenzender Sprache sowie die ideologische Umdeutung von Begriffen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktiv sein bei der DWJ, dass heißt Teil einer Bewegung zu sein, die aktiv für Toleranz, Respekt, Vielfalt und Solidarität einsteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Umgang mit Unterwanderungsversuchen in unseren Strukturen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitglieder der DWJ sind sich bewusst, dass es in ihren Organisationen Unterwanderungsversuche rechtsextremistischer Strömungen geben kann. Beide Verbände werden mit ihren Mitgliedern aktiv in einen offenen Dialog gehen, um solche Versuche zu erkennen und abzuwehren. Dazu gehören auch Schulungen für Funktionskräfte und Mitglieder sowie eine gemeinsame Erarbeitung von Richtlinien für den Umgang mit Unterwanderungsversuchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Transparente Kommunikation </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitglieder der DWJ werden ihre Positionen und Maßnahmen transparent kommunizieren. Eine offene und ehrliche Kommunikation ist entscheidend, um das Vertrauen in die Werte und Prinzipien der Verbände zu stärken.<br>
Die Mitglieder der DWJ bekräftigen mit diesem Papier ihr Engagement für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft. Wir sind überzeugt, dass durch diese klare Stellungnahme und präventive Maßnahmen die Wanderverbände als sichere Räume für Toleranz und demokratische Werte erhalten bleiben.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 14 Apr 2024 11:39:15 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Klare Haltung für Vielfalt, Demokratie und gegen Extremismus</title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52685</link>
                        <author>Bundesjugendbeirat (dort beschlossen am: 25.02.2024)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52685</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><strong>Die Deutsche Wanderjugend (DWJ) bekennt sich zu den Grundwerten einer offenen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft. Als weltoffener und toleranter Verband sehen wir es als unsere Verantwortung an, eine klare Haltung gegen rechts- und linksextreme sowie anderweitig menschenverachtende Strömungen einzunehmen. Unsere Verbände stehen für Toleranz, Respekt, Vielfalt und Solidarität und setzen sich als verbindende Akteure aktiv für eine friedliche Gesellschaft und einen respektvollen Dialog ein, der diese Werte schützt und fördert. Die DWJ lebt vom Engagement ihrer Mitglieder – Engagement und gesellschaftliche Teilhabe sind Grundbausteine unserer Demokratie.</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Offenheit und Vielfalt </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die DWJ setzt sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft ein, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung und sozialer Hintergründe gleichberechtigt miteinander leben. Wandern verbindet über Grenzen hinweg – der Wandersport in seiner Vielfalt bietet eine Plattform, die Menschen unterschiedlicher Lebensweisen und Hintergründe zusammenbringt. Wandern sowie die weiteren Aktionsfelder der DWJ sind geeignet, den interkulturellen Austausch sowie die Verständigung zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu fördern. Wir verstehen unser Bemühen um Völkerverständigung als aktive Friedensarbeit und sehen die Vielfalt der Menschen als Bereicherung für unsere Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Aktivitäten schaffen Möglichkeiten, in einer lebendigen Gemeinschaft zusammen Natur und Kultur zu prägen, zu schützen und zu erleben, unabhängig von Herkunft und Hintergrund. Dabei legen wir großen Wert auf Fairness und Anerkennung, fördern den respektvollen Umgang miteinander und setzen uns aktiv gegen Diskriminierung ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratie und Menschenrechte </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitglieder der DWJ stehen auf dem Boden des Grundgesetzes. Sie bekennen sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung und setzen sich für die uneingeschränkte Wahrung der Menschen- und Grundrechte, also für Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung, ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Möglichkeit der Teilnahme am demokratischen Prozess und die Einhaltung der Menschenrechte sind für uns unverhandelbar. Wir unterstützen Institutionen, die sich dafür ebenfalls einsetzen, und widersetzen uns jeglichen Versuchen, diese Prinzipien einzuschränken. Die Verbände ermutigen ihre Mitglieder dazu, aktiv an demokratischen Prozessen teilzunehmen und sich für die Stärkung dieser Werte einzusetzen. Denn die Bewahrung unserer Demokratie braucht leidenschaftlichen Einsatz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ablehnung von Extremismus und menschenverachtender Ideologien </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitglieder der DWJ lehnen jegliche Form von Extremismus ab, insbesondere Rechtsextremismus und menschenverachtende Ideologien. Wir setzen auf Aufklärung und Bildung, um Vorurteile abzubauen und für die Grundsätze von Demokratie, Vielfalt und Toleranz zu sensibilisieren. Wir treten aktiv gegen jede Form von Diskriminierung, Antisemitismus, Rassismus und Hass ein. Diese klare Haltung entspricht nicht zuletzt der historischen Verpflichtung gegenüber den Opfern der Gräueltaten des Nationalsozialismus und des Holocaust in Deutschlands dunkelster Epoche. Die Geschichte darf sich nicht wiederholen!<br><br><strong>Klare Stellung und Abgrenzung innerhalb des Verbands </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die DWJ nimmt eine klare Haltung ein: Mitglieder, die extremistische Inhalte verbreiten und die aktiv gegen unsere Grundwerte verstoßen, werden nicht toleriert. Alle ergreifen Maßnahmen, die sicherstellen, dass extremistische Ansichten nicht in unserem Namen verbreitet werden. Sie wirken unter Achtung der Autonomie ihrer Ortsgruppen und deren satzungsbedingten Möglichkeiten darauf hin, dass auch diese dies nicht tolerieren.<br>
Wir werden keine Gelegenheit bieten, um extremistische Inhalte zu verbreiten und zu legitimieren – weder digital noch analog etwa bei Veranstaltungen.<br>
Am politischen und gesellschaftlichen Diskurs werden sich die Verbände beteiligen und zu Äußer--ungen, die unseren Werten widersprechen, deutlich und kritisch Stellung beziehen. Das schließt eine deutliche Positionierung gegen die Verwendung menschenverachtender, rassistischer, antisemitischer und ausgrenzender Sprache sowie die ideologische Umdeutung von Begriffen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die DWJ wird gegen Extremismus und für eine weltoffene Gesellschaft Flagge zeigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Umgang mit Unterwanderungsversuchen in unseren Strukturen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitglieder der DWJ sind sich bewusst, dass es in ihren Organisationen Unterwanderungsversuche rechtsextremistischer Strömungen geben kann. Beide Verbände werden mit ihren Mitgliedern aktiv in einen offenen Dialog gehen, um solche Versuche zu erkennen und abzuwehren. Dazu gehören auch Schulungen für Funktionskräfte und Mitglieder sowie eine gemeinsame Erarbeitung von Richtlinien für den Umgang mit Unterwanderungsversuchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Transparente Kommunikation </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitglieder der DWJ werden ihre Positionen und Maßnahmen transparent kommunizieren. Eine offene und ehrliche Kommunikation ist entscheidend, um das Vertrauen in die Werte und Prinzipien der Verbände zu stärken.<br>
Die Mitglieder der DWJ bekräftigen mit diesem Papier ihr Engagement für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft. Wir sind überzeugt, dass durch diese klare Stellungnahme und präventive Maßnahmen die Wanderverbände als sichere Räume für Toleranz und demokratische Werte erhalten bleiben.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 14 Apr 2024 11:38:28 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Selbstverpflichtung: nachhaltige Mobilität und freiwilliges Tempolimit (120 km/h) bei DWJ-Fahrten </title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52683</link>
                        <author>Bundesjugendbeirat (dort beschlossen am: 05.03.2024)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52683</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Mitglieder der Deutschen Wanderjugend sind verbunden durch die Überzeugung, dass es unser Klima und unsere Umwelt zu schützen gilt (s. Leitbild der DWJ). Als Jugendverband mit einer langen Tradition in den Feldern Nachhaltigkeit möchten wir dies in verschiedenen Formen ökologischen Handelns ausdrücken (s. DWJ-Nachhaltigkeitserklärung 2015). Ein wichtiger Aspekt ist dabei die nachhaltige Mobilität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher beschließt die Bundesdelegiertenversammlung der Deutschen Wanderjugend folgende Klimaschutzmaßnahmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Grundsätzlich empfehlen wir die Nutzung nachhaltiger Fortbewegungsmittel. Bei DWJ-bezogenen Fahrten, die per PKW erfolgen müssen, gilt ein freiwilliges Tempolimit von maximal 120 km/h auf Autobahnen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Der Bundesjugendbeirat und die DWJ Bundesgeschäftsstelle unterstützen dieses Vorhaben und werden beauftragt:</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Bei der Auswahl zukünftiger Tagungsorte die Erreichbarkeit mit öffentlichem Verkehrsmittel zu priorisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Vor unseren Erwachsenenstrukturen, eine Selbstverpflichtung zum Tempolimit einzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) Öffentlichkeitswirksam die Selbstverpflichtung publizieren und diese Position an politische Entscheidungsträger*innen heranzutragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Begründung: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einführung des oben beschriebenen Tempolimits, sowie der begleitenden Maßnahmen hätten mehrere positive Effekte auf verschiedenen Ebenen, die wir mittels dieses Antrags aktiv in die öffentliche Debatte einbringen möchten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Tempolimit ist Klimaschutz </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist bewiesen, dass CO2-Emissionen zur globalen Erderwärmung beitragen. Ein Großteil aller CO2-Emissionen stammen aus dem Verkehr und der dortigen Nutzung fossiler Brennstoffe. Ein generelles Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen könnte die Treibhausgasemissionen jährlich <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/tempolimits-koennten-mehr-treibhausgase-sparen-als">nach Angaben des Umweltbundesamts</a> um 4,2 Prozent oder rund 6,7 Millionen Tonnen ⁠CO2⁠-Äquivalente pro Jahr verringern. Mittlerweile setzen sich viele Initiativen und Bündnisse für das Tempolimit ein, wie zum Beispiel die Deutsche Umwelthilfe. Diese hebt hervor, dass keine andere Einzelmaßnahme im Verkehrsbereich ein so großes CO2-Einsparpotential birgt, welches kurzfristig und so gut wie kostenlos umsetzbar ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Tempolimit schützt Leben</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es besteht ein fester Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Unfallhäufigkeit und vor allem auch der Unfallintensität. Die Einführung eines Tempolimits würde nachweislich zu weniger Toten und Verletzten auf deutschen Straßen führen. Die Reduktion der Geschwindigkeit bewirkt gleichzeitig auch eine Reduktion von Unfällen (BUND Kurzinfo 2019). Dies ist nur einer vieler Faktoren, der unser aller Lebensqualität beeinflussen kann. Von einem Tempolimit kann auch die Luftqualität durch Feinstaubbelastung<a href="#_ftn1">[1]</a> positiv beeinflusst werden, sowie das Fahren für viele stressfreier gemacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Tempolimit als Zeichen für den Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Obwohl es bereits seit den 1990er-Jahren deutschlandweite Debatten zum Tempolimit gibt, polarisiert das Thema nach wie vor. Laut einer Onlineumfrage vom Mai 2023 sind rund 54 Prozent aller ADAC-Mitglieder für ein generelles Tempolimit, was wir als deutliche Aufforderung zur Neuverhandlung des Themas verstehen. Wir möchten uns mit diesem Antrag der Mehrheit anschließen, indem wir uns ganz deutlich und öffentlichkeitswirksam für ein Tempolimit positionieren. Gleichzeitig möchten wir die Tempolimit-Debatte nutzen, um auf die damit verbundenen Interessen unserer Mitglieder aufmerksam zu machen. Dazu zählt der deutschlandweite Ausbau nachhaltiger Infrastrukturen, die eine realistische Alternative sein müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für einen Jugendverband, der Umweltschutz fest in seinem Leitbild verankert, ist es nicht nur logische Konsequenz, sondern auch moralische Verpflichtung, mit diesem Antrag ein deutliches Zeichen für eine nachhaltigere Zukunft zu setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> Fast jede zweite Person in Deutschland lebt in bis zu 5 km Nähe von Autobahnen und würde direkt von besserer Luft profitieren (Bauernschuster &amp; Traxler 2021).</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 14 Apr 2024 11:32:35 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Selbstverpflichtung: nachhaltige Mobilität und freiwilliges Tempolimit (120 km/h) bei DWJ-Fahrten </title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52682</link>
                        <author>Bundesjugendbeirat (dort beschlossen am: 05.03.2024)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52682</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Mitglieder der Deutschen Wanderjugend sind verbunden durch die Überzeugung, dass es unser Klima und unsere Umwelt zu schützen gilt (s. Leitbild der DWJ). Als Jugendverband mit einer langen Tradition in den Feldern Nachhaltigkeit möchten wir dies in verschiedenen Formen ökologischen Handelns ausdrücken (s. DWJ-Nachhaltigkeitserklärung 2015). Ein wichtiger Aspekt ist dabei die nachhaltige Mobilität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher beschließt die Bundesdelegiertenversammlung der Deutschen Wanderjugend folgende Klimaschutzmaßnahmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Grundsätzlich empfehlen wir die Nutzung nachhaltiger Fortbewegungsmittel. Bei DWJ-bezogenen Fahrten, die per PKW erfolgen müssen, gilt ein freiwilliges Tempolimit von maximal 120 km/h auf Autobahnen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Der Bundesjugendbeirat und die DWJ Bundesgeschäftsstelle unterstützen dieses Vorhaben und werden beauftragt:</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Bei der Auswahl zukünftiger Tagungsorte die Erreichbarkeit mit öffentlichem Verkehrsmittel zu priorisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Vor unseren Erwachsenenstrukturen, eine Selbstverpflichtung zum Tempolimit einzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) Öffentlichkeitswirksam das Tempolimit fordern und diese Forderung an politische Entscheidungsträger*innen heranzutragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Begründung: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einführung des oben beschriebenen Tempolimits, sowie der begleitenden Maßnahmen hätten mehrere positive Effekte auf verschiedenen Ebenen, die wir mittels dieses Antrags aktiv in die öffentliche Debatte einbringen möchten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Tempolimit ist Klimaschutz </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist bewiesen, dass CO2-Emissionen zur globalen Erderwärmung beitragen. Ein Großteil aller CO2-Emissionen stammen aus dem Verkehr und der dortigen Nutzung fossiler Brennstoffe. Ein generelles Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen könnte die Treibhausgasemissionen jährlich <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/tempolimits-koennten-mehr-treibhausgase-sparen-als">nach Angaben des Umweltbundesamts</a> um 4,2 Prozent oder rund 6,7 Millionen Tonnen ⁠CO2⁠-Äquivalente pro Jahr verringern. Mittlerweile setzen sich viele Initiativen und Bündnisse für das Tempolimit ein, wie zum Beispiel die Deutsche Umwelthilfe. Diese hebt hervor, dass keine andere Einzelmaßnahme im Verkehrsbereich ein so großes CO2-Einsparpotential birgt, welches kurzfristig und so gut wie kostenlos umsetzbar ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Tempolimit schützt Leben</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es besteht ein fester Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Unfallhäufigkeit und vor allem auch der Unfallintensität. Die Einführung eines Tempolimits würde nachweislich zu weniger Toten und Verletzten auf deutschen Straßen führen. Die Reduktion der Geschwindigkeit bewirkt gleichzeitig auch eine Reduktion von Unfällen (BUND Kurzinfo 2019). Dies ist nur einer vieler Faktoren, der unser aller Lebensqualität beeinflussen kann. Von einem Tempolimit kann auch die Luftqualität durch Feinstaubbelastung<a href="#_ftn1">[1]</a> positiv beeinflusst werden, sowie das Fahren für viele stressfreier gemacht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Tempolimit als Zeichen für den Klimaschutz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Obwohl es bereits seit den 1990er-Jahren deutschlandweite Debatten zum Tempolimit gibt, polarisiert das Thema nach wie vor. Laut einer Onlineumfrage vom Mai 2023 sind rund 54 Prozent aller ADAC-Mitglieder für ein generelles Tempolimit, was wir als deutliche Aufforderung zur Neuverhandlung des Themas verstehen. Wir möchten uns mit diesem Antrag der Mehrheit anschließen, indem wir uns ganz deutlich und öffentlichkeitswirksam für ein Tempolimit positionieren. Gleichzeitig möchten wir die Tempolimit-Debatte nutzen, um auf die damit verbundenen Interessen unserer Mitglieder aufmerksam zu machen. Dazu zählt der deutschlandweite Ausbau nachhaltiger Infrastrukturen, die eine realistische Alternative sein müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für einen Jugendverband, der Umweltschutz fest in seinem Leitbild verankert, ist es nicht nur logische Konsequenz, sondern auch moralische Verpflichtung, mit diesem Antrag ein deutliches Zeichen für eine nachhaltigere Zukunft zu setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> Fast jede zweite Person in Deutschland lebt in bis zu 5 km Nähe von Autobahnen und würde direkt von besserer Luft profitieren (Bauernschuster &amp; Traxler 2021).</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 14 Apr 2024 11:31:43 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä8 zu A6: Klare Haltung für Vielfalt, Demokratie und gegen Verfassungs- und Menschenfeinde</title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52688/amendment/60243</link>
                        <author>Fabian und Jakob (LV Hessen und JSWV)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52688/amendment/60243</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22081_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 61 bis 84:</h4><div><p>Die DWJ wird gegen Extremismus und für eine weltoffene Gesellschaft Flagge zeigen<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">.<br><br><strong>Eine starke Demokratie braucht ein starkes Ehrenamt</strong><br><br>Nie wieder ist jetzt! - der DWV und die DWJ rufen alle Menschen, die sich als Teil der weltoffenen und demokratischen Mehrheit verstehen, dazu auf sich (weiter) in unseren Strukturen zu engagieren, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und ihrer individuellen Fähigkeiten, Stärken und Interessen.<br><br>Die Möglichkeit der Teilnahme am demokratischen Prozess und die Einhaltung der Menschenrechte sind für uns unverhandelbar. Wir unterstützen Institutionen, die sich dafür ebenfalls einsetzen, und widersetzen uns jeglichen Versuchen, diese Prinzipien einzuschränken. Die Verbände ermutigen ihre Mitglieder dazu, aktiv an demokratischen Prozessen teilzunehmen und sich für die Stärkung dieser Werte einzusetzen. Denn die Bewahrung unserer Demokratie braucht leidenschaftlichen Einsatz</del></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><strong>Umgang mit Unterwanderungsversuchen in unseren Strukturen </strong></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><strong>Prävention gegen Unterwanderungsversuche, Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung</strong></p><p>Die Mitglieder der DWJ sind sich bewusst, dass <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">es</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">sie als grüner Jugendverband,</ins> in <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">ihren Organisationen Unterwanderungsversuche rechtsextremistischer</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">dem unter anderem Brauchtumspflege und Gemeinschaftserlebnisse eine zentrale Rolle spielen, ein attraktives Ziel für Unterwanderung durchnationalistische, völkische, menschenverachtende oder antidemokratische</ins> Strömungen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">geben kann</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">ist</ins>. Beide Verbände werden mit ihren Mitgliedern aktiv in einen offenen Dialog gehen, um <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">solche Versuche</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">dem</ins> zu <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">erkennen und abzuwehren</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">begegnen</ins>. Dazu <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">gehören auch </del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">setzen wir auf Prävention, Bildungsarbeit und Hilfe. Betroffene Personen und Strukutren sollen wissen, dass sie nicht alleine gelassen werden.<br><br>unter anderem durch Wir werden </ins>Schulungen für Funktionskräfte und Mitglieder sowie eine gemeinsame Erarbeitung von Richtlinien für den Umgang mit Unterwanderungsversuchen<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> entwickeln.<br>Darüber hinaus wollen wir auch für die Schulungen unserer Jugend- und Wanderleitungen Bildungsbausteine entwickeln, die den Umgang mit menschenverachtenden Ideologien thematisieren und bereits an diesem Punkt schon die Problematik sichtbar machen und Radikalisierungsprävention betreiben</ins>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Dieser Änderungsantrag ist im Zusammenhang mit Ä4 zu sehen.</p>
<p>Die kleinschrittige Aufteilung der praktischen Maßnahmen, die dort in zwei Abschnitten beschrieben wird, wird hiermit mit den bereits beschrieben Ideen zum Umgang und der Prävention von Unterwanderungsversuchen zu einem umfassenden Präventionskonzept zusammengefasst.</p>
<p>Den Antragstellenden ist wichtig, aus der bloßen Intervention den Schritt in Richtung Bildungsarbeit und Prävention und einem Signal außerhalb des &quot;worst case&quot; an die Strukturen zu gehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 14 Apr 2024 11:14:55 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A4: Einrichtung eines bundesweiten Arbeitskreises Inklusion</title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52666/amendment/60242</link>
                        <author>Adina (AG BaWü)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52666/amendment/60242</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22081_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 4 bis 6:</h4><div><p>Bundesdelegiertenversammlung (BDV) die Einrichtung eines bundesweiten <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Arbeitskreises (AK)</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Kompetenzteams</ins> Inklusion. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der AK</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Das Kompetenzteam</ins> wird ab sofort tätig und steht allen Menschen mit und ohne Behinderung offen, die sich für Inklusion einsetzen </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 8 bis 18:</h4><div><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">In den Arbeitskreis</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Im Kompetenzteam Inklusion</ins> soll jeder Landesverband, jeder Gebiets- und Hauptverein innerhalb der DWJ mindestens eine Person entsenden, um eine Wirkung auf alle Strukturen bundesweit zu gewährleisten. Alle Strukturen mit hauptamtlichem Personal, mögen diesem Ressourcen geben, um im <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Arbeitskreis</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Kompetenzteam</ins> Inklusion mitzuwirken.</p><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der Arbeitskreis</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Das Kompetenzteam</ins> strebt an sich viermal pro Jahr zu treffen. Für seine Arbeit stellt der DWJ Bundesverband dem <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">AK</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Kompetenzteam</ins> ein jährliches Budget von mindestens 10.000 Euro für mindestens vier Jahre zur Verfügung, die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">der AK</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">das Kompetenzteam</ins> in Rücksprache mit dem Bundesjugendbeirat für seine Arbeit aufwenden kann.</p><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der Arbeitskreis</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Das Kompetenzteam</ins> arbeitet eigenständig und selbstbestimmt und berichtet dem Bundesjugendbeirat und der BDV über seine Fortschritte. Ziel ist es, den Ist-</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die geplanten Schritte, sind für uns mehr als &quot;nur&quot; ein AK. Die Umbenennung in Kompetenzteam würde eine analogie zu FSM hersetellen.</p>
<p>Weitere Argumente wurden im Open Space besprochen und von Meike vorgestellt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 14 Apr 2024 09:17:14 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä7 zu A6: Klare Haltung für Vielfalt, Demokratie und gegen Verfassungs- und Menschenfeinde</title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52687/amendment/60241</link>
                        <author>Jakob (Open Space)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52687/amendment/60241</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_22081_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 61 bis 62:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Aktiv sein bei der DWJ, dass heißt Teil einer Bewegung zu sein, die aktiv für Toleranz, Respekt, Vielfalt und Solidarität einsteht.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die DWJ wird gegen Extremismus und für eine weltoffene Gesellschaft Flagge zeigen.<br><br><strong>Eine starke Demokratie braucht ein starkes Ehrenamt</strong><br><br>Nie wieder ist jetzt! - der DWV und die DWJ rufen alle Menschen, die sich als Teil der weltoffenen und demokratischen Mehrheit verstehen, dazu auf sich (weiter) in unseren Strukturen zu engagieren, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und ihrer individuellen Fähigkeiten, Stärken und Interessen.<br><br>Die Möglichkeit der Teilnahme am demokratischen Prozess und die Einhaltung der Menschenrechte sind für uns unverhandelbar. Wir unterstützen Institutionen, die sich dafür ebenfalls einsetzen, und widersetzen uns jeglichen Versuchen, diese Prinzipien einzuschränken. Die Verbände ermutigen ihre Mitglieder dazu, aktiv an demokratischen Prozessen teilzunehmen und sich für die Stärkung dieser Werte einzusetzen. Denn die Bewahrung unserer Demokratie braucht leidenschaftlichen Einsatz</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Dieser Änderungsantrag entspricht Änderungsantrag 4, allerdings sind der zweite und dritte Abschnitt gestrichen.<br>
Aus unserer Sicht sind diese beiden Abschnitte zu kleinschrittig, um in einem Positionspapier von Nutzen zu sein. Gerade der dritte Abschnitt konkretisiert viel Aktion, die im nächsten Paragraphen des ursprünglichen Positionspapiers bereits aufgegriffen wird. Es wäre vermutlich zielführender, diesen Paragraphen nochmal zu überarbeiten und Punkte dahin zu übernehmen.<br>
Die konkrete Ansprache einzelner Ämter halten wir für sehr offensiv und fürchten, Betroffene damit eher abzuschrecken als abzuholen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 13 Apr 2024 17:11:00 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä4 zu A5: Freiwilliges Tempolimit (120 km/h) bei DWJ-Fahrten </title>
                        <link>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52653/amendment/60240</link>
                        <author>Lukas Raschke (AG Baden-Württemberg)</author>
                        <guid>https://wanderjugend.antragsgruen.de/wanderjugend/motion/52653/amendment/60240</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Korrektur zu Ä2 nach Diskussion im Plenum, um konsistent zu den anderen Änderungsanträgen den Selbstverpflichtungs-Charakter zu betonen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 13 Apr 2024 15:17:42 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>